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Ebba - Golden Retriever, 7 Jahre, ehemalige Zuchthündin

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    Ebba - Golden Retriever, 7 Jahre, ehemalige Zuchthündin


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ID: 959695

    Ebbaangekommen bei Freunden,

    sucht ein neues Zuhause.

    Hier geht es zum Bewerbungsformular für Ebba

    Liebe Grüße von Abby, Poldi und den Miezen, Sandra
    und klein Mück als Bruderherz (Robin für immer in unseren Herzen)

    #2
    Ebba befindet sich in einer Pflegestelle im Kreis Wesel

    Profil vom 10.01.2021

    Kastriert: nein

    Verhaltenen gegenüber Erwachsenen:
    Ebba freut sich über jeden, egal ob fremd oder bekannt, Mann oder Frau. Geht auf Fremde zu. Wenn möglich, wird jeder zwangsbeschmust, sogar mit anstubsen.

    Verhalten gegenüber Kindern:
    Auf entgegenkommende Kinder hat sie nicht reagiert (weder interessiert noch geflüchtet). Da Ebba aber manches noch nicht kennt muss man plötzliche Vorkommnisse und eine heftige Flucht-/Angst-Reaktion bei Ebba immer einkalkulieren. Kinder sollten daher schon größer, ruhiger und verständiger sein.

    Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren / Jagdtrieb:
    Ihre „mögliche Unverträglichkeit mit Hündinnen“ beschränkt sich nach einigen Begegnungen mit kastrierten und unkastrierten Hündinnen bisher nur auf diejenigen, die sie als erste anbellen, anknurren, anbrummen (Reaktion auf „blöde Anmache“). Und selbst da unterscheidet sie momentan: bei einer mittelgroßen Hündin hat Ebba voll dagegen gehalten, bei zwei kleineren Krawallos ist sie ruhig geblieben. Da Ebba gerade Ängste ablegt und zunehmend mehr aus sich rausgeht werden wir das weiter sehr genau beobachten...

    Ebba jagt (!) die Katze unter dem Auto, die Taube im Garten, Enten sind auch spannend.... Entgegenkommende Pferde interessieren sie nicht.

    Ängste:
    Ebba lernt gerade einiges kennen. In manchen Dingen legt sie die Angst direkt beim zweiten/dritten Mal ab, bei anderen Dingen dauert es länger, da besteht Fluchtgefahr. Es scheint nicht alles für sie absolutes Neuland zu sein und sie hat großes Vertrauen in den Menschen. Ebba ist im Grunde nicht ängstlich, sie kennt nur eben noch nicht alles! Glücklicherweise ist sie sehr menschenbezogen und neugierig, was ihr beim Überwinden der Skepsis hilft. Die Silvesternacht hat die heftig zitternde Ebba fest im Arm ihres Pflegefrauchens verbracht, gottseidank eine seltene Ausnahmesituation.

    Stubenrein: ja, von Anfang an (meldet sich aber momentan nicht)

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
    Ebba kennt keine Kommandos. Sie läuft mal mit durchhängender Leine, mal strammen Schrittes voran.Sie wechselt gelegentlich die Seite (kreuzen). Da sie sehr kräftig und schnell ist sollte das andere Ende der Leine standfest sein. Ängstigt sie etwas, dann umkreist sie den Leinenführer mehrfach. Insgesamt läuft sie aber ganz akzeptabel mit. Wirf jemand einen Stock oder toben andere Hunde an ihr vorbei spurtet sie los.

    Treppen:
    Die fünf Stufen zur Tierarztpraxis musste sie hochgetragen werden. Runter ging sie zügig.

    Autofahren:
    Sie verträgt das Autofahren und ist eine ruhige Beifahrerin. Momentan muss sie noch – allein schon gewichtsbedingt – ins Auto rein und raus gehoben werden. Beim Schließen besteht Fluchtgefahr (sichern!), beim Öffnen wartet sie, bis man sie rausholt.

    Alleine bleiben:
    Ebba bleibt zusammen mit unserem Hund problemlos alleine, tigert nicht rum, gibt keine „Protest-Konzerte“. Da sie sehr wachsam ist und gerade „auftaut“ ist bei Geräuschen von draußen mit „Alarmgebung“ zu rechnen. Sie ist zwar ein Wachhund, aber kein Dauerkläffer.
    Ganz alleine war sie noch nicht.

    Gesundheit:
    Ebba ist augenscheinlich fit. Sie wurde entwurmt, eine Impf-Auffrischung erfolgt demnächst.

