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Thema: Jaymie- Golden Retriever,6 Jahre, ehemalige Zuchthündin

  1. #1
    Team - Pflegestellenbetreuung Avatar von Shorty
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    Standard Jaymie- Golden Retriever,6 Jahre, ehemalige Zuchthündin



    Jaymieangekommen bei Freunden.

    sucht ihr neues Zuhause

    Hier geht es zum Bewerbungsformular für Jaymie

  2. #2
    Team - Pflegestellenbetreuung Avatar von Shorty
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    Standard

    Jaymie befindet sich in 24.... Raum Plön in einer Pflegestelle

    Profil: folgt in Kürze

    Als ehemalige Zuchthündin wird Jaymie nur als Zweithund vermittelt

  3. #3
    Pflegestelle Avatar von Troll2006
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    Standard Ein Anfang.



    Seit Anfang Februar wohnt die kleine Jaymie in unserem Pflegekörbchen und bereitet sich auf ein neues Leben vor.
    Aus ihrer Vergangenheit hat sie einen riesengroßen Koffer mitgebracht, zum Bersten gefüllt mit diversen Traumata.

    Wir sind nun dabei, diesen Koffer behutsam aber nachhaltig zu leeren um ihn dann irgendwann entsorgen zu können.
    Das war von Anbeginn nicht einfach, in den ersten Tagen war es nicht möglich überhaupt einen Ansatz dafür zu finden.
    Jaymie war gefangen in einem dickwandigen Kokon aus Angst und Überforderung, ein Kontakt war vorerst nicht möglich.

    Sie suchte nur nach Möglichkeiten sich zu verstecken wollte nicht Fressen und auch ihre Verdauung war für einige Tage „abgeschaltet“.
    Aus früheren Pflegesituationen kennen wir dieses Verhalten und haben ihr die Ruhe geben können, die sie in diesen Momenten brauchte (und bis heute noch braucht).



    Heute, nach 3 Wochen, ist die Situation, speziell im Haus oder Büro, etwas entspannter für das Mädel.
    Nachdem sie sich die ersten 2 Wochen fast nur in ihrem Hundebett verkroch, nicht angesprochen und gestreichelt wollte, ist sie seit einigen Tagen etwas zugänglicher und lebendiger.
    Sie fängt ganz vorsichtig an ihre Umgebung zu erkunden und beschnuppert auch mal unsere Hunde, die sie bisher völlig ignoriert hat.
    Ihre Pflegeeltern werden auch schon mal mit verhaltenem Schwanzwedeln begrüßt.
    Es mehren sich die Situationen in denen sie zeigt, dass sie zwischen „Ich möchte gerne“ und „Ich trau` mich aber noch nicht“ hin und her schwankt.
    Wir sind sehr glücklich darüber, es ist was in Bewegung gekommen!



    Diese kleinen aber wichtigen Fortschritte gelten bisher allerdings nur für geschlossene Räume und nicht für Draußen.
    Von Anfang an war das Rausgehen für Jaymie die absolute Höchststrafe. Schon wenn Geschirr und Leine sichtbar wurden geriet sie in Panik, flüchtete und ergab sich schließlich in ein Angststarre ihrem Schicksal.
    Das hat sich bis heute abgeschwächt und ist mittlerweile durch das schon beschriebene „Ich möchte gerne aber ...“ ersetzt worden.
    Nach draußen geht Jaymie aber nach wie vor nur, um am Besten gleich wieder zurück zu gehen.
    Es ist für sie einfach nur gruselig und sie gerät häufig in Panik.
    Zwar haben wir inzwischen viele Dinge erkennen können, die sie in diese Panik versetzen und können einige Situationen vorausschauend verhindern oder zumindest abschwächen,
    sie zeigt aber immer wieder auch dann panische Angst wo wir für den Moment keinen Anlass erkennen können.




    Häufig können wir nach 3 Wochen mit einem Pflegehund schon weiterführende Aussagen machen, können ein Profil erstellen, aus dem hervorgeht „wie der Hund tickt“, für welche Menschen er / sie als zukünftiger Partner geeignet ist.

