Lord - Kleinpudel, 1 Jahr, Abgabehund
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Lord befindet sich in einer Pflegestelle in 55.... Mainz
Profil: 16.04.2026
Kastriert: nein
Verhaltenen gegenüber Erwachsenen:
freundlich, offen, intereressiert
Verhalten gegenüber Kindern:
konnte noch nicht getestet werden
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren:
Lord hat Jagdtrieb und ist sehr hektisch im Umgang mit anderen Tieren.
Er hat großes Interesse an Hundkontakten und macht dabei einen freundlichen Eindruck.
Dies konnte allerdings noch nicht getestet werden, weil es noch kein sicher eingezäuntes Grundstück gibt, dass bis jetzt besucht werden konnte.
Wildtieren, Hasen, Katzen, etc. bei Spaziergängen, will er nachgehen/jagen.
(Er toleriert wohl Katzen IM eigenen Haus, aber das konnte selber noch nicht getestet werden.)
Ängste:
Lord ist ein unerschrockener, kleiner Hund und zeigt bisher keine Ängste.
Stubenrein: ja
Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
Durch sein leichtes Gewicht ist er an der Leine gut zu halten.
Er befindet sich jedoch die meiste Zeit im Außen. Spricht man ihn an und bietet ihm "alternative Beschäftigung", geht er auch auf seine Meschen ein.
Erscheinen andere Hunde auf der Bildfläche, springt er in die Leine und will in den Kontakt.
Treppen:
Ja, geht er.
Offene Treppen sind ihm jedoch nicht ganz geheuer.
Autofahren:
Lord fährt super (in einer Transportbox) im Auto und auch in einem Camper (hier mit passendem Geschirr gesichert) mit.
Er legt sich während der Fahrt ab und döst.
Alleine bleiben:
Das Alleinebleiben wurde noch nicht getestet
Gesundheit:
Lord ist augenscheinlich gesund
Größe / Gewicht:
43cm, 11Kg
Neues Zuhause:
Wir wünschen uns für Lord Menschen, die ein aktives Leben leben, bei dem er oftmals mit dabei sein kann.
Im Idealfall besucht man mit ihm eine Hundeschule.
Allein schon, um ihm die Möglichkeit sozialer Kontakte zu ermöglichen und mit passender Hilfestellung die Leinenführigkeit zu verbessern.
Seine Menschen sollten Interesse daran haben ihn mit Such- und Apportierspielen auszulasten und ihn mit klaren Regeln und Strukturen durch sein Leben begleiten.
Das ideale Wohnumfeld für Lord sehen wir in einem Wohngebiet, am Stadtrand oder natürlich auch gern im Grünen.
Lord kennt das Zusammenleben mit einem Hundekumpel, kann aber auch als Einzelhund in eine Familie ziehen.Zuletzt geändert von Tanja2411; 16.04.2026, 21:27.Pflegestelle/
Pflegestellenbetreuung


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Lord: Der lockige Chill-Master mit Abenteuer- und Entdeckergeist
Dürfen wir vorstellen?
Das ist Lord. Ein Kleinpudel, der nach seinem Schönheitsschlaf die Welt entdecken will. Ein kleiner Schatz auf vier Pfoten, der eine große Portion "gute Laune" im Gepäck hat.
Lord oder von Retriever & friends liebevoll "der kleine Lord" genannt, hat bei uns sehr schnell den Spitznamen "butter" erhalten. Sobald man anfängt, ihn zu kraulen, schmilzt er förmlich dahin.
Und streicheln kann man ihn, wenn es nach Lord geht, sehr lange. Am liebsten liegt er dann entweder eng an uns gekuschelt oder auf seinem Rücken, damit man ihm den Bauch streichelt.
Zuhause zur Ruhe kommen und entspannt -auch mal alleine- in einem Raum liegen? Für Lord kein Problem.