    Neues Zuhause:
    Ein ruhigeres Zuhause, (evtl. mit älteren und ruhigeren Kindern), mit viel Zeit für intensive Streicheleinheiten und erste vorsichtige Unternehmungen wäre für Ebba ideal. Aktiv (langsam steigern) darf das Zuhause gerne sein: Ebba ist nämlich unternehmungslustig. Ebba hat schon sehr viele selbstverständliche Dinge kennenlernen können. Es wäre für Ebba schön, einen souveränen Hund an ihrer Seite zu haben, der ihr Sicherheit gibt und ihr die für sie neuen Dinge vorlebt. Ebba kommentiert gern Geräusche im und außerhalb des Hauses, sie lässt sich wenn man anwesend ist auch gut korrigieren. Wenn sie aber alleine sein sollte kann sie hier richtig laut werden. Dies sollte man Bedenken, ob Nachbarn dies akzeptieren.

    Ebba wird nur als Zweithund zu einem kastrierten Rüden vermittelt der nicht dominant sein sollte!
    Zuletzt geändert von Inutschka; Heute, 10:56.

    Liebe Grüße von Abby, Poldi und den Miezen, Sandra
    und klein Mück als Bruderherz (Robin für immer in unseren Herzen)

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      #3
      Eine sehr zutrauliche, freundliche Schmusebacke ist in unser Pflegekörbchen eingezogen. Ebba ist eine liebe, sehr menschenbezogene, aufmerksame Hündin, und die Rute ist oft im Einsatz.
      Auf der Fahrkette zeigte sich schon, dass man sie gut sichern muss, da sie beim Schließen der Kofferraumklappe blitzschnell versucht zu flüchten - Ebba ist wirklich sehr schnell ! Sie muss in den Kofferraum und auch wieder hinaus gehoben werden.

      Nach ihrer Ankunft ließ sie sich problemlos duschen (geruchstechnisch duldete das leider keinen Aufschub) und abtrocknen. Man kann ihr problemlos „zu Leibe rücken“, sich über sie beugen. Sie genießt sogar das kräftige Durchmassieren.



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      Dieser sorgenvolle Blick hält bei ihr in den meisten Fällen nicht lange an. Ebba gibt von Anfang an ganz schön Gas:

      Ebba will nämlich NICHT „erstmal eine ganze Weile in Ruhe gelassen werden“, das findet sie garnicht gut! Sie läuft mit kräftig wedelndem Schwanz von einem zum anderen und will beschmust werden. Und wenn derjenige mal nicht reagiert wird er angeschubst, jawoll! Sie kriecht förmlich in uns rein.

      Vieles ist nur beim ersten Mal gruselig, dann ist das erledigt.
      Nach kurzem Zögern läuft sie über die Fliesen. Durch Türrahmen laufen ist überhaupt nicht gruselig. Angelehnte Türen werden einfach aufgeschubst.

      Mit Ebbas Ankunft ist sofort ein Wettrennen um die einzige Kudde entbrannt, wer als erster drinliegt... (bequemes Körbchen, nix Fliesen!). Aber sie liegt auch gelegentlich auf der Visco-Matte. Allerdings muss auf beiden Kunstlederoberflächen eine Decke liegen, das findet sie gut. Nicht gut findet sie das nackte Kunstleder, dann wird mit den Krallen kräftig und blitzschnell geschabt/gekratzt (das haben wir gerade noch rechtzeitig stoppen können).
      Wenn das Körbchen schon besetzt ist zwängt sie sich noch rein, dann liegen beide Hunde in einem Körbchen.



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ID: 961814


      Die Nächte sind absolut unspektakulär, ruhig, kein rumtigern, kein anknabbern, und sie ist stubenrein, zeigt aber (noch) nicht an, wenn sie raus muss. Sie hat all ihre Geschäfte draußen erledigt, es gab keine "Panne".

      Und morgens, wenn wir runter kommen, werden wir begrüßt als wären wir Jahre verschollen gewesen. Dabei wird unser Rüde kräftig beiseite geschoben (was wir natürlich nicht zulassen).

      Sie geht auch schon mal ganz alleine auf Entdeckungsreise durchs Erdgeschoss oder in den Garten.



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      Leckerchen werden super vorsichtig aus der Hand genommen.
      Für ihre ersten Leckerlies brauchte sie sehr lange. Spuckte sie mehrfach aus, leckte sie ab, nahm sie wieder auf.... argwöhnisch ausgiebig beschnuppert...und dann im Zeitlupentempo gekaut.
      Käse lernt sie auch gerade kennen und ... findet ihn nach langem Zögern doch ganz lecker.


