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Thema: Henry - Golden-Labrador Retrievermix, 7 Jahre, Abgabehund

  1. #1
    Team - Pflegestellenbetreuung Avatar von Shorty
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    Standard Henry - Golden-Labrador Retrievermix, 7 Jahre, Abgabehund







    Henryangekommen bei Freunden,






  2. #2
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    Henry befindet sich in 12524 Berlin in einer Pflegestelle.


    Profi: 28.03.2018

    Kastriert: Nein

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: Henry geht aufgeschlossen und freundlich auf Männer und Frauen gleichermaßen zu. Er lässt sich gern streicheln, auch von völlig fremden Personen. Er fordert Streicheleinheiten ohne aufdringlich zu sein.

    Verhalten gegenüber Kindern: Henry sucht den Kontakt, ist freundlich und vorsichtig. Situationen mit viel Bewegung und Lautstärke, auch mit mehreren Kindern verunsichern ihn nicht.

    Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren: Enten und Tauben interessieren ihn nicht. Direkten Kontakt mit Katzen konnten wir bisher nicht testen, allerdings ignoriert er die Besucher auf unserem Grundstück, wenn er im Haus hinter der Tür sitzt und raus schaut. Direkten Kontakt mit anderen Hunden haben wir bisher untersagt, von weitem werden sie neugierig beäugt.

    Ängste/Unsicherheiten: Henry lässt sich in manchen Situationen noch sehr verunsichern. Wenn man Ihm zu verstehen gibt, dass manches Verhalten nicht gewünscht ist, ist er sofort sehr verunsichert und zieht sich zurück. Autos, Lärm und schnelle Bewegungen machen Ihm keine Probleme. dem Staubsauger und Fön geht er lieber aus dem Weg. Von ferngesteuerten Spielzeugautos um ihn herum ist er völlig unbeeindruckt.

    Stubenrein:
    ja

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Wenn man mit Henry alleine, ohne Ablenkung spazieren geht, läuft er vorbildlich an der Leine. Es bedarf nur wenig Korrektur beim Verlassen des Hauses.
    Sollte er doch mal in eine Richtung ziehen, erfolgt das nicht mit besonders viel Kraft.
    Grundkomandos wie Sitz, Platz, Bleib kennt Henry nicht. Henry hört gut auf seinen Namen. Auf dem Grundstück ist er sehr gut abrufbar. Beim Spaziergang ist er hin und wieder durch Gerüche zu sehr abgelenkt. Wenn jemand da ist, benimmt sich Henry im Haus ganz perfekt. Er ist ruhig und entspannt, und nimmt Regeln ohne viel Erinnerungen sofort an. Wenn kein Zweibeiner im Haus ist, vergisst er hin und wieder diese Regeln. Genaueres siehe "Allein bleiben".

    Treppen: Treppen werden problemlos überwunden, auch mal 2-3 Stufen auf einmal.

    Autofahren: Henry springt alleine ins Auto und wieder raus. Er ist ein ruhiger Mitfahrer, wirkt aber zeitweise etwas angespannt.

    Alleine bleiben: Henry bleibt mit seinem Pflegebruder alleine, kann sich aber nicht völlig entspannen. Er öffnet Türen und vergisst die Regeln, die er, wenn jemand da ist, mit Perfektion umsetzten kann. Da wird auch mal der Kuchen vom Tisch geklaut, wo er sonst nicht mal bettelt wenn die Zweibeiner essen. Im Laufe der ersten Woche hat sich die Situation aber schon deutlich gebessert. Ganz allein war Henry bisher nur kurz. Da bellt er und kann sich nicht ablegen.Hier sollte es aber mit etwas Training bald gut klappen.Wobei er sicher nicht gerne lange alleine bleiben möchte.

    Gesundheit: Henry ist augenscheinlich gesund.

    Neues zu Hause: Für Henry wünschen wir uns eine Familie die ihn nicht so oft und lange alleine lassen muss. Henry ist trotz seines Alters noch agil und fit und liebt Spaziergänge in allen Varianten. Ein wenig Erziehungsauffrischung und Ergänzung nimmt er sicher gerne an.Er lernt gut,auch wenn er sich manchmal nicht so gut erinnern möchte ;-) Einen Zweithund an seiner Seite wäre sicher schon da er immer mit einem Hund an seiner Seite war.Allerdings sollte dieser nicht zu aufdringlich und quirlig sein,das es ihm dann doch manchmal zu viel ist. Sind seine Menschen aber viel Zuhause und haben Zeit für ihn,könnte er sicher auch alleine glücklich sein.

