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Thema: Marla- Labrador Retriever, 10 Wochen, Abgabehund

  1. #1
    Team - Pflegestellenbetreuung Avatar von Shorty
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    Standard Marla- Labrador Retriever, 10 Wochen, Abgabehund



    Marlaangekommen bei Freunden,

    sucht sein neues Zuhause

    Hier geht es zum Bewerbungsformular für Marla

  2. #2
    Team - Pflegestellenbetreuung Avatar von Shorty
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    Marla befindet sich in 47443 Moers in einer Pflegestelle

    Profil: folgt in Kürze

  3. #3
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Alltag mit einem Welpen, oder auch „Welpenwirbel“

    Willkommen in Marlas Welt!
    Seit wenigen Tagen ist ein sehr aufgeweckter, sehr aktiver, frecher, selbstbewusster, furchtloser und natürlich total niedlicher, süßer, drolliger Welpe bei uns auf Entdeckungsstour! Und logischerweise bedeutet das jede Menge - oft sehr anstrengende - Action, aber auch ganz viele Ruhepäuschen. Und natürlich viele dieser Schmunzelmomente, wo sie einfach nur ein lustiger süßer Clown ist und einen zum Lachen bringt. Aber sie hat es eben auch faustdick hinter den Ohren, dieses kleine braune Labbizwerglein...





    Größenvergleich mit ihrem Stoff-Goldie:



    Marla sorgt für Welpenaction:
    Als waschechter Labbi trägt Marla wahnsinnig gern Sachen durch die Gegend, dabei spurtet sie aber wie auf der Flucht (meistens ist sie das ja auch, je nach Beute). Egal wie groß, auch die große 1,5 l Flasche Vittel wird rumgeschleppt, die knistert so schön... und sie versucht sich auch an vollen schweren Flaschen... Einmal ging der Handstaubsauger sogar auf Reisen... und während man den Sauger wieder zurückbringt ist seine Ladestation schon mit ihr unterwegs ... und anschließend der dicke schwere Türstopper aus Metall... Ich frag mich immer wieder wie sie die Sachen in ihr kleines Maul kriegt....
    Papier auf dem Couchtisch ist höchstgefährdet, notfalls erklettert sie sich ihre Beute, denn Papier zerfetzen findet Marla – wie wohl alle Welpen - sehr spaßig!
    Sie liiiiiebt Schuhe, Sandalen, Schlappen, Socken... aber bei allem, was aus Stoff ist, ist das Entfernen aus dem Maul etwas schwieriger, denn die superspitzen Mausezähnchen graben sich in den Stoff und verhindern ein einfaches aus-dem-Maul-ziehen.
    Ein bißchen Humor und Gelassenheit gehört unbedingt dazu, der Welpe erkundet und testet nun mal seine Umgebung... und Marla gibt da richtig Gas...

    Zwischendurch wird die ganze „Action“ immer mal wieder unterbrochen von total niedlichen ruhigen Momenten:
    Gerade lagen beide Hunde zusammengekuschelt, Eddie lag auf der Seite und hatte Marla zwischen seinen Vorder- und Hinterläufen in der Kuhle „im Arm“ sozusagen, so süüüß!!! Leider habe ich kein Foto davon.
    Sie bietet sehr viele drollige Fotomotive, nur leider muss man da auch fototechnisch schnell reagieren.

    Eine ihrer drolligen Positionen:



    Abends lernten wir Marlas „Aktivstündchen“ kennen. Da hat die sowieso schon aktive Marla mal gezeigt, dass das durchaus noch steigerungsfähig ist. Im Minutentakt liefen – nein, sprinteten – SACHEN an mir vorbei ... Klein-Marla war hinter diesen Sachen größentechnisch nämlich kaum zu sehen. Zugegeben, das sah sehr lustig aus! Da muss man sich echt zusammennehmen, die richtige Tonlage (nicht Lautstärke) für ein „Nein“ anzuschlagen, die Marla nicht für eine Spielaufforderung hält. Marla gibt nämlich nicht so schnell auf und ist auch nicht leicht zu beeindrucken.