      Hätte nicht gedacht, dass wir die Maus jetzt schon bremsen müssen...
      Wenn unser Rüde kurz anschlägt, weil jemand vor der Tür steht, stimmt Ebba dann mit ein... bellen kann sie also doch... Überhaupt ist sie sehr wachsam. Sie kommentiert alle Geräusche, vom Klingeln des Postboten bis zum Nachbarn, der sein Garagentor öffnet.
      Wenn sie ein Geräusch hört z.B. im Flur, steht sie an der Wohnzimmertür. Die freche Taube draußen im Garten bekommt eine kräftige Ansage durch die Scheibe.
      Wir versuchen natürlich unsere neue vierbeinige Alarmanlage lärmtechnisch auszubremsen... Sie ist zwar ein Aufpasser, aber auch kein Dauerkläffer.


      Liebe Grüße von Eurer außerordentlich kuschelbedürftigen Ebba
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      Zuletzt geändert von Queny; 17.01.2021, 10:53.
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        #4
        Heute kam eine Überraschung an! Der Postbote brachte ein großes Paket ins Haus und das war nur für mich! Ich habe nämlich eine ganz tolle Patentante, die mir ein rundum-sorglos-Paket geschickt hat, da ist echt alles dabei, schaut mal:

        Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: image_24543.jpg Ansichten: 0 Größe: 117,2 KB ID: 960466

        Ist der Bademantel nicht toll? Den musste ich direkt anprobieren!



        Blitzschnell hat sie sich was Feines aus dem blauen Beutel rausgesucht und in der Kudde vertilgt.



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        Ebba hat keine Zeit das schöne blaue Geschirr noch länger anpassen zu lassen. Sie muss ihre Beute vertilgen....
        Ihr erstes eigenes Geschirr steht ihr richtig gut.






        Sie hält es mit beiden Pfoten fest.



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        Sie hat ganz schön viel Arbeit damit...



        Ganz herzlichen Dank an meine tolle Patentante Ulrike !!!!

        und liebe Grüße von Deinem begeisterten Patenkind Ebba


        P.S.: ich hab natürlich meinem Pflegebruder was abgegeben, er fand's auch mega toll!
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        Zuletzt geändert von Queny; 15.01.2021, 18:59.
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          #5
          Das Quietsche-Spieltier „Pluto“ stand von Anfang an bei Ebba hoch im Kurs.
          Ihren Pluto behandelt sie genau wie die kleinen Babys in der Wurfkiste (Bauch massieren, ablecken, drum kümmern). Pluto hat ja auch die richtige Farbe und Größe und gibt Quietschelaute von sich.



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          Aber einen Ball und einen Gummi-Kauknochen hat sie geschreddert, da nagt/schrabbt sie super schnell kleinste Teilchen ab. Wir haben alle Spielzeuge aus Gummi verschwinden lassen, außer besagtem Pluto natürlich.
          Wenn sie etwas ergattern kann, was sich zum abnagen oder schreddern eignet, ist sie super schnell, schnappt sich das Gummispielzeug / die Plastikfolie, die es in den Garten geweht hat / das Papierchen, das mir runtergefallen ist und bearbeitet es in einem Affenzahn, besonders das Zerfetzen geht atemberaubend schnell. Ihren Versuch, den Plastikverschluss ihres Geschirrs anknabbern, haben wir rechtzeitig stoppen können, das hat sie bisher auch nicht nochmal versucht.

          Ebba bevorzugt eigentlich nach wie vor Handfütterung. Nachdem sie sich endlich an den Fressnapf traut nimmt sie jetzt jedes Mal nur kleine Mengen und geht dann erstmal woanders hin. Alles Neue, wie Bananenstücke, Gouda etc. wird mehrfach kurz ins Maul genommen, fallen gelassen, abgeleckt und wieder aufgenommen, das kann dauern... Selbst Leberwurstbrot wird erst mal argwöhnisch beschnüffelt. Joghurt ist bei ihr auch noch nicht so ganz durch den „TÜV“...
          Beim Wassernapf sieht die Sache ganz anders aus:
          Skepsis? Abwarten? Sich hinten anstellen? Gegen Durst muss „Frau“ sofort was unternehmen, findet Ebba! Sie säuft gleichzeitig mit unserem Rüden aus dem Wassernapf. Kommt öfters vor. Den Wassernapf aus Metall findet sie völlig okay.