  3. #3
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    Vor zwei Wochen kam Henry zu uns in die Pflege. Auf einmal hatte er einen vierbeinigen Pflegebruder und drei Pflegegeschwister mit 2 Beinen.
    Ihm war gleich klar, hier wird es nicht langweilig.
    Henry war auf der Fahrt noch sehr schüchtern. Angekommen im vorübergehenden Zuhause, gab sich das schnell.
    Die Spaziergänge in den ersten Tagen, überforderten ihn körperlich ein wenig. In der Zwischenzeit hat er ein paar Muskeln reaktivieren können. Schnell haben wir begriffen, dass Henry ein anderes Tempo als der Pflegebruder braucht. Die Spaziergänge ohne den halbstarken, der ihm immer die Schnüffelstellen streitig macht, gefallen im deutlich besser. Er ging nach kurzen Erinnerungen sehr souverän an der lockeren Leine.

    Henry möchte es den Zweibeinern unbedingt recht machen. Wenn ihm ein Verhalten als unerwünscht kommentiert wird, ist er sofort etwas eingeschüchtert, fängt sich aber schnell.
    Im Haus ist Henry von Anfang an sehr entspannt.



    Dabei ist es egal, ob das Pflegefrauchen auf dem Sofa liegt und schläft, wenn sonst keiner zu Hause ist oder ob 5 Kinder durch Haus toben. Henry liegt dann gern unterm Tisch, damit keiner auf ihn drauf tritt. Er lässt sich gern streicheln, egal von wem, ist aber nicht aufdringlich und akzeptiert ein NEIN ohne Widerworte.



    Im Garten wurde alles ohne Scheu erkundet. Nur der hyperaktive Pflegebruder war und ist ihm manchmal zu anstrengend. Er orientiert sich eher am Mensch.



    Nach der ersten Woche mussten die Hunde dann das erste mal ganz alleine bleiben. Henry war damit völlig überfordert. Jegliche Hausregeln, die er sonst mit Perfektion einhält, waren vergessen. Es wurde das Haus erkundet, denn geschlossene Türen sind kein Problem für ihn. Obwohl er stubenrein ist, war hier und da eine kleine Pfütze entstanden. Jetzt hat er sich an das allein sein etwas gewöhnt, findet es aber nicht besonders toll. Henrys Verhalten ist erheblich anders wenn er alleine zu Hause ist (wird über Videokameras beobachtet), wird aber von Tag zu Tag besser. Wenn man dann mit dem Auto in die Einfahrt fährt wird sofort dieses Bild eingestellt.





    Henry ist nicht der große Spielefreund. Er geht lieber gemütlich spazieren, als durch den Garten zu toben. Spielzeug ist auch völlig uninteressant.

    Henry frisst jegliche Art von Hundefutter, die man ihm gibt. Wenn jemand zu Hause ist, benimmt er sich nicht retrivertypisch "nimmersatt". Er bettelt nicht am Tisch und hört auch auf zu essen, wenn er satt und nicht wenn die Schüssel leer ist. Ist er allerdings alleine wird der Mülleimer geplündert und der Kuchen vom Tisch geklaut. Frei nach dem Motto: "In der Fleischverpackung ist doch noch Blut drin und bevor der Kuchen schlecht wird, nehm ich ihn lieber.Die Zweibeiner sind ja selbst Schuld, wenn die das so offen stehen lassen."

    Rundum ist Henry wirklich ein großartiger Hund, der nicht viel Aktion brauch, aber mit viel Aktion klar kommt. Er brauch eine liebevolle Konsequenz und viel Sicherheit.

    Er lernt täglich neue Dinge. Zum Beispiel hat er inzwischen gelernt, was es bedeutet, wenn das Pflegefrauchen zur Frühstückszeit "Such!" sagt. Dann muss man nämlich nicht hungern.
    Wenn Lucky sein tägliches Training absolvieren muss, wartet Henry im Auto. Das klappt mal mehr, mal weniger leise.

    Also bis bald.







    Geändert von Lucky luke (27.03.2018 um 22:03 Uhr)

  4. #4
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    Heute war ein großartiger Tag für Henry. Von Henrys Patentante Gudrun kam ein großes Paket. Ganz herzlichen Dank dafür.









  5. #5
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    Nun ist der Henry schon 3 Wochen bei uns. Er liebt entspannte Spaziergänge, die mittlerweile auch etwas länger sein können. An der Schleppleine zieht er jetzt auch schon mal, wenn es etwas interessantes gibt. Beim Gassi gehen, geht er relativ entspannt an ruhigen Hunden vorbei. Ist der entgegenkommende Hund ein kleiner Rüpel, kann Henry auch schon mal in die Leine springen. Viel Kraft wird dabei allerdings nicht ausgeübt und man bekommt ihn auch sehr schnell wieder beruhigt.

    Über die Osterfeiertage hat Henry noch einmal mehr gezeigt, dass er ein Hund für "Mittendrinn, statt nur dabei" ist. Am Karfreitag hatten wir auf unserem Grundstück Osterfeuer. Es waren viele streichelnde Hände vor Ort. Er war sehr entspannt und hat es genossen.