    Sie findet alles, sie klettert notfalls, sie kann absolut alles brauchen und sie ist dabei blitzschnell. Deshalb zieht sie auch eine Leine hinter sich her, denn der schnelle Zugriff auf Marla würde sich sonst zu einem (für Zuschauer bestimmt sehr amüsanten) Fang-mich-doch-Spiel entwickeln, durch die Büsche klettern eingeschlossen.

    Tagsüber ist man also wirklich gefordert, dafür sind die Nächte vergleichsweise harmlos!!! Die clevere Marla hat den Dreh nämlich schon längst raus!!! Was die Sauberkeitserziehung angeht, das klappt super gut! Marla meldet sich deutlich, die beiden Kennel leisten da unverzichtbare Dienste:
    - Tagsüber zum sicheren „Zwischenparken“ (ansonsten macht sie ihre vielen kleinen Schläfchen am liebsten auf dem (Stoff-)Goldie bzw. auf den Fliesen) ... falls sich jetzt jemand bei dieser Aufzählung all ihrer Aktivitäten wundert: ja, sie schläft tatsächlich oft! (Und das muss sie auch!). Ihre vielen Aktivitäten schafft sie locker in den Wachphasen dazwischen!
    - Nachts, sobald sie sich meldet, heißt es: Kleid überschmeißen, Hund auf den Arm und erst auf der Wiese wieder runterlassen, maximal 1-2 Minuten warten, dann sind Bach und Haufen erledigt und wir zwei können weiterschlafen. In den ersten drei Nächten hatten wir somit jeweils einen einzigen nächtlichen schlafunterbrechenden Ausflug, das war´s. Da kann man sich nicht beschweren, oder? Okay, das Wetter spielt natürlich auch mit, es war nicht kalt und vor allem TROCKEN! Da war das nächtliche draußen sein halb so wild. Marla lässt sich dann auch relativ problemlos wieder ins Kennel setzen zum Weiterschlafen. Wenn sie abends/nachts protestiert, dann nur sehr sehr kurz, meistens garnicht, Marla unterscheidet da zwischen nachts und tagsüber ...





    (Fortsetzung folgt...)

  4. #4
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Marla kennt keine Angst: mit Vollgas durch den dunklen Fliegenvorhang, da kennt sie nix! Und obwohl sie dann auf die Terrasse purzelte, weil sie die kleine Stufe unterschätzt hatte, behält sie das rasante Tempo weiterhin bei... Aufrappeln, einmal kurz bellen, weiter geht´s... Einfach unglaublich, dieses kleine Energiebündel!

    Marla schreckt auch vor unserer Treppe nicht zurück. Sie ist meinem Mann die Treppe hoch gefolgt, dabei ist unsere Treppe offen, glatt und hat für den Zwerg sehr hohe Stufen und somit große Zwischenräume ins Tiefe. Sie kam zwar nur drei Stufen weit, weil sie dann von uns Spaßverderbern gestoppt wurde, aber sie ist immer gut für Überraschungen. Bisher hat noch KEIN Hund die Treppe bezwingen wollen. Und dann kam Marla...
    Und heute war die andere Richtung dran. Wir kamen nach Hause, sie entdeckt sofort beim Gang durch den Flur eine leere Bierflasche auf der ersten Stufe nach unten und (zack!) war Marla eine Stufe tiefer und leckte den Rand der Bierflasche ab. Prost! (Dass wir hinterhergespurtet sind brauche ich wohl nicht mehr zu erwähnen, oder?)