    Das ist bei Jaymie noch nicht möglich!

    Alles was wir bis heute wissen ist, dass es sich um eine absolut liebenswerte kleine Retrieverdame handelt, die vermutlich noch für lange Zeit sehr viel Verständnis, Unterstützung und ehrliche Zuneigung braucht um den großen Koffer zu leeren.

    Wir sind aber zuversichtlich, ein Anfang ist gemacht.

  4. #4
    Pflegestelle Avatar von Troll2006
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    Standard Homöopathische Schritte



    Eine weitere Woche ist Jaymie aus ihrer alten Umgebung raus ... körperlich.
    Seelisch ist sie nach wie vor in der Vergangenheit, mit der sie sich auf ihre ganz spezielle Art und Weise arrangiert hat, gefangen und hängt ihr nach.
    Egal wie wir es bewerten, diese Vergangenheit war ihr vertraut und damit für sie berechenbar, Das ist ihr hier und heute auch nach 4 Wochen noch nicht.
    Es ist für sie immer noch in vielen Situation recht gruselig, erzeugt Hilflosigkeit und Überforderung, mal mehr und mal weniger.



    Dabei ist die Situation für Jaymie in Wohnung und Büro schon berechenbarer und etwas besser zu verarbeiten.
    Sie hat Ihre Rückzugsorte gefunden und fängt ganz langsam an, die Räumlichkeiten zu erkunden.
    Zwar verlässt sie nach kurzer Zeit wieder der Mut und sie zieht sich in den sicheren Bereich ihres Hundebettes zurück, aber solche „Ausflüge“ werden häufiger.
    Absolute Highlights sind die Momente, wo ihr Selbstvertrauen dafür ausreicht, ihren Pflegepapa in einem scheinbar unbeobachteten Moment mal kurz anzustupsen um sich dann, erschrocken über den aufgebrachten Mut, schnell in den sicheren Korb zu verziehen.
    Allen weiteren körperlichen Kontakt, auch Streicheln, vermeidet sie bisher noch, scheinbar kann sie noch nichts damit verbinden.



    Gaaaanz selten schnuppert sie auch mal an einem unsere Hunde, bei einem zufälligen Zusammentreffen.
    Ansonsten ist unser Team für Jaymie ein Paar befellter Sauerstoffverbraucher, mehr (noch) nicht.



    Draußen ist es für das Mädel allerdings immer noch (sehr) schwierig.
    Sie hat die panische Angst vor den Leinen überwunden (ganz schlimm war anfänglich die Kombination Frau + Leine),
    kommt sogar selbständig angetappert wenn die Signale auf Rausgehen deuten und lässt sich willig anleinen.
    Wenn sie dann aber draußen ist will sie am liebsten auf dem Teller drehen und wieder rein, wenn da nicht diese blöden Bedürfnisse wären...



    Seit Jaymie bei uns lebt, haben wir für unsere Hunderunden einen neuen Berechnungsfaktor, den Panikkreisel (Pk).
    Ein Panikkreisel besteht aus einer oder mehrere panischen Umkreisungen durch das Mädel, ausgelöst durch irgendetwas sie beängstigendes,
    wobei wir dann nicht nur die Situation stabilisieren sondern auch noch die Ursache erraten müssen, um beim nächsten Mal besser vorbereitet zu sein.

    Die momentanen Favoriten für einen Pk sind, neben einer locker pendelnden rechten Hand, uns lustig rechts überholende Blätter, vom Wind getrieben.
    Die Hand können wir in die Tasche stecken, die Blätter....?

    Allerdings findet nun auch in solchen Situationen eine ganz langsame Gewöhnung statt.
    Waren es anfänglich noch 6 - 7 Pk pro 100 m (!), so sind es jetzt, je nach Tagesform, 3 - 4 für die gesamte Strecke von ca. 2 km.

