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Sammie - Golden Retriever-Labrador Mix, 8 Jahre, Abgabehund

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    Sammie - Golden Retriever-Labrador Mix, 8 Jahre, Abgabehund





    Sammieangekommen bei Freunden,

    sucht ein neues Zuhause.

    Hier geht es zum Bewerbungsformular für Sammie!


    Liebe Grüße von Abby, Poldi und den Miezen, Sandra
    und klein Mück als Bruderherz (Robin für immer in unseren Herzen)

    #2
    Sammie befindet sich in 24... im Kreis Plön in einer Pflegestelle

    Update am 17.01.2021


    Verhaltenen gegenüber Erwachsenen:

    Anfänglich sehr zurückhaltend, Neutral bis unsicher, braucht Zeit um Vertrauen aufzubauen, danach zutraulich und sehr verschmust.

    Verhalten gegenüber Kindern:
    Grundsätzlich wie bei Erwachsenen, neutral bis uninteressiert. Spontanes auf ihn zulaufen macht ihm Angst .

    Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren:
    Hündinnen begegnet Sammie anfangs vorsichtig und zurückhaltend, dann aufgeschlossen und freudig. Mit intakten Rüden hat Sammie Probleme und reagiert an der Leine möglicherweise offensiv. Hier ist vorausschauendes Gassigehen erforderlich.Sammie hat einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb (Freilauf wird hier wahrscheinlich nicht mehr möglich sein)

    Katzen die irgendwo "rumliegen" werden ignoriert.

    Ängste:
    Bei uns zeigt Sammie bisher Ängste vor manchen Motorengeräuschen, anderen Rüden, wenn er sie nicht kennt.
    Ebenso reagiert er sehr ängstlich auf beengende Räume (Auto und Box z.B.)
    Bei Menschen die noch nicht vollständig sein Vertrauen gewonnen haben, lässt er bedrängende Nähe nur bedingt zu und zeigt hier Abwehrreaktionen (z.B. Pfoten säubern, Geschirranlegen). Mit Geduld und Vertrauen ist es uns aber inzwischen möglich dies ohne Probleme zutun. Die Person seines Vertrauens darf aber nach kurzer Zeit so gut wie alles mit ihm machen.


    Stubenrein: Ja

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
    Anweisungen wie „Sitz, Platz und Bleib“ sind bekannt, werden akzeptiert und umgesetzt.
    Leinenführung gibt ER inzwischen auch ab, hier sollte man weiterhin bereit sein mit ihm zu arbeiten.

    Treppen:
    grundsätzlich kann und möchte Sammie Treppen gehen, sollte dies aber auf Grund seiner gesundheitlichen Einschränkungen vermeiden

    Autofahren:
    Das gehört absolut nicht zu Sammies Lieblingsbeschäftigung! Er weigert sich vorerst grundsätzlich ins Auto einzusteigen. Momentan bedarf es einiger Zeit und Mühen ihn in den Wagen zu bekommen. Während der Fahrt ist er unruhig und jault hin und wieder auf.

    Alleine bleiben:
    Zusammen mit unseren Hunden kein Problem, auch ohne andere Hunde bleibt Sammie gut allein Zuhause.

    Gesundheit:
    Sammie hat ein Handicap, die Pfote am rechten Hinterlauf fehlt vollständig (soll bei der Geburt passiert sein, also ist für Ihn nichts neues)
    Zudem er hat früher ein uns unbekanntes Trauma erlitten. Hiervon hat er körperliche und seelische Narben zurückbehalten, die zur Zeit noch in tierärztlicher Abklärung sind. Er wird derzeit mit Schmerzmitteln behandelt und steht unter weitere Beobachtung.
    (Er bekommt zur Zeit eine Schmerzmedikation und wir müssen schauen in weit dies auch später noch nötig sein wird.)


    Neues Zuhause:
    Das Wichtigste, was Sammie in seinem neuen Zuhause finden muss sind verständnisvolle Geduld und liebevolle, sichere Führung!
    Sammi ist nicht souverän, und schnell überfordert. Sammie braucht Menschen, die im Umgang mit unsicheren Hunden Erfahrung haben, zu denen er Vertrauen aufbauen und bei denen er „Verantwortung abgeben“ kann.
    Ein Haushalt mit Kleinkindern ist nicht geeignet, idealerweise sind es aktive ältere, standfeste Menschen.
    Sammie war bisher Einzelhund und wird sicher gerne wieder Prinz werden, auch wenn er bei uns jetzt problemlos im Rudel lebt.
    Aufgrund seines Handicaps ist bei Gassigängen, die auch gern etwas länger sein dürfen, der Untergrund weich und nicht asphaltiert zu bevorzugen: Wiese, Waldboden, Sand. Er setzt dann auch den rechten Hinterlauf aktiv mit ein und normalisiert dadurch seine Gangweise.
    Sammie ist sehr gerne draußen und liebt Spaziergänge bei denen er ausgiebig stöbern kann. Dabei muss man seinen Jagdtieb immer im Auge behalten. Ableinen wird hier wahrscheinlich nicht möglich werden.
    Zuletzt geändert von SaSu; 17.01.2021, 20:11.
    Liebe Grüße von Abby, Poldi und den Miezen, Sandra
    und klein Mück als Bruderherz (Robin für immer in unseren Herzen)

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      #3
      Sammie, wie alles begonen hat

      und was bis heute daraus geworden ist:

      Wir, Kimmi, Minou und ich (an dem Tag noch als Möchtegern - Pflegepapa) waren spät abends im Vogtland angekommen.
      Wir würden dort prüfen, ob „die Herren sich verstehen“ = ob die beiden Rüden Kimmi und Sammie eine Zeitlang zusammen leben können würden oder nicht.