    Eine müde Marla ins Kennel zu packen ist von deutlich weniger Protest begleitet als eine ausgeschlafene, da kann der Protest schon mal sehr massiv ausfallen: Marla musste aus Sicherheitsgründen eine Weile in den Wohnzimmer-Kennel, hatte aber gerade erst geschlafen. Also gab´s Protest, längeren Protest, immer höhere Tonlagen, dann hat sie aber doch das angebotene Spielzeug akzeptiert und sie gab Ruhe.
    (Kurz zur Erklärung, warum das "angebotene" Spielzeug...: weil wir festgestellt haben, dass sich ihre Aktivitäten leicht umlenken lassen. Hätten wir sie einfach weiter protestieren lassen hätte sie sich in sehr schrille Höhen hochgeschraubt und das sehr sehr ausdauernd (ihre Ausdauer darf man nicht unterschätzen!) und das ist wirklich höchst unangenehm für die Ohren. Umlenken ist da sehr hilfreich!)
    Und was macht die aktive Motte als ich sie dann etwas später wieder rausgelassen hab? Nicht spielen gehen wie erwartet, nein, sie schmeißt sich zwei Meter weiter auf den Boden und ratzt!






    Die aufmerksame Marla auf Beobachtungsposten:
    (beobachtet Hasen)




    Als Labbi kriegt Marla natürlich sofort mit, wenn die Kühlschranktür geöffnet wird. War sie eben noch im Tiefschlaf einige Meter weg, steht sie auf den Hinterpfoten vor dem offenen Kühlschrank.

    Seit Marla fällt mir erst so richtig auf, wieviele Kippen draußen auf unserem Weg zum Feld liegen, denn Marla hebt alles auf, was sie so findet.
    Viele gelbe Säcke warteten draußen auf die Abfuhr – Marla war total begeistert und hätte am liebsten eine Party veranstaltet, so mit Knistern, Rascheln und natürlich zerfetzen! Da musste ich sie tragen, denn sie schmiss sich auf den Boden und war nicht bereit an den Säcken weiter „nur“ vorbei zu laufen. Sie weiß schon ganz genau was Spaß machen könnte... da liegt doch ein bißchen Styropor... und da liegt noch etwas Alufolie... alles ist interessant!!! Müllabfuhrtage könnten sich demnach zu einem besonderen Spießroutenlauf entwickeln...
    Die gelbe Tonne aus der Garage holen und polternd übers Pflaster ziehen war übrigens nix was Marla groß beeindrucken könnte...
    Überhaupt ist sie bei unbekannten Dingen nicht auf der Flucht, sondern setzt sich sogar relativ nah daneben, beobachtet kurz, um dann zum „Angriff“ überzugehen, wie z.B. bei unserem Saugroboter, den sie versucht hat zu stoppen.


    "Oh, wie das „doofe“ Geschirr nervt!":


  5. #5
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Marla gibt „Widerworte“, sie bellt zurück, rotzfrech! Wenn ihr was nicht passt und das Verbot sie nicht „beeindruckt“ diskutiert Marla das auch schon mal aus bzw. versucht es.

    Gestern hat sie mich kräftig ausgeschimpft/angebellt, weil ich leider mal wieder den Spielverderber geben musste. In diesen Momenten macht es der nicht zu unterschätzende „Niedlichfaktor“ echt schwer, konsequent zu sein und die Erziehungsgrundsätze nicht zu verweichlichen... (nur so als Vorwarnung, durchhalten!).

    Alles wird „untersucht“ bzw. „erknabbert“. Mit ihren kleinen Zähnchen kaut sie auf allem rum, was sich bietet. Das hinterlässt zwar nicht jedes Mal sofort Spuren, aber man muss bei ihr schnell reagieren! Die ein oder andere Kratzspur an Möbeln oder Haut oder das ein oder andere Löchlein in Stoffen werden sich nicht ganz vermeiden lassen.
    „Nein“ ist im Dauereinsatz. Manchmal klappt das ganz prompt, manchmal ist Marla hartnäckig... da muss man energisch und überzeugend eingreifen und keine Ausnahmen machen. Anstrengend, aber es lohnt sich!