    Am Ostersonntag waren wir dann wieder ein paar mehr Leute im Haus. Henry saß beim Ostermittag entspannt unter dem Tisch.



    Als die Kinder Ostereier suchten, wurde im Garten bei herrlichem Regenwetter mit dem Pflegebruder getobt.






    Am Abend durften dann die Hunde auch suchen. Es waren leckere Rinderkehlköpfe versteckt.



    Henry mag nicht besonders gern alleine bleiben. Dabei ist zu erwähnen, dass er einen Tag 2 h völlig entspannt im Körbchen liegt, und am nächsten 2 h nervös umher läuft. Warum das so ist, haben wir bisher noch nicht herausgefunden. Es wäre aber möglich, dass Henry manchmal genervt von seinem Pflegebruder ist, der teilweise sehr energisch sein kann. Wenn er mit unserem Rüden zusammen ist, bellt er nicht. Wenn er ganz allein ist, jault er hin und wieder. Bei uns müssen die Hunde maximal 4 Stunden, und das auch nur ganz selten allein zu Hause bleiben. Häufig, und das auch mal für 6h, sind die Hunde allein in einer Etage (arbeite meist nachts und schlafe dann am Tag). Das macht Henry nichts aus. Auch nachts schläft Henry mit seinem Pflegebruder allein auf einer Etage ohne Probleme durch.

    Aber am Allerliebsten ist ihm sowas!!


  6. #6
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    Henry lebt sich mehr und mehr ein. Er bleibt mittlerweile eine kurze Zeit prima alleine zu Hause. Wenn er mit seinem Pflegebruder allein ist, ist er manchmal etwas überfordert. Das liegt aber am Pflegebruder, der sehr oft, sehr aufdringlich ist. Aber auch das ist schon viiiieeeeel besser geworden. Meist ignoriert er ihn.

    Henry fährt gern im Auto mit, am Liebsten in den Wald. Er liebt den Wald.
    Mit Wasser kann er nicht wirklich etwas anfangen. Weder im Hundepool im Garten noch im See werden die Pfoten nass gemacht. Er lässt sich da auch nicht rein locken.

    Henry ist sehr entspannt und geht ruhig und behutsam auf die Menschen zu.
    Er ignoriert beim Spazierengehen Radfahrer und andere Fußgänger.

    Im Haus geht es bei uns sehr musikalisch zu. Klavier-und Schlagzeugklänge beeindrucken ihn nicht. Taub ist er aber nicht, denn er hört sehr gut auf seinen Namen, wenn er nicht gerade was extrem wichtiges macht.

    Schönes Restwochenende wünscht Henry











    Geändert von Lucky luke (08.04.2018 um 05:09 Uhr)

  7. #7
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    Wochenreport der Erste!


    • Zaunrabauken hinter dem Zaun:


    Henry ist nicht sicher, ob er weg oder hin möchte. Er bellt nicht.


    • Besuch im Einkaufszentrum mit Eisdiele:


    Er ist nicht besonders ängstlich, es ist nur sehr aufregend für Henry. Beim Eisessen sitzt er brav unter dem Tisch.






  8. #8
    Pflegestelle
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    Wochenbericht der Letzte
    Henry ist in dieser Woche leider keinen Bus gefahren, da wir nur nette Busfahrer hatten, die den Henry nicht ohne Maulkorb rein lassen wollten. Weil der Henry soooo gefährlich ist.
    Wir haben etwas mit dem Maulkorb geübt. Da er das scheinbar nicht kennt, brauch das, wenn nötig, noch Zeit und Übung.

    Henry hat gestern das erste Mal mit unserem Lucky um einen Ball gestritten. Er hat gestern auch zum ersten Mal mit Lucky um die Wette apportiert. Er wartet, wenn man den Ball wirft, ganz brav neben einem, bis das Kommando "HOL" kommt. Bisher hat er aber schnell erkannt, dass er gegen den jungen Typ nur verlieren kann, und hat es gar nicht erst versucht. Gestern hat er das erste Mal den Kampf aufgenommen und auch fast gewonnen. Leider war die Kamera nicht schnell genug zur Hand.

    Im allgemeinen hat Henry in den letzten Wochen ordentlich an Muskulatur gewonnen, obwohl er immer noch sehr zart ist.
    Nach seinem ersten Knorpel vor knapp 5 Wochen, den er geduldig knabberte, brauchte er 2 Tage Flüssignahrung, weil ihm der Kiefer schmerzte. Mittlerweile frisst er fast so schnell wie der Pflegebruder seine Knochen und Knorpel.

    Henry wünscht allen Lesern eine schöne sonnige Woche.

  9. #9
    Pflegestelle
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    Henry genießt das schöne Wetter und versucht zu spielen. Im Garten ist Spielzeug und Ball spielen schon sehr interessant. Im Wald gibt es tausend interessantere Dinge.








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