      Der Morgen am Tag der Entscheidung war recht unwarm (- 4°) aber klar und vielversprechend:



      Nach einem Frühstück ging es zu dann zu Sammie, der an diesem Morgen beim Aufwachen sicher nicht mit dem, was dann passieren sollte, gerechnet hatte
      (uns aber bereits nach 2 Tagen im Pflegestübchen deutlich vermittelte, dass er damit absolut einverstanden ist):



      Nach 5 Stunden Kontaktpflege war der Knochen gekaut:
      Kimmi und Sammie hatten von Anfang keine Probleme miteinander und ich trat, jetzt als wirklicher Pflegepapa, mit dem Rudel die Heimfahrt an.
      Natürlich mit ausgiebigen technischen Pausen:



      Die immer wieder spannende Frage nach dem Ablauf der ersten Nacht beantwortet sich sehr klar:



      Inzwischen ist Sammie seit 5 Tagen unser Gast und es kommt uns vor, als wären es schon 5 Wochen:
      Obwohl er bisher 8 Jahre als Einzelhund lebte akzeptiert er das Rudel und seine neue Position problemlos.
      Was wissen wir heute von Sammie, sicher noch nicht alles, aber wir wissen, Sammie:

      Sitzt gerne im Garten, beobachtet und kommentiert



      Ist im Haus ruhig und ausgeglichen, einer seiner Lieblingsplätze ist unter Pflegepapas Schreibtisch
      (und dann stupst plötzlich eine feuchte Hundenase an die Hand: Streichel mich mal!)



      Ist draußen ein Energiebündel, dass den Begriff „Leinenführung“ auf eine sehr individuelle Weise interpretiert: „Mir ist völlig egal, wen ich hinter mir an der Leine führe!



      Ist ein absolut liebenswerter Labbirüde mit Herzensbrecherblick:



      Was uns nach 5 Tagen schon gar nicht mehr auffällt und ich deswegen an dieser Stelle auch fast vergessen hätte:
      Bei Sammies Geburt blieb die Pfote des rechten Hinterlaufs zurück, er läuft daher seit 8 Jahren auf 3 Beinen.

      Über daraus resultierende Konsequenzen für sein zukünftiges Leben werden wir in der nächsten Woche fachkundigen Rat einholen, verbunden mit hilfreichen Tipps (wir werden berichten...)
      Für Sammie ist das, wie in dem folgenden kurzen Video erkennbar, kein Problem:



      Soviel für den Anfang, es wird sicher weitergehen...
      Norddeutsche Grüße von Edeltraud, Mathias
      und Team


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        #4
        Sammie, was der Junge ist,

        was nicht, und wie er damit umgeht.



        Sammie ist jetzt fast 3 Wochen bei uns und wir haben die vergangenen Tagen intensiv genutzt um zu erforschen , wer da in unserem Pflegekörbchen gelandet ist.
        Das was wir bisher erlebt und festgestellt haben versuche ich in den kommenden Zeilen einzuordnen und zu einem vorläufigen Bild von Sammie zu zeigen:
        (Achtung, textlastiger Beitrag viel Input, wenig bis keine Unterhaltung, auch die Fotos passen nicht immer direkt zum Text!)

        Am auffälligsten ist Sammies sehr ausgeprägte Bereitschaft und Fähigkeit sich anzupassen und einordnen zu lassen:



        Nach unserem Wissen war Sammie bisher Einzelhund, umso überraschender war es für uns, dass die Eingliederung in unser Rudel völlig problemlos (!) geschah.
        Sammie hat in kürzester Zeit begriffen und akzeptiert, dass er nach unserem Rüden Kimmi und unserer Hündin Minou die Nr. 3 ist, egal ob es um das
        Reingehen nach Gassigängen oder dem Verteilen von Lekkerlies geht.
        Es hat auch keine Anzeichen von Futterneid gegeben, von Anfang an werden die Mahlzeiten problemlos räumlich zusammen eingenommen.

        Konflikte wegen einer Rangfolge sind bisher noch nicht mal ansatzweise aufgetreten.



        Uns Menschen gegenüber war Sammie von Beginn an sehr aufgeschlossen, mittlerweile ist daraus ein überwiegend sehr liebevolles, zutrauliches und verschmustes Miteinander geworden.
        Sammie hat sich so problemlos in unsere täglichen Abläufe integriert und fühlt sich damit erkennbar wohl!