    Eddie und Marla animieren sich gegenseitig und dann geht die Post ab... sie fordert ihn auf, bellt ihn an, er antwortet und dann geht die Toberei los, lautstark unterstützt von den Nachbarlabbis. Im Grunde muss man momentan – wenn sie nicht schläft – ganz oft irgendwo eingreifen, runterregeln, Aktivitäten umlenken... sie ist nun mal ein fitter Welpe.

    Und sie zeigte uns auch schon, dass sie durchaus weiß, mit welcher Bewegung sie aus dem Geschirr raus kommt.

    Man denkt, man hat alles in Sicherheit gebracht, aber Marla zeigt uns auf, was sonst noch so gefährdet ist...:

    Sie erwischt einen Prospekt und zerfetzt ihn in kürzester Zeit in Einzelteile.

    Es ist plötzlich ruhig - sie bearbeitet die lange Gardine.

    Oder sie liegt versteckt hinter der Gardine, und bearbeitet einen Schuh, den sie - wieder mal - blitzschnell erbeutet hat.

    Als ich das Stuhlbein vor ihr retten will bellt sie mich empört an...!

    Sie öffnet die angelehnte Tür und vertreibt Eddie von seinem Napf (sie hatte gerade zuvor ihren Napf geleert). Sie hätte nix gegen einen zweiten einzuwenden...

    Woran merkt man, dass sie Hunger hat? Sie steht mit den Vorderpfoten im leeren Napf und "randaliert" kräftig, als würde sie den Boden durchbuddeln wollen. (Vergessen zu füttern fällt damit aus...Marla fordert es ein).


    Abends hatte sie wieder ihr verrücktes Tobestündchen, dann jagt sie z.B. einen Ball in einem Affenzahn durch die Gegend, springt aus Abstand auf ihn drauf, holt sich im Vorbeidüsen das PC-Ladekabel, das zu tief runterhing, räumt direkt im Anschluss die Sofadecken samt Kissen vom Sofa, schmeißt sich in die Gardine und schnappt sich die große Ladestation, die am Boden steht, das alles innerhalb weniger Sekunden – und die Liste ist noch länger. Da kommt man kaum hinterher, sie ist blitzschnell und steht förmlich unter Strom.
    Danach ist dann „Koma“ angesagt.


    Marla liebt alle Arten von „Kopfkissen“, notfalls tut es auch ein kleines weißes Spielzeug.
    "ich kann kein Wässerchen trüben, tralalalala..."


  6. #6
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Es kann wohl niemand mehr leugnen: Wirbelwind Marla läuft nicht „so einfach nebenher“ und wir versuchen den Alltag mit Marla im Tagebuch ganz anschaulich zu zeigen und Euch miterleben zu lassen. Das ist der große Vorteil unserer Tagebücher, dass man den Hund schon vorab ziemlich gut kennenlernt mit allen Faktoren, die unbedingt zu beachten sind bei der Überlegung & Entscheidungsfindung, ob er in die derzeitigen Lebensumstände wirklich gut passt.

    Marla wünscht sich nämlich Menschen mit ganz viel Zeit, Geduld, Verständnis, Fürsorge, Freude an Hundeerziehung und die sie retriever- und altersgerecht fördern wollen und können ... und noch vieles mehr...
    Marla wünscht: “Viel Spaß beim Lesen, dann wisst Ihr, was ich für ein Feger bin!“

    Dieser Feger sorgt immer für neue Geschichten, daher gibt´s auch so viel zu erzählen:

    Ich habe kurz einen Joghurtbecher weiter hinten auf dem Sofa abgestellt, weil ich nur mal eben einen Löffel holen wollte... Maja kann sich lang machen, seeehr lang, besonders wenn sie sich auf Hinterpfoten stellt und reckt... Ein Schlecker über die Joghurt und somit war klar, wer diesen Joghurt wohl nicht mehr isst... (wir haben es nicht belohnt... der Joghurt wartet jetzt auf später...).