Zuhause kann Lord gut entspannen. Morgens unter der Woche, wenn es etwas wuselig ist, schaut Lord ab und an, was wir so treiben; man muss ja schließlich erst einmal verstehen, wie hier so der neue Tagesablauf ist. Aber dann verwandelt er sich sehr schnell zu einem Chill-Master, der nur ab und an nach dem Rechten sieht.
Dass er nicht im Flur liegen soll, hat er sehr schnell verstanden und bleibt mittlerweile auch schon ab und an entspannt liegen, wenn wir den Raum verlassen. Die Nähe zu seinen Menschen ist ihm trotzdem wichtig. So liegt er während des Frühstücks oder Mittagessens entspannt unter dem Tisch, ohne dabei zu betteln.
Die Begrüßung: Ein emotionales Highlight
Jeden Morgen (da nicht mehr ganz so schwungvoll) oder wenn einer von uns von der Arbeit nach Hause kommt, freut sich Lord riesig und zeigt dies auf eine sehr freudige Art und Weise und zaubert uns dabei immer wieder ein Lächeln ins Gesicht.
Ganz nach dem Motto "Du bist wieder da! Wahnsinn! Das ist der beste Moment meines Lebens! Schon wieder!"
Wenn man ihn gekonnt ignoriert (was uns bei dem schwanzwedelnden Sonnenschein manchmal schon etwas schwerfällt), beruhigt er sich relativ schnell wieder, freut sich dann aber nicht weniger, wenn man ihn nach einer kurzen Phase der Ruhe zu sich ruft, um ihn zu begrüßen.
Alltagsgeräusche und Umweltreize - der kleine Mann bleibt entspannt
Während andere Hunde beim bloßen Anblick des Staubsaugers eine mittelschwere Existenzkrise erleiden, betrachtet Lord das brüllende Ungeheuer eher interessiert, und wir müssen ihn eher wegschicken, damit wir auch dort saugen können, wo Lord gerade steht oder liegt.
Auch die Espressomaschine - für viele Zwei- und Vierbeiner das akustische Äquivalent zum Weltuntergang- ist für Lord lediglich das Signal, dass da gerade in der Küche was los ist. Wenn die Maschine zischt, dampft und gurgelt, steht Lord daneben und inspiziert alles sehr genau. Aber nur beim ersten Mal, mittlerweile kennt er das Geräusch und es erregt nicht mehr seine Aufmerksamkeit.
Er schreitet unerschrocken durch die Welt, mit der Nase im Wind und für alle Abenteuer bereit.
Die nächsten Tage
Am Wochenende wollen wir mit Lord wandern gehen. Wir glauben, dass wir eher schlappmachen als Lord, und werden berichten.
Zuletzt geändert von Retriever & friends; 18.04.2026, 06:48.
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Lord und das Drama der verlorenen Zeit
Am 18.04.26 stand ein Termin beim Tierarzt an. Nichts Wildes, nur die Auffrischung für den Zeckenschutz.
Das Wichtigste vorab:- Lord hat keine Angst vor dem Tierarzt.
- Er hat keine Angst vor der netten Arzthelferin.
- Er hat sogar eine fast schon unheimliche Gelassenheit gegenüber diesem hohen, kühlen Untersuchungstisch.
Für einen jungen Pudel von knapp über einem Jahr, der die Welt eigentlich im Eiltempo erobern will, ist ein Wartezimmer eine persönliche Beleidigung.
Während andere Hunde dort sitzen und vor Aufregung zittern, begann Lord ein herzerweichendes Konzert aus Fiepen und Winseln.
Aber versteht das nicht falsch – das war kein „Oh nein, eine Spritze!“-Fiepen.
Das war unserer Ansicht nach ein glasklares: „Leute, echt jetzt? Ich bin jung, ich bin hübsch, die Sonne scheint und wir sitzen hier rum?“
Warten gehört einfach nicht zu Lords Kernkompetenzen.