        Natürlich entsteht hinter dem Staunen und der Freude über diese unerwartet problemlose Integration bei uns Pflegeeltern auch die Frage nach dem Warum:

        Wieso verlässt Sammie seine bisherige Position als Prinz so übergangslos und stellt sich hinten an?
        Warum versucht er nicht, sich in den Vordergrund zu drängen und der Rüde im Rudel zu sein, zumal unser Kimmi ausgesprochen defensiv und zurückhaltend ist,
        es wäre also nicht schwer für Sammie „Boss“ zu spielen?



        Beantwortet werden diese Fragen durch die Beschreibung dessen, was Sammie ist und was nicht:

        Sammie ist ängstlich, sehr unsicher, erkennbar ungeübt im Umgang mit anderen Hunden und sehr schnell überfordert
        (die Reihenfolge ist keine Wertung).



        Sammie ist nicht souverän, nicht selbstsicher und mutig, kein Draufgänger und Führer !

        Unsere Hunde sind völlig ohne Aggressionen (ausgenommen davon sind: Futternapfinhalte, fliegende Insekten und Eichhörnchen),
        ebenfalls zurückhaltend, ängstlich, nicht souverän und keine Führer, unter ihnen gibt es keine zu verteidigende Rangfolge.
        Der „Boss“ ist 2-beinig, übernimmt die Führung und Verantwortung, vermittelt Sicherheit.

        Diese Konstellation wird Sammie gerecht, sie entlastet ihn und verspricht Geborgenheit.

        Alles prima, eine absolut harmonische Situation. ...fast.



        Die im vorherigen Tagebucheintrag schon erwähnte fehlende Pfote sowie diverse länger zurückliegende Verletzungen sind damit heute nicht gemeint.
        Sie werden in den nächsten Tagen intensiv untersucht, über die Ergebnisse und daraus resultierenden Konsequenzen wird in einem der nächsten Beiträge berichtet werden.

        Sie spielen allerdings trotzdem hier und heute ein nicht unwichtige Rolle:

        Wir machen die Verletzungen und die Umstände unter denen sie entstanden sind für einige Auffälligkeiten von Sammie mit verantwortlich.

        Über die Entstehung der Wunden haben wir keine belastbaren Informationen, unsere Recherchen konnten bisher nur den Zeitraum der Entstehung etwas eingrenzen:

        Das Geschehen scheint sich in den ersten 12 Lebensmonaten von Sammie abgespielt zu haben.



        Wenn Sammie sich ängstigt, bedrängt fühlt und / oder überfordert ist zeigt er dies durch Knurren und, wenn Mensch nicht darauf reagiert, durch Abschnappen.
        Situationen in denen wir es erlebt haben sind z.B.: jeweils erstmaliges Reinigen der Pfoten, Anlegen des Geschirrs, von hinten über ihn beugen um die Leine zu entwirren usw..

        Solange Sammie zu dem Menschen kein Vertrauen aufgebaut hat sind diese Handlungen für ihn bedrohend
        und während unser Kimmi sich dann zurückziehen oder es ertragen würde geht Sammie nach vorne.

        Heute ist das für Sammie mit seinen Pflegeeltern übrigens kein Problem mehr.
        Speziell dem Pflegepapa (Rudelführer) vertraut er mittlerweile völlig. Der darf ohne abweisende Reaktion alle erforderlichen Dinge machen.
        Das schließt das Einkremen von wunden Stellen ebenso ein wie das Prüfen des Heilungsfortschrittes bei entzündeten Ohren.



        Es gibt Geräusche, die bei Sammie zu angstagressiven Reaktionen führen:

        Das Startgeräusch unseres Akkumähers, den er anfänglich regelrecht attackierte und biss, ebenso bestimmte Fahrgeräusche von vorbeifahrenden Autos.
        Grundsätzlich hat Sammie kein Problem mit Maschinengeräuschen, auch große Traktoren und LKWs interessieren ihn noch nicht mal am Rande aber dann kommt der eine Wagen...
        man kann es (noch) nicht vorhersehen.
        Sammie versucht dann den vorbeifahrenden Wagen zu attackieren, was die Leine verhindert.
        Als Ergebnis daraus wird dann die Leine heftig bearbeitet, begleitet von aufgeregtem Knurren.

        Aus dieser Nummer kommen wir dadurch raus, dass ich mich vor ihn hinhocke und ruhig mit ihm rede, nach 2-3 Minuten ist dann die Angst verarbeitet
        und es geht weiter, als wenn nichts gewesen wäre.



        Hundetreffen können ebenfalls eine spannende Angelegenheit werden:

        Hündinnen und kastrierte Rüden sind kein Problem, dafür aber unkastrierte dominante Rüden und temperamentvolle, ungezügelte Junghunde beiderlei Geschlechts!