    Inzwischen nutzt die neugierige Marla auch die Chance, einen Bick in den Geschirrspüler zu werfen... Genau gesagt, kurz halb öffnen, etwas oben reinlegen, schließen – das geht nicht mehr. Jetzt heißt es immer erst einen Blick nach unten werfen, könnte sein, dass da ein sehr neugieriges Köpfchen zwischensteckt... Gleiches gilt für das Tür–hinter-sich-schließen, etc.

    Den besagten Joghurtbecher hat sie übrigens mit Eddie geteilt und dann später zum Auslecken mitgenommen und sauber wieder in die Küche zurück (!) gebracht, ohne Worte... wie stolz sie damit angetänzelt kam (erinnert mich an die Pferde bei der Meisterschaft im Dressurreiten).

    Ich rufe Eddie aber er bleibt unbeweglich im Garten stehen, ich seh´ nur seine Seitenansicht. Ich geh gucken... Eddie konnte nicht laufen, weil Marla ihre spitzen Zähnchen in sein Stoffhalsband gegraben hatte und nun im wahrsten Sinne an ihm "hing"!

    Marla kabbert am Sofa, ich verlängere meinen Arm indem ich ein kleines Kissen werfe und was macht Marla? „Juchu, Kissenschlacht!“. Das ging ja wohl mal voll daneben....

    Letzte Nacht fing sie schon 2 Stunden nach unserem nächtlichen Ausflug erst an zu spielen, dann kamen vereinzelte Beller. Ich hab dann mal ausprobiert, ob sie "nur raus aus dem Kennel und spielen" will oder wirklich muss und „Nein“ gesagt. Sie hat noch ein wenig weitergespielt und dann weitergeschlafen, der Kennel blieb sauber. Damit sind wir nach wie vor so grob im 4 Stunden Rhythmus, also beispielsweise etwa 23h, 3h und 7h, das passt.

    Hundekumpel haben es nicht leicht. Besonders die, die ihr keine Grenzen setzen und flüchten, die wären dann nämlich permanent auf der Flucht vor ihr.
    Denn dieser kleine Frechdachs hängt ausdauernd hinten dran und zwickt kräftig in die Hinterläufe und alles, was sie sonst so fassen kann, und das – wen wundert´s – sehr ausdauernd! Sie abzuschütteln ist echt schwierig! Daher gab es schon deutliche Ansagen/Maßnahmen meinerseits und die Zwickattacken sind schon nicht mehr ganz so häufig. Gottseidank hat sie auch von dem „geduldigen Schaf“ Eddie endlich zwei/drei Ansagen kassiert und seitdem greift sie nicht mehr so häufig an. Eddie, der nach ihren ersten heftigen Attacken (das tut weh!) nur noch flüchtete ist jetzt, wo sie endlich begreift, dass das absolut nicht erwünscht ist, wieder bereit mit ihr zu spielen. Aber Marla muss noch weiterhin daran erinnert werden...

    Seit Eddie sich traut, Marla Grenzen aufzuzeigen, läuft es besser. Einmal hat sie es echt übertrieben und er hat ihr deutlich gezeigt, dass das absolut nicht geht. Sie quiiiiietscht auf, flieht kurz unter den Tisch, wenige Sekunden später düst sie auf ihn zu und es folgt eine erboste Bell-Tirade vom Feinsten, vermutlich Marke: „Spinnst Du, das tat weh!“!!!
    Sie braucht echt nur wenige Sekunden, um sich von einem Schrecken zu erholen und dann macht das Zwerglein eine kräftige Ansage, unglaublich!

    Heute früh hatte ich Glück, dass die Anrichte ganz in der Nähe war, um mich gerade noch vor einem Sturz über Marla abfangen zu können. Die ist blitzschnell!