          Sie liebt es wenn an ihr „rumgepusselt“ wird, auch Haare zwischen den Pfoten wegschneiden (und sie dazu auf den Rücken drehen) ist kein Problem.
          Das Kraulen darf auch gern etwas kräftiger sein, dann drückt sie ihren Körper kräftig gegen die Hand.
          Kämmen findet sie klasse, bleibt die ganze Zeit ruhig stehen. Die Vorfreude unseres Rüden hat sie angesteckt, er liebt Kämmen und wenn ich die Utensilien hole flippt er aus. Da hat Ebba dann direkt mitgemacht, freudig aufgeregt wuselten beide um mich rum, jeder will erster sein und versucht, den anderen abzudrängen.
          Auch Geschirr überstreifen/anpassen, Pfoten und Bauch mittels brummender Kärcher-Hundedusche vom Schlamm befreien, oder auch komplett duschen, etc. ist problemlos.

          Sie ist sehr aufmerksam und seit kurzem ist Ebba sogar auf Wachposten: hinter dem Gartenzaun hat sich jemand bewegt und Ebba schlägt an! Sie nimmt auch von drinnen wahr, wenn sich im Nachbargarten was tut und will das kommentieren.
          Wenn Pflegefrauchen auf dem Radiowecker in der Küche die falsche Taste drückt und am nächsten Morgen um halb 7 dessen Weckfunktion durch die Küche schriiiiiillllllt, da muss unser neuer Wachhund kräftig gegenhalten!
          Ebba bellt sogar „mit vollem Mund“ während sie gerade frisst. Das hält sie nicht davon ab.
          Künftige Nachbarn sollten gegen gelegentlichen Ebba-Alarm nichts einzuwenden haben. Ebba kündigt ihren Alarm oft mit vorherigem Knurren/Brummen an und lässt sich meistens durch ein NEIN rechtzeitig ausbremsen. Aber wenn niemand da ist wird sie fremde Geräusche, Aktivitäten, Tiere, Hundegebell usw. höchstwahrscheinlich kommentieren.

          Ebba hat ´ne Menge Lebenslust, würde gern mit den anderen Hunden toben. Seit gestern fängt sie an im Garten ihre wilden Toberunden zu drehen.

          Wenn es raus geht und ich die Leine hole ist sie immer schon vor mir an der Haustür. Ebba läuft meistens mit durchhängender Leine neben mir, jetzt zunehmend auch mal zügig vorneweg.
          Ebba begrüßt jeden Menschen freundlich und interessiert. Sie peilt entgegenkommende Menschen geradezu an und holt sich im Vorbeigehen oft eine Streicheleinheit ab.
          Wenn ein Hundebesitzer Leckerlies anbietet nimmt sie es super vorsichtig an, auch im Beisein anderer Hunde. Nur beim allerersten Mal hat sie sich noch nicht getraut.
          Sie taut mehr und mehr auf. Und wenn Pflegefrauchen andere Hunde krault schiebt sie sich dazwischen. Auch unser eigener Goldie wird frech beiseite geschoben.

          Inzwischen sind uns im Feld zahlreiche Hunde verschiedener Rassen und Größen, kastriert und unkastriert, begegnet.
          FREUNDLICHE Hunde werden vorsichtig beschnüffelt.
          Ihre eventuelle "Unverträglichkeit" mit Hündinnen beschränkt sich BISHER NUR auf diejenigen, die sie als erste bellen oder anknurren, dann geht sie dagegen, mit voller Kraft. Nach dem Motto: „wenn die andere anfängt, mach ich volle Kanne mit".Kam bisher nur einmal vor, und kurz danach saßen genau diese beiden Hündinnen relativ nah beieinander und warteten, bis die Menschen weitergehen wollten. Alle anderen Hündinnen wurden beschnüffelt und problemlos kennengelernt.
          Heute früh zeigte sie, dass auch Rüden bei ihr nicht alles dürfen. Der Rüde, der seine Pfote auf ihren Rücken legte, wurde daraufhin von ihr kräftig angebrummt/gewarnt. (Derselbe Rüde versuchte dann penetrant, bei unserem Rüden aufzureiten.)
          Ebba wehrt sich bei „blöder Anmache“, und nicht nur mit knurren/brummen, sondern geht auch gegebenenfalls kräftig in die Leine.
          Da Ebba gerade „auftaut“ ist das eine Momentaufnahme.