        Wer mit Sammie momentan unterwegs ist muss recht vorausschauend sein, um mögliche Konfliktsituationen frühzeitig zu erkennen und zu verhindern.
        Das klappt leider dann nicht, wenn der /die entgegenkommende Hundeführer*in eher das Smartphone ausführt als den Hund und auch durch Rufen nicht erfasst, dass sich was anbahnt ...

        Sammie kann mit solchen Treffen nicht umgehen, er kann die anderen Hunde nicht „lesen“ und sendet dadurch auch missverständliche Signale, eben sowenig kann er unterscheiden,
        ob Hunde spielen oder kämpfen. Er wird dann hochgradig unsicher, ist ängstlich und überfordert und reagiert aggressiv, eine Alternative kennt er bisher nicht.

        Das gehört mit zu dem verschmusten, im Haus völlig ausgeglichenen Sammie, ebenso wie:



        Abneigung vor Autofahren:

        Er ist nur durch Tricks und schwer ins Auto zu bekommen und während der Fahrt unruhig und ängstlich = wir arbeiten dran und sehen schon erste kleine Fortschritte.



        Jagdtrieb:

        Der ist bei Sammie stark ausgeprägt. Im Gelände ist die Nase immer auf Witterung eingestellt und wenn Wild auftaucht sind alle Kräfte nötig um ihn zu bändigen.
        Seine Aufregung ist in diesem Moment weithin hörbar.
        Auch daran arbeiten wir, wobei wir den Jagdtrieb nicht abschalten können aber sein überschäumendes Verhalten abschwächen wollen.



        Leinenführigkeit:

        Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt ist Sammie in diesem Bereich völlig unbelastet.
        Ihm ist nie erklärt worden, dass die Richtung, das Tempo usw. am hinteren Ende der Leine bestimmt werden, also entscheidet er von vorne.
        Hinzu kommt, dass er in unbekannter Umgebung von den neuen Einflüssen völlig überfordert wird und, wie ein Welpe, hektisch von links nach rechts und wieder zurück hüpft.
        Aufforderungen und Befehle prallen ab, er kennt sie bis heute nicht.
        Ja, wir arbeiten daran ebenfalls...

        Um es am Ende dieses Beitrags nochmal ganz deutlich zu machen:

        !!!Sammie ist kein Problemhund!!!



        Sammie ist ein sensibler, liebebedürftiger, verschmuster und anspruchsloser Vertreter, darüber hinaus sehr aufgeschlossen neue Erfahrungen zu machen und lernbereit!

        In seinem bisherigen Leben hat es unschöne Vorkommnisse und Versäumnisse gegeben, dadurch und damit hat er jetzt Probleme.

        Hier in seiner Pflegestelle arbeiten wir bereits an Schritt-für-Schritt-Lösungen und sehen auch schon erste Fortschritte.

        Da Verhaltensweisen. die sich 8 Jahre lang festigen konnten nicht in Tagen oder Wochen abzubauen sind braucht Sammie ein souveränes neues Zuhause, das im Sicherheit gibt und bereit ist,
        ihn mit seinen aktuellen Baustellen zu akzeptieren, und geduldig weiter an ihnen zu arbeiten.

        Als ob wer mitlesen würde ist Sammie gerade aus seinem Hundebett aufgestanden und zu mir an den Schreibtisch gekommen um sich intensiv beschmusen zu lassen...
        Norddeutsche Grüße von Edeltraud, Mathias
        und Team


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          #5
          Post für Sammie

          Vorgezogene Weihnachten gab es heute für unseren Pflegling:
          das Patenteam Claudia, Sebastian und Matti hat ein liebevoll zusammengestelltes Paket geschickt:



          Ein sichtbar beeindruckter Sammie:

          "Wo soll ich da denn anfangen?"



          Keine Sorge Sammie, Hilfe naht:



          " Das sieht ja alles ganz lecker aus.."



          "Das werde ich dann lieber mal in Sicherheit bringen..."



          Liebes Patenrudel, Ihr habt Sammie mit dem Paket eine riesen Freude gemacht, die Zusammenstellung ist perfekt,



          und hat auch schon ihre Praxistauglichkeit bewiesen:



          Ebenfalls vielen Dank an Euch für die "2-Beiner-Mitschiksel" und den netten Brief!
          Norddeutsche Grüße von Edeltraud, Mathias
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            #6
            Sammie, die Ruhe selbst?

            Noch nicht immer und überall, aber die Entwicklung der vergangenen Wochen führt dahin:



            Im Haus (indoor) gibt sich Sammie nach wie vor entspannt und ausgeglichen.
            Er fordert regelmäßig seine Streicheleinheiten ein und erinnert den Pflegepapa verlässlich an die Zeiten zum Rausgehen.

            Nach wie vor gibt es keine Eifersüchteleien, Futter- oder Spielzeugneid von seiner Seite.
            Zu Kimmi baut er ganz langsam eine engere Verbindung auf (dazu später mehr).