    Mein Kleid hat ein paar Ziehfäden bekommen, weil ich – bewaffnet mit Astschere - im Gebüsch Marlas Geschirr aus den Ästchen entwirren musste (keine Zeit um die „Kleiderfrage“ vorher zu überdenken).

    Als Marla sich beim "Zwischenparken" im Kennel aus Protest in schrillste Tonlagen hochgeschraubt hat und alle Fenster offen waren kam die Nachbarschaft auch in den unverfälschten Genuss der kleinen Ariensängerin...

    Marla spielt oft mit Essbarem: sie holt sich einen kleinen Apfel vom Apfelbäumchen und spielt ausdauernd mit ihm, wie mit einem Ball. Echt drollig, wie sie den erst von sich weg schleudert und sich dann wieder draufstürzt.
    Die Bananenstückchen werden auch ausgiebig abgelutscht und von allen Seiten betrachtet, erst dann gefressen.







  7. #7
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Für Marla kam gerade ein großes Paket! Ganz herzlichen Dank, liebe Patentante Ulrike!!!

    Sooo viele tolle Sachen! Jetzt hat sie ihr erstes Halsband, ein gepolstertes Geschirr, ein multifunktionale Leine in angesagter Mädelsfarbe, eine Schleppleine für ihre Abenteuer, Futterdummy+Wasserdummy+Dummy da sie ja soooo gerne apportiert, verschiedene Quietsche-Tierchen (die sie so liebt) zum Spielen und natürlich jede Menge super Leckereien, Tuben für unterwegs, diverse Kausachen zum Ausprobieren ihrer spitzen Zähnchen, Futterzusätze fürs Fell, einfach klasse!!! Eine sehr schöne Zusammenstellung für die kleine Maus!

    Das riecht so gut...



    Alles für mich?



    Versuch, eine Packung zu öffnen...



    Was ist denn in dieser Papiertüte?



    Donuts? Die Kauringe sehen echt so aus... und lecker sind die!!!



    ein zweifelnder Blick...




    Sie weiß ja nicht, wie super die Farben zu ihrer Fellfarbe passen!!!




    Einfach Toll!!!! Marla sagt ein ganz großes "Dankeschön, liebe Ulrike!!!"

  8. #8
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Marla liegt im Garten und gibt einzelne Testbeller von sich, mal sehen, welcher vierbeiniger Nachbar diesmal Antwort gibt...dabei schaut sie sich suchend um... das macht sie insbesondere morgens, so wissen alle, dass sie wieder da ist und sich schon auf die Abenteuer des Tages freut.

    Wir haben eine Transportbox, die ich ihr schmackhaft machen wollte, also hab ich Leckerlies zum Suchen reingeschmissen, die sie in den Falten des drin liegenden Handtuchs suchen musste. Das hatte sie so schnell raus, dass sie ne Weile später wieder zur Box gelaufen ist, hochgeguckt hat, ob die Leckerchentüte noch oben drauf liegt und einen suchenden Blick reingeworfen hat ob wieder was drin liegt, deutliche Hundesprache!

    Marla zeigt deutlich, wenn sie muss. Entweder bellt sie oder sie versucht sich unter der geschlossenen Terrassentür "durchzugraben", sie muss raus!
    Und umgekehrt: Marla kratzt von draußen an der Tür, dann bellt sie, sie will rein!

    Tür zum Badezimmer nur angelehnt gelassen? Sowas merkt Marla sofort und ist in die Dusche geklettert und kam stolz mit dem Duschgel wieder raus.

    Sie knabbert an einem Tischbein. „NEIN!“ – sie schaut mich an aber knabbert ununterbrochen weiter – NEIN!“ – sie hört nicht auf – ich geh drohend auf sie zu – sie hüpft vergnügt drei kleine Sprünge zurück und bellt mich begeistert an!
    („Diskussionen“ mit braunen Labbis sind nicht so einfach zu gewinnen, hab ich mal irgendwo gehört... ob da wohl was dran ist...?)