    Dabei ist das Laufen für sie immer noch kein Genuss sondern nur notwendiges Übel:
    Man (m/w/d) stelle sich eine Modelleisenbahn vor, auf der ein Zug, ohne nach links und rechts zu gucken, stupide seine Kreise zieht, dieses Bild entspricht Jamie während einer Gassirunde.
    Und wehe es gibt gegenüber dem Vortag eine optische Veränderung auf der Strecke (gelbe Säcke, Mülltonnen und eben Blätter), schon erscheint das sprichwörtliche „P“ in den Augen
    und wir tanzen wieder den Panikkreisel.

    Es braucht noch viele Schritte für Jaymie um sich irgendwann aus dem Vergangenheitskokon zu befreien aber es tut sich was.

  5. #5
    Pflegestelle Avatar von Troll2006
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    Standard Eine Woche weiter.



    Nach einer weiteren Woche haben sich keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den vorherigen Tagen ergeben. Es haben sich aber schon erwähnte Beobachtungen teilweise gefestigt und bestätigt:

    Halbwegs sicher fühlt sich Jaymie nur in geschlossenen Räumen, je kleiner und optisch eingegrenzter, um so besser. Große Räume machen sie unsicher und sie meidet sie.
    Ihr Hundebett ist ihr Rückzugsort, dort fühlt sie sich sicher und wenig bedrängt und kann auch schon kurzzeitig entspannen.

    An Ihrer Umgebung sowie den 2- und 4-beinigen Mitbewohnern ist sie nur mäßig bis gar nicht interessiert, eben sowenig an Streicheleinheiten. Sie lässt es zwar zu, zeigt aber in der Regel deutlich dass sie es als Bedrängen empfindet und verfällt möglicherweise in eine „Duldungsstarre“.
    Diese Starre und Ergebenheit setzt immer dann ein, wenn sie keine Fluchtmöglichkeit aus einer sie beängstigenden Situation weiß.

    In den bisherigen 5 Wochen hat es 4 Situationen gegeben, in denen Jaymie ihrerseits die Initiative ergriffen hat und sich ihren Pflegeeltern und Hundekameraden genähert
    und Kontakt eingefordert hat (das sind für uns „magische Momente“).



    Ihre „Burg“ verlässt Jaymie freiwillig nur um zu trinken oder, und das ist ein wesentlicher Schritt gegenüber den Anfangstagen, wenn sie den Eindruck bekommt, dass es Zeit zum Rausgehen ist!
    Die ursprüngliche panische Angst vor der Leine und den Berührungen wenn das Geschirr angelegt wird ist komplett verschwunden.
    Sowie die Zeichen und Geräusche (z.B. wenn ein Reißverschluss zugezogen wird ) auf „Raus“ deuten kommt sie selbstständig in den Flur und lässt die erforderliche Prozedur über sich ergehen.

    Toll, da hat sich ja viel getan, da freut sich ja jemand mächtig auf das Rausgehen?“

    Diese berechtigte und hoffnungsfrohe Vermutung wird spätestens dann korrigiert, wenn die Haustür aufgeht:
    Unter 3 Panikkreiseln (Pk) machen wir es nicht, an guten Tagen.
    Weiterhin bestimmen die ersten Minuten, wie der ganze Gang werden wird:
    Wenn innerhalb der ersten 10 Meter keine Autotür zugeklappt wird, keine fröhliche Kinderstimme zu hören ist und kein Jogger unseren Weg kreuzt, besteht die berechtigte Hoffnung, dass wir unsere Runde auch wie geplant durchführen können. Andernfalls eben nicht.

    Nach einem positiven Start kann es durchaus passieren, dass wir anderen Leinenende den Eindruck bekommen, eine ausgeglichene Hündin zu führen.
    Das gilt aber nur, solange wir alle mögliche optischen und akustischen Störungen vorhersehen und Vermeidungsstrategien entwickelt haben.
    Selbstverständlich haben wir das in den vergangenen Wochen schon teilweise erfolgreich geschafft aber eben nur teilweise ....