            In der Zeit seit dem vorletzten Tagebucheintrag habe mich darauf konzentriert, Sammie in für ihn schwierigen Situationen mehr und mehr Sicherheit zu geben.
            Das wird von ihm gerne angenommen und umgesetzt und hat schon einige Problemhügel merkbar kleiner gemacht:



            Sammie hat akzeptiert, dass die bisherige Aufgabenverteilung bei der Leinenführung ziemlich blöd und unkomfortabel für beide Enden war.
            Inzwischen haben wir eine Aufteilung der Führung und das funktioniert gut:

            Sammie ist outdoor nach wie vor sehr schnell überreizt und kommt dann in einen Spinn aus dem er alleine nicht herausfindet.
            Diese Reize finden sich in großer Zahl an Gartenmauern, Hecken und Zäunen und auch an Knicks und animieren Sammie hektisch nach links und rechts zu springen, um ja nichts zu verpassen.
            Dort Herausholen kann ich ihn mittlerweile erfolgreich mit:
            Stehenbleiben, einem deutlichen „Sitz“ (auf das er sofort reagiert) und dann, je nach vorheriger Heftigkeit, 1-2 Minuten Stillstand bei gleichzeitigem Loben.
            Danach gehen wir mit gekürzter Leine ruhig und entspannt weiter.



            Da wir selbst bei uns in der norddeutschen Tiefebene nicht völlig alleine leben gibt es natürlich Begegnungen mit Menschen allen Alters, die Sammie nicht die Bohne interessieren,
            selbst wenn Sie mit Walkingstöcken, Fahrrädern, Kinderwagen, Tretrollern usw. bestückt sind, und mit anderen Hunden.
            Es ist immer noch sinnvoll und notwendig vorausschauend festzustellen, was für ein Hund da ankommt aber Sammies Erstreaktion hat sich sehr geändert:
            War er Anfangs spontan aggressiv legt er sich nun sofort ab, sowie ein Artgenosse in Sichtweite kommt (Calming). Das gibt mir dann Zeit mich auf das Kommende vorzubereiten...



            Gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, dass der „gegnerische“ Hundehalter und sein Hund auf Distanz stehenbleiben und wir uns unterhalten. Sammie verliert dann nach und nach seine Anspannung.
            Bei wiederholten Treffen ist Sammie selbst gegenüber ungehobelten Jungspunden völlig entspannt:



            Das Sammie sehr gerne auf weichem Untergrund läuft und dabei auch aktiv seinen pfotenlosen rechten Hinterlauf einsetzt, nutzen wir die vorhandenen Graskoppeln für längere Stöberrunden.
            Dabei bleibt es nicht aus, dass wir gerade in der Dämmerung auf weitere Benutzer treffen: Rehe, die Sammies ausgeprägten Jagdtrieb aktivieren.
            Aus dem anfänglichen hilflosen Festhalten der Leine angesichts eines Hundes der mit > 3 Tonnen Zugkraft in diese gesprungen war ist eine beherrschbare Situation geworden:
            Der schon bei der Leinenführung hilfreiche Sitzbefehl entspannt auch hier.
            Sammie kreischt zwar aufgeregt in allen Tonlagen... aber im Sitzen.
            Das Gekreische sichert einen problemlosen weiteren Gang: Alle Rehe, Hasen usw. im Umkreis von mindestens 2 km sind vorgewarnt.



            Sammies körperliche Baustellen (siehe Profil) erforderten, wie im vorletzten Eintrag bereits erwähnt, wiederum einen Tierarztbesuch.
            Aufgrund seiner Angstreaktionen wurde bei den ersten Besuchen vorsorglich ein Maulkorb benutzt, das war diesmal nicht notwendig!
            Es wurde intensiv an ihm „gewerkelt“, eng in die Arme vom Pflegepapa gekuschelt ließ er es klaglos mit sich machen.



            Die soeben geschilderten bisherigen Ergebnisse unterstützen die Aussage aus dem vorletzten Eintrag: „Sammie ist kein Problemhund!“
            Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und einer gesunden Portion Robustheit ist es möglich, sein Vertrauen zu bekommen, ihm Sicherheit zu vermitteln und dadurch seine Verhaltensauffälligkeiten zu kanalisieren.

            Bei einem Hund wie Sammie bleibt es nicht aus, dass in solchen Tagebucheinträgen das Verhältnis Wort zu Bild ungünstig für das Bild ausgeht.
            Aus diesem Grund kommt nun noch ein dreiteiliges Video:

            Im ersten Teil zeigen wir, wie intensiv und selbstverständlich Sammie bei weichem Untergrund sein lädiertes Bein einsetzt.
            Der zweite Teil bebildert eine vorsichtige Entwicklung zwischen Sammie und Kimmi:
            Seit wenigen Tagen unternimmt Sammie immer wieder zarte Anläufe mit Kimmi zu spielen, die (durchaus positive) Reaktion von Kimmi macht ihn aber noch unsicher...
            Teil 3 schließlich lässt uns an purer Lebensfreude a`la Sammie teilhaben.

            Norddeutsche Grüße von Edeltraud, Mathias
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              #7
              "Das Ding mit der Leine ist ja nun gegessen."