          Sie hat einen starken Jagdtrieb. Trotz ihres Gewichtes spurtet sie derart heftig los, dass der erste Ruck in Schulter/Handgelenk weh tun kann. Man muss sie nicht nur leinentechnisch gut sichern an Halsband und Geschirr, sondern auch immer damit rechnen, dass dieser heftige Ruck beim unerwarteten plötzlichen Losspurten – die unter dem Auto „unsichtbare“ Katze – die Leine aus der Hand reißen könnte! Ebba läuft nämlich längere Strecken ganz zivil an durchhängender Leine, da sollte man trotzdem den Griff nicht lockern. Das andere Ende der Leine muss aus diesen Gründen natürlich standfest sein.
          Dem Eichhörnchen, das wenige Meter neben uns am Baum hochgespurtet ist, wollte sie unbedingt hinterher.
          Gleiches Problem, nur in anderer Situation: ein Junge wirft unerwartet einen Stock und sie spurtet los.
          Wenn andere Hunde an uns vorbei rennen startet sie auch durch. Sie will auch...


          Die Pferde, denen wir begegnet sind, haben Ebba nicht interessiert. Enten sind interessanter:


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          Enten-"Kino" für Hunde...

          Sogar durch die Scheibe reagiert sie heftig auf die draußen über den Rasen spazierende Taube.

          Sie läuft erstaunlicherweise an ihr unbekannten Dingen (Mülltonnen, Parkbänke) vorbei als würde sie alles kennen. Wird allerdings eine Tonne polternd über Kopfsteinpflaster gezogen reagiert sie etwas verängstigt.
          Pferde, Kühe etc. lassen sie kalt, genauso wie Nordic Walking Stöcke
          aber Jogger sind suspekt. Diese Aufprallgeräusche der Schuhe... da bleibt sie stehen, manchmal umkreist sie mich, beobachtet, und dann geht es weiter.

          Fahrräder und Kinderwagen sind in der Kategorie „nur kurz stehenbleiben“ anzusiedeln. Das meiste, was uns entgegenkommt oder überholt, wird nur noch durch kurzes Stehenbleiben und Beobachten „gewürdigt“, und auf ein „Komm Ebba“ läuft sie weiter... sie bleibt inzwischen nicht mehr jedes Mal stehen, wenn jemand entgegenkommt oder überholt. Wir bleiben dennoch gelegentlich stehen, damit sie in Ruhe alles Neue beobachten kann.

          Ebba reduziert ihre Ängste nach dem ersten/zweiten/dritten Mal recht zügig, aber es gibt Dinge, die dauern etwas länger, und Autogeräusche gehören dazu.
          „Autos“ bauen wir langsam und geduldig auf. Hier ist gottseidank nicht so viel Verkehr. Anfangs, wenn sich ein Auto näherte, dann fing sie an mich mehrfach zu umkreisen und das Weitergehen wurde zum „kräftig nach Hause streben“. Inzwischen bleibt sie nur noch stehen, beobachtet bis kein Auto mehr da ist, und wir gehen weiter. Sie schaut sich zwar in alle Richtungen um, aber sie strebt nicht mehr so schnell nach Hause sondern läuft normal mit.

          Und wenn wenige Stunden später wieder ein Spaziergang ansteht ist sie - wie immer - die erste an der Tür.

          Liebe Grüße von der gerade kräftig schnarchenden Ebba!
          Zuletzt geändert von Queny; 15.01.2021, 19:27.
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            #6
            Gestern hatten die Enkelkinder im Garten nebenan viel Spaß mit einem Ball... und Ebba auch! Was es auch war - die Kinder, der Ball oder die Action - Ebba tobte auf unserer Seite des Zauns derart begeistert und lautstark rum, dass ich sie reinholen musste. Aber auch drinnen hat sie wie "unter Strom" durch die Scheibe verfolgt, was da vor sich ging und ist abwechselnd durchs Wohnzimmer geschossen und zur Scheibe gepest um zu gucken.

            Bilder wie diese gehören wohl bald der Vergangenheit an:


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              #7
              Auf unserem Morgenspaziergang kamen wir nicht weit. Ebba musste beobachten wie drei Kinder einen leicht verschneiten Hang hochkletterten. Ein Junge formte einen dicken Schneeball und das faszinierte sie. Die Kinder liefen auf Ebba zu, fragten, ob sie lieb sei und Ebba wedelte zur Bestätigung und reckte ihren Hals um Streicheleinheiten abzusahnen. Die Mutter war sehr erstaunt über ihren Jüngsten, der normalerweise Angst vor Hunden hat, aber sich an Ebba presste und sie beschmuste.
              Dass unser Rüde schon in einiger Entfernung weiter lief interessierte Ebba überhaupt nicht. Sie hat schon die nächsten Passanten anvisiert und den Kopf in deren Richtung gestreckt – und prompt kam auch von dort die Streichelhand. Ebba, die erfolgreiche Schmusebacke!
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