Hundebegegnungen sind so eine Sache für sich.
Wir sind unterwegs und voraus sitzt ein Mensch, der auch schon etwas gruselig ist, mit seinem angeleinten, brav sitzenden Hund (was noch schlimmer für Molli ist) auf einer Bank. Molli wechselt von sich aus auf die dem Hund abgewandte Seite und läuft eng bei mir zügig an den beiden vorbei, ohne nach links oder rechts zu schauen.
Uns kommt auf dem Weg jemand mit seinem angeleinten Hund aktiv entgegen und geht an uns vorbei. Molli begibt sich von alleine auf die dem Hund-Mensch-Gespann abgewandte Seite und nutzt die volle 3-m-Leinenlänge aus, um den Abstand so groß wie möglich zu halten. Als die beiden auf unserer Höhe sind, verharrt sie bei größtmöglichem Abstand in ängstlicher Haltung, um den anderen Hund zu beobachten. Nachdem die beiden vorbei sind und sie sich vergewissert hat, dass die beiden sich immer weiter entfernen, kann sie wieder normal weiterlaufen und schnüffeln. Würden wir uns auf dem Bürgersteig einer Straße treffen, würde Molli auch auf die Fahrbahn gehen, um auszuweichen, und hätte Probleme, wenn ein Ausweichen durch einen nicht sehr breiten Bürgersteig schwierig ist. Da muss man sehr aufpassen.
Die folgenden Fotos sind spontan entstanden, als ich Molli gerade fotografieren wollte und plötzlich ein Hund aus einem nicht eingezäunten Garten durch die Büsche auf uns zusprang.
Plötzlich kommt ein Hund angerannt. Molli duckt sich sofort, wartet ab.
Vorsichtiges Schauen.
Es ist ihr aber weiterhin alles unheimlich und sie ist super vorsichtig. Als der Hund sich entfernt, nimmt sie wieder eine normale Körperhaltung an und entspannt sich langsam.
Ein ganz entspannter, interessanter Tag, von dem es mehrere geben könnte, wenn es nach Molli ginge.
Diesen Besuch kennt Molli. Dieser Mensch macht keine Angst mehr. Im Gegenteil, sie freut sich wie eine Schneekönigin, wenn er kommt. Es liegt Arbeit an und Molli verfolgt ihn auf Schritt und Tritt, will immer dabei sein.
Sie bleibt in der Nähe und schaut interessiert zu, was gemacht wird.
Kommentar