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Leine.jpg Ansichten: 0 Größe: 61,4 KB ID: 958079
              So oder ähnlich würde Sammie sich wohl dazu äußern:
              Eine große Baustelle ist fertigestellt und abgeräumt!


              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Leine1.jpg Ansichten: 0 Größe: 82,9 KB ID: 958080
              Ich hatte ja schon im letzten Eintrag von guten Fortschritten berichten können, nun ist das Thema Leinenführung an einem Punkt angekommen.
              wo es zukünftoig nicht mehr besonders beachtet und erwähnt werden muss.
              Sammie hat die Führung ans hintere Ende abgegeben, Gassigänge mit ihm sind so normal, wie es mit einem gesunden Rüden normal sein kann:
              Irgendwo am Wegesrand hinterlassene Einladungen vom anderen Geschlecht haben die höchste Aufmerksamkeitsstufe, aber auch davon läßt er sich abrufen.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Leine2.jpg Ansichten: 0 Größe: 164,2 KB ID: 958081
              Unsere beschriebenen Übungen werden wir natürlich fortführen, das ist inzwischen aber ein entspanntes Spazieren
              mit für einen interessierten Rüden angemessenem Zug, und kein hektisches Umherspringen mehr!
              Falls es aufgefallen sein sollte:
              Sammies Outfit wurde durch seine liebe Patentante komplettiert:
              Ein auf Halsband und Leine abgestimmtes Geschirr rundet seinen Auftritt optisch ab und er fühlt sich darin auch sehr wohl!
              An dieser Stelle: Vielen Dank an das Patenrudel, nicht nur von Sammie 😉

              Sehr gute Fortschritte machen wir auch im Bereich "entgegenkommende Hunde haben auch eine Daseinsberechtigung":

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: k.jpg Ansichten: 0 Größe: 162,5 KB ID: 958082
              Sammie ist an der Leinen insgesammt sicherer und dadurch etwas gelassener geworden, das wirkt sich auf Hundebegegnungen sehr positiv aus.
              80% aller Zufallstreffen verlaufen mittlerweile problemlos, bei Rüden mit einer scheinbar agressiveren Grundausstrahlung ist aber immer noch Vorsicht angesagt.
              Junge Rüpel*innen hingegen dürfen ihn traktieren, das nimmt er jetzt sehr gelassen und auch interessiert hin.
              Die folgenden Fotos zeigen als Beispiel wieder ein Zusammentreffen mit dem schon im letzten Eintrag erwähnten Nachbars-Jungspund.

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: k2.jpg Ansichten: 0 Größe: 152,3 KB ID: 958083

              Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: image_23959.jpg
Ansichten: 4599
Größe: 148,8 KB
ID: 958077

              Am Ende des heutigen Eintrags kommt die Leine nochmal ins Bild und zwar in ein bewegtes.
              Im folgenden Video sind die beschrieben Fortschritte dokumentiert: die Leine hängt nur am Gürtel...




              Angehängte Dateien
              Zuletzt geändert von Troll2006; 29.12.2020, 19:49.
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                #8
                Sammi 2021

                Mit erkennbar wachsender Lebensfreude ist der Junge in das neue Jahr gestartet und hat auch schon wieder einige neue Erfahrungen gemeistert.

                Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

Name: K1.jpg
Ansichten: 2818
Größe: 111,0 KB
ID: 961958

                Starten wir da, wo es aufhört und neu anfängt: Silvester

                Wie viele seiner Kollegen*innen findet auch Sammie dieses Fest nicht wirklich toll = es könnte mit seinen krachenden Begleiterscheinungen dauerhaft ausfallen!
                Wenn auch bekannten Gründen diesmal stark reduziert, Böller und Raketen sind nicht seine Lieblingswahrnehmungen:

                Draußen wird er stockstarr (friert ein), übrigens auch bei Schüssen und vergleichbaren Lauten.
                Diese Angsthaltung kann mehrere Minuten anhalten und ist anfänglich nicht änderbar, alleine findet er nicht aus dieser Starre raus. Auflösen lässt sie sich durch für ihn merkbares Zurückführen,
                ein paar Schritte reichen, dann kann die ursprüngliche Richtung wieder eingeschlagen werden (es sei denn...)

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Name: Sa4.jpg
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ID: 961959

                Dabei ist wichtig:
                Er reagiert in solchen Situationen nicht panisch, versucht nicht wegzulaufen usw., dadurch sind sie leicht zu handhaben, mit Ruhe und Geduld (die Zauberformel für Vieles, nicht nur aber ganz besonders bei Sammie).
                In geschützten Bereich der Wohnung reagiert er auf solche Außengeräusche stinksauer:
                Lautes und aggressives Bellen mit der dazu passenden Körperhaltung.

                Die bisher wichtigste Beobachtung die wir bei dem liebenswerten
                (auch wenn er mal Brötchen vom Tisch klaut: Selber Schuld Pflegeeltern, it`s a Labby) Schwarzen machen können:

                Sammie hat deutlich an Sicherheit gewonnen und an Überforderung verloren!