    Der ideale Gassigang für Jaymie findet bei Dunkelheit, totaler Windstille, ohne Zivilisationsgeräusche, mit geräuschreduzierten Schuhen und ohne Taschenlampe statt.
    Der optimale Zeitraum dafür liegt zwischen 3:30 und 4:30 Uhr (dann schläft das Dorf).



    Es taucht die Frage auf, welche Voraussetzungen denn nun ein neues Zuhause für unsere Jaymie mitbringen soll und ich will ganz vorsichtig und mit allen Vorbehalten versuchen,
    diese Frage im Ansatz und nach heutigen Stand zu beantworten:

    In Ihrem neuen Zuhause muss Jaymie mit viel Verständnis so akzeptiert werden wie sie ist, als Hund der „nur dabei und nicht mittendrin“ ist.
    Die Hoffnung, dass sie den Weg heraus aus ihrer inneren Isolation findet darf dabei nicht aufgegeben werden, aber gleichzeitig nicht der bestimmende Faktor sein!

    Die Gefahr, dass es sehr lange dauert bis Jaymie diesen Weg erfolgreich betritt und vollendet besteht genauso, wie die Möglichkeit, dass es nie passiert und Jaymie weiterhin in ihrer eigenen Welt bleibt,
    so wie sie sie sich in den vergangen, fast 7 Jahren aufgebaut hat, mit nur gelegentlichen Kontakten zu ihrer Umwelt.

    Jaymie ist (heute) kein Hund zum Knuddeln, zum Spielen, kein Kumpel und keine Begleitung für lange einsame Spaziergänge.

    Sie ist auch kein Kamerad für einen unausgelasteten Ersthund (m/w/d), eher wird ein wirklich ausgeglichener und souveräner vorhandener Hund ein Begleiter für Jaymie sein können.



    In wenigen Worten zusammengefasst:
    Jaymie braucht ein Zuhause, das ihre seelischen Baustellen akzeptiert, ihr mit aller Zuversicht und Liebe hilft sie zu bearbeiten, ohne dafür etwas zu fordern.

    Um es abschließend nochmal zu verdeutlichen:

    Wir sind auch nach 5 Wochen Pflege noch nicht in der Lage, ein umfassendes Profil für / über Jaymie zu erstellen, viele Dinge habe wir noch nicht testen können und wollen.
    Daher steht bei allen bewertenden Aussagen immer das Wort „noch“ inhaltlich im Satz, verbunden mit der Hoffnung,
    dass wir vielleicht demnächst an dieser Stelle von einem Schritt zu mehr Lebensfreude berichten können.


  6. #6
    Pflegestelle Avatar von Troll2006
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    Standard Geschlossen, oder:

    Wie eine plötzlich versperrte Tür neue Möglichkeiten erzeugt:



    Das Wetter ist gut genug, um sich eine Weile im Garten zu bewegen.
    Da unsere Jaymie den Schritt von ihrem Rückzugsplatz nach draußen nicht alleine schafft mussten wir „helfen“, neue Erfahrungen zu machen:

    Was ist los, warum ist die Tür zu? Ich will da rein!“



    Die haben das bestimmt nur vergessen, ich warte.“



    Hm, passiert nichts, kommt keiner!?“



    und nu`?“



    Vielleicht weiß Kimmi Rat.“



    Er meint, dass Rumstöbern entspannt und will mir zeigen, wie das geht."



    Kimmi hat Recht!“



    Diese kleine Bildergeschichte zeigt, dass wir für Jaymie mit dem Garten einen neuen sicheren Bereich gefunden haben.
    Vielleicht macht ihr das Leben im Garten zukünftig auch das "Draussen" etwas erträglicher, wir werden es merken.

    Die Beziehung zu Kimmi ist noch ein kleines aber stetig wachsendes Pflänzchen, und sagt uns, wie schon früher beschrieben,
    ein zurückhaltender (kastrierter) Rüde wird ein Halt für Jaymie sein können.