    Ich kraule Eddie. Und prompt schmeißt sich Marla sofort mit Anlauf voll dazwischen und kegelt einfach Eddie weg! Eddie hat dann erst recht eine ausgiebige Krauleinheit bekommen.
    Ein Hundekumpel wird Unterstützung von seinen Menschen brauchen, damit Marla ihn nicht permanent in die zweite Reihe verbannt!!! Marla hat den Niedlichfaktor auf ihrer Seite. Und was der Niedlichfaktor nicht schafft, schafft Marla dann mit Hauruck, wie das sich-dazwischen-Schmeißen.

    Marla spielt viel mit Quietschetierchen oder dem Ball. Den Ball schleudert sie von sich weg und stürzt sich dann begeistert drauf, immer wieder.



  9. #9
    Pflegestelle Avatar von Queny
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    Lust auf „Kopfkino“? Marla erwischt den Zipfel der WC-Papierrolle und gibt Gas.... quer durchs Erdgeschoss in einem Affenzahn... ich muss zugeben, ich bin automatisch hinter ihr her – statt einfach erstmal nur die Rolle zu stoppen ... irgendwie triggert Marla, dass man sofort spontan hinter ihr herdüst... meistens hat sie ja auch irgendwelche Beute, die dringend gerettet werden sollte...

    Marla hat mich angriffslustig von hinten ins nackte Bein gezwickt - das tut ganz schön weh wenn sie die richtige Stelle trifft - ich hab mit den Fingernägeln zurückgezwickt. Da war sie baff! Und hat – diesmal - direkt (!) aufgegeben.

    Bei sommerlichen Temperaturen waren leichte dünne Kleider ja eigentlich ganz praktisch. Das fand Marla auch, die die schwingende Unterkante des Kleides als Einladung sah, auf die Hinterbeine zu gehen und sich mit den spitzen Zähnchen richtig reinzuhängen... Marla schien das Spaß zu machen... garnicht so einfach, den dünnen Stoff weitestgehend schadensfrei wieder aus den spitzen Zähnchen einer sich heftig windenden Marla rauszupulen...

    Marla beobachtet alles und reagiert blitzschnell. Als mein Mann seine Jeans anzog hing Marla schon unten am Hosenbein...

    Man zieht nur kurz den Fuß aus der Sandale um den Strumpf zurechtzuziehen – Sandale weg! "On Tour" mit Marla!

    Natürlich hinterlässt so ein aktiver Welpe Spuren, eine kleine Auswahl dessen, was Marla in sehr kurzen Momenten schafft: gelöcherte Stoffe, angeknabberte Schuhe, diverse Buddelkrater im Garten, ein kaputtes (Lieblings-)Spieltierchen, Gummiring vom Napf-Boden abgemacht und zerteilt, Omas neue Badezimmermatte hat Ziehfäden bekommen, ein kleines Loch im Kunstlederbezug der Kudde, ach ja, an zwei kleinen Stellen muss ich die Tapeten erneuern... und eine zerbissene Leine (angeleint sein findet sie richtig doof, da wird erst lautstark protestiert und dann die Leine zerbissen), usw. ...
    Marla ist blitzschnell, ein kurzer unbeobachteter Moment reicht oft schon aus.

    Man kennt es von kleinen Kindern: wenn plötzlich Ruhe ist ... Marla nicht zu sehen...und auch nicht zu hören... ruhig bleiben... bloß keine Panik... nach gottseidank relativ kurzem Suchen entdecke ich das braune Zwerglein liegend in dem großen braunen Blumenkübel im Garten, echt gut getarnt...puuhhh! Es gibt gottseidank auch „Fehlalarme“...


    Wir waren zum Welpentreffen mit - der nur 5 Wochen älteren - Frieda, da ging die Post ab:







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