                Beispiele:
                Wenn es klingelt und ein ihm Unbekannter Büro oder Wohnung betritt wird er / sie von Sammie grundsätzlich freudig begrüßt. Danach zieht er sich wieder zurück, der Einstieg ist aber positiv, sowohl bei Erwachsenen, als auch bei Kindern.

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ID: 961960

                In der vergangenen Woche stand eine weitere umfassende orthopädische Begutachtung seiner körperlichen Baustellen an, in neuer und unbekannter Umgebung, mit ebenso unbekannten Menschen. Der Termin war abends, mir, dem Pflegepapa, ging es an dem Tag nicht so gut...
                Egal, „wat mutt dat mutt“ heißt es hier bei uns und scheinbar hat Sammie das auch schon verinnerlicht:
                Während ich vorne kraulte, konnte hinten an den Beinen „gewerkelt“ werden, ohne dass Sammie zuckte! Nachvollziehbar, dass meine Stimmung auf der Rückfahrt gelöster war.

                Für Sammie und uns sind es tolle Schritte nach vorne, auch wenn es zwischendurch immer mal wieder Momente gibt, bei denen unser Pflegi in alte Verhaltensmuster zurück fällt:
                8 Jahre können nicht in 3 Monaten aufgearbeitet werden.

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Name: Sa3.jpg
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ID: 961961

                Was erwartet Sammie in diesem Jahr?
                Kurzfristig können und werden nun seine körperlichen Probleme angegangen. Sammies seelische Verfassung lässt es nun zu und die Strategie steht, mehr dazu gibt es in einem der nächsten Berichte.

                Dazu wünscht sich der Schmusekönig natürlich sehnlichst ein neues Zuhause!
                Er wünscht sich Adoptiveltern, die den erfolgreich begonnenen Weg geduldig und behutsam weiter gehen, die ihn an die Pfote nehmen, hinter denen er sich wenn nötig verstecken kann und die auch wissen und akzeptieren, dass alles seine Zeit braucht...

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Name: K4.jpg
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ID: 961962
                Norddeutsche Grüße von Edeltraud, Mathias
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                  #9
                  Sammies „Immer-Dabei-Rückzugsort“ (hier noch sehr skeptisch beäugt)

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Name: Box1.jpg
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ID: 962931

                  damit hoffe ich, mittelfristig Sammies Angst vor und bei Autofahrten und ähnlich gruseligen Geschehnissen abbauen zu können, Schritt für Schritt.

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Name: Box.jpg
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ID: 962932

                  Ausgangsbasis war eine abendliche Rückfahrt von einer Untersuchung:

                  Es war dunkel und Sammies Angstgeräusche waren deutlich leiser und weniger intensiv als auf der Hinfahrt im Hellen.
                  Zuerst habe ich es als Erschöpfung durch den Untersuchungsstress interpretiert, ein paar Tage später fiel mir aber ein, dass es schon früher 2 ähnliche Situationen gegeben hat:
                  Hinfahrt im Hellen mit entsprechender Angstäußerung, Rückfahrt in der Dämmerung / im Dunkeln, deutlich „entspannter“.
                  Nach einem hilfreichen Telefonat (Danke Ina) habe ich vor dem nächsten TA-Termin (sehr) provisorisch den hinteren Bereich im Wagen verdunkelt um es zu überprüfen.

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Name: Dunkelkammer.jpg
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ID: 962933

                  Es ist dadurch nicht nachtdunkel geworden aber es reichte: Sammie war wesentlich weniger unruhig als sonst.

                  Fütterung in der neuen Box: Beim ersten Mal wird Sammie sehr lang, die Hinterbeine fluchtbereit im Freien.

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Name: Box3.jpg
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ID: 962934

                  Schon weniger hektisch und komplett eingestiegen (aber auch schnell wieder raus)

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Name: Box4.jpg
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ID: 962938

                  Nun soll ihm die Box (Danke für Deine Hilfe Brigitte), die sich leicht durch eine Decke verdunkeln lässt, vertraut und sicher werden und zukünftige Autofahrten für alle Beteiligten angenehmer machen.
                  Das startet natürlich damit, Sammie die Box vertraut zu machen und wird unser beider Trainingsprogramm der kommenden Tage sein. Wir sind dabei recht zuversichtlich, Sammie hat in den vergangenen Wochen immer wieder bewiesen, dass er gerne und schnell lernt:

                  Der Kragen, den wir ihm bei notwendigen Behandlungen anlegen (damit „leckere“ Salben dort bleiben wo sie wirken sollen) war am Anfang furchteinflößend, jetzt sitzt er beim Anlegen völlig entspannt lässt es geschehen und hat auch gemerkt, dass er es sich damit gemütlich machen kann.