    Es ist wieder ein Stück des Weges von Jaymie beschritten worden, weitere werden folgen!
    Geändert von Troll2006 (22.03.2020 um 13:24 Uhr)

  7. #7
    Pflegestelle Avatar von Troll2006
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    Standard Es bewegt sich was.

    Seit einigen Tagen lässt Jaymie erkennen, dass sie sich auf den Weg gemacht hat, ihren sie behindernden Kokon abzustreifen.
    Er ist an einigen Stellen erkennbar dünner und porös geworden.



    Eine wichtige Rolle spielt dabei der Garten, in dem sie sich zunehmend sicherer fühlt und zunehmend gerne aufhält.
    Da das Mädel klar begrenzte Räume braucht um sich sicher zu fühlen haben wir den Garten abgeteilt und zusätzlich arrondiert, das macht ihn jaymietauglich.



    Wir erleben dort einen Hund, bei dem das „P“ in den Augen für immer häufiger durch ein noch kleines“s“ für Spaß, überdeckt wird.




    Eine immer wichtigere Rolle übernehmen nun auch unsere Hunde, an erster Stelle Kimmi.
    Wenn er mal nicht zu sehen ist (z.B. weil er den Pflegepapa bei der Arbeit in einem anderen Gartenbereich unterstützen muss) wird sie unruhig und ruft nach ihm.
    Taucht er wieder auf wird er, für ihre Verhältnisse“ stürmisch begrüßt.
    Es gab auch schon den ersten Ansatz zum Spielen, von Jaymie animiert (das geschah allerdings so überraschend, dass die Kamera nicht rechtzeitig in Position war):




    Wir wir erfahren durften kann Jaymie auch Bellen. Ihre Stimmlage ist Sopran und erinnert dabei, passend zu ihrer Erscheinung, an einen Polarfuchs.



    Im Garten, mit Kimmi, fühlt sie sich zunehmend sicher und das überträgt sich auch auf ihr gesamtes Befinden. Im Ergebnis sucht immer mehr Kontakt zu ihrer Umwelt.
    Sie liegt zwar immer noch vorzugsweise in ihren Rückzugsorten, ist dabei aber interessierter an dem, was um sie herum geschieht,
    kann besser entspannen und unternimmt vermehrt Streifzüge durch Wohnung und Büro.



    Diese schöne Entwicklung gilt allerdings für Gassigänge nur mit großen Einschränkungen. Nach wie vor ist das nicht ihre Lieblingssportart!
    Zwar kommt sie sofort angelaufen wenn die Zeichen auf Rausgehen stehen, lässt sich mittlerweile problemlos Geschirr und Leinen anlegen,
    wenn dann aber die Tür aufgeht muss sie erstmal in aller Ruhe und mit Standhaftigkeit davon überzuegt werden, dass keine Gefahr droht.



    Gegenüber vor noch 2 Wochen ist es aber deutlich besser geworden, für sie und auch für den Leinenhalter.

    Auf ihrer Standardrunde, die wir täglich 3x zu festen Zeiten laufen, kennt sie sich nun aus und auch wir wissen um etwaige neuralgische Punkte und werden dann nicht mehr so schnell überrascht.

    Solange Jaymie auf der linken(!) Seite das Gefühl der konstanten Deckung hat, was durch Wälle und Knicks auf der Runde erzeugt wird, ist alles gut.
    Problematisch wird es, wenn plötzlich abgestellte Fahrräder, Skateboards, Schubkarren oder geparkte Autos die linke Sicherheitslinie für sie optisch unterbrechen.
    In dieser Situation sind wir gefragt, sie in aller Ruhe von der Ungefährlichkeit zu überzeugen, was mal schneller, mal langsamer und (seltener werdend) auch mal gar nicht gelingt.

    Insgesamt ist aber auch draußen erkennbar, dass bei Jaymie die harten panischen Reaktionen abnehmen und durch hochgradige aber beherrschbare Schreckhaftigkeit ersetzt werden.

    Es ist was in Bewegung geraten!


    Und dann ist da plötzlich wieder so ein Moment ...


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