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Name: Kragen.jpg
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ID: 962937

                  Wie geschrieben, ich bin zuversichtlich und hoffe, dass Sammie es genauso sieht.
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                    #10
                    Schwarz liebt Weiß
                    oder
                    Wälzen im Schnee ist für Sammie ein großes Vergnügen.
                    Er genießt es, auch wenn die Leine leider Grenzen setzt
                    Jede noch so kleine Schneefläche muss mehrmals „bewälzt“ werden:

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Name: Schnee.jpg
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ID: 964513

                    Wieder zuhause angekommen müssen 3 feuchte Hunde abgerieben werden,
                    was eine klar einzuhaltende Organisation erfordert. Das hat Sammie super schnell gelernt und willig übernommen.
                    Erst warten 3 alle Hunde darauf, dass der Leinenhalter fertig wird:

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Name: Warten_3.jpg
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ID: 964514

                    Dann warten noch 2, Kimmi wird getrocknet.

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Name: Warten_2.jpg
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ID: 964515

                    Nun wartet Sammie geduldig, Minou ist in Arbeit

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Name: Warten.jpg
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ID: 964516

                    Nun ist auch Sammie fertig um das zu erwarten, was die Geräusche aus der Küche versprechen.

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Name: Warten-4.jpg
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ID: 964517

                    Nach Spielen und (Fr)Essen sollst Du ruh`n

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Name: Schlafen.jpg
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ID: 964518

                    „Übrigens, was ist eigentlich aus der Sache mit der Box geworden?“

                    Sammie bekommt regelmäßig sein Frühstück und die unvermeidlichen Labbi-Zwischenmahlzeiten in der Box dargereicht, als Speisezimmer ist sie schon akzeptiert.
                    Vergangenen Freitagabend ist der dann zu meiner großen Freude erstmalig spontan in die Box gelaufen, hat sich hingelegt und geschlafen.
                    Das hat sich bisher nicht wiederholt, ein Anfang ist gemacht!

                    Hier ist Sammies Freude am Schnee nochmal bewegt:



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                      #11
                      Geht doch...

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Name: TB90.jpg
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ID: 965796

                      Im 4. Monat ist es für Sammie in seinem Übergangs-Zuhause möglich geworden, sich rundum wohl zu fühlen, gelassener und lebensfroher zu leben und das zu sein, was sich mit seiner Rasse verbindet:
                      Ein liebenswertes, anhängliches und verschmustes Kerlchen, das lernt, sich seines Lebens zu freuen.

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Name: TB94.jpg
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ID: 965797

                      Er hat gemerkt und angenommen, dass sich hinter den Angeboten an Sicherheit und Geborgenheit keine neue Fallen verbergen,
                      hinter denen wieder neue Schmerzen, welcher Art auch immer, lauern.

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Name: TB91.jpg
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ID: 965798

                      Er mag sein Leben im Pflegerudel, seinem Pflegepapa, dem Hauptkümmerer, weicht er mittlerweile möglichst nicht mehr von der Seite.
                      Sammie freut sich labbilike überschäumend, wenn der nach langer Abwesenheit (5 Min. im Keller) wieder auftaucht.

                      Im Haus war er ja immer schon relativ ausgeglichen und zufrieden, das hat sich weiter gefestigt
                      und er trägt es nun auch in die Gassigänge mit hinaus.
                      Draußen bei den Spaziergängen geht es nicht darum, große Entfernungen möglichst schnell zu überwinden:
                      Im Stöbern liegt der Sammie-Sinn.
                      Das ist für Sammie Lebensinhalt, und dann werden aus 300 Metern auch mal 20 Minuten,was eingedenk seiner körperlichen Baustelle völlig in Ordnung geht.

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Name: TB92.jpg
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ID: 965799

                      Die früheren „Upps-da-müssen-wir-dran-arbeiten-Situationen“ erleben wir auch nicht mehr,
                      sie werden nach und nach durch „Oh-das-ist-ja-toll-Erlebnisse“ ersetzt.
                      Beispielsweise : Überraschend entspanntes Liegenbleiben im Auto

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Name: TB93.jpg
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Größe: 114,8 KB
ID: 965800

                      oder heute:
                      2 Begegnungen mit Sammies 4-beinigen Erzfreunden, die erfahrungsbezogen beim Leinenhalter schlagartig alle Sicherungsalternativen durchspielen lassen:
                      Sammie bleibt ruhig, gelassen und wedelt sogar verhalten mit dem Schwanz und sein befellter Gegenüber kommt mit fragendem Blick hinter Frauchens Bein hervor „Eh, was is`n hier los?“

                      Mit verantwortlich für die positiven Ergebnisse der vergangenen Wochen ist eine nun Wirkung zeigende, gut abgestimmte Schmerztheraphie (3 x täglich bittere Medizin, dargereicht im Leberwurstmantel an weichem Brötchen).
                      Hierdurch ist es Sammie möglich, seine Umgebung viel (Schmerz)unbelasteter zu erfahren und zu zeigen was er wirklich ist:

                      Ein liebenswertes, anhängliches und verschmustes Kerlchen, das sein Lebens genießen kann.

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Name: TB95.jpg
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Größe: 128,8 KB
ID: 965801

                      Es ist nicht mehr nur ein Licht am Ende des Tunnels...



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