Das ist beim Spaziergang genauso. Bleibt man für einen Moment stehen, meldet sich Lord zu Wort.
Die Welt da draußen wartet schließlich nicht auf uns!
Der Besuch endete dann aber doch noch standesgemäß. Nachdem er den Tisch und die Untersuchung super hinter sich gebracht hatte, zückte das Praxisteam die Wunderwaffe: Leckerlis.
Vorbildliches Benehmen zahlt sich eben aus. Lord verließ die Praxis mit aufgefrischtem Schutz.
Nächstes Ziel: Die Welt entdecken. 🌍 🐾
Lords Wandertag
Wer glaubt, Pudel seien nur für schicke Parks gemacht, der hat Lord noch nicht in Action erlebt!
Am Wochenende haben wir eine kleine Wanderung unternommen und festgestellt, dass Lord an der Wanderung genauso viel Freude hatte wie wir.
Egal ob es über Stock und Stein ging oder ein Sprung über umgestürzte Baumstämme anstand – Lord hat das Gelände genommen wie ein Profi.
Mit einer Leichtigkeit wurde gesprungen, balanciert und erkundet.
Auch der „Sand-Check“ fiel positiv aus: Knirschen unter den Pfoten und Sand an der Schnauze findet er offenbar spitze! 🐾
Nach so viel Action gab es zwischendurch einen ordentlichen Zug aus der Hundetrinkflasche, ein kurzes Schütteln und weiter ging’s.
Theoretisch könnte man mit diesem Energiebündel sicher auch locker joggen gehen ... aber mal ehrlich: Warum rennen, wenn man beim Wandern viel mehr Zeit hat, die Aussicht und Lords akrobatische Einlagen zu genießen?
Fazit: Wir freuen uns schon auf die nächste Tour mit dem unerschrockenen, vierbeinigen Energiebündel.Zuletzt geändert von Retriever & friends; Gestern, 13:17.
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Lord schreitet meistens sehr anständig an der Leine dahin, zumindest so lange, bis am Horizont ein Artgenosse auftaucht.
In diesem Moment ist er sehr aufgeregt und zeigt deutlich, dass er dahin will.
„Einmal Schnuppern muss doch drin sein!“, scheint er sich zu denken, während er sowohl akustisch als auch körperlich (mit Sprüngen in die Leine) klarmacht: „Leute, da vorne spielt die Musik!“
Wird das herbeigesehnte Treffen verwehrt, beruhigt er sich aber recht schnell wieder, rückt die imaginäre Krone gerade und nimmt die Nase wieder in den Wind.
Apropos Nase:
Neulich fuhr eine Dame im Cabrio an uns vorbei, ihren Hund lässig auf dem Schoß. Lord hat das Gespann nicht einmal gesehen – aber der Fahrtwind hat die Info direkt in seine Nase geliefert. Danach stand er da, den Kopf hoch erhoben, schnuppernd: „Da war doch was... vielleicht eine Hündin?“
Dass wir an seiner Aufgeregtheit und der ungeduldigen „Ich-will-da-jetzt-hin“-Attitüde arbeiten müssen, ist klar.
Zum Glück haben wir Tanja, unsere fantastische Pflegestellenbetreuerin. Mit einer Engelsgeduld und einer ordentlichen Portion Humor gibt sie uns Tipps und erzieht dabei eigentlich uns am anderen Ende der Leine. 😉
Lord ist ein schlaues Kerlchen. Wir sind uns sicher: Mit der richtigen Führung wird aus dem ungeduldigen Hüpfer bald ein tiefenentspannter Lord, der die Welt zwar immer noch mit der Nase entdeckt, aber dabei die Pfoten (meistens) auf dem Boden lässt.
Zuhause ist er hingegen der Meister des gemütlichen Dösens, verwandelt sich aber schwanzwedelnd in einen aufgeregten Wirbelwind, sobald er Aufmerksamkeit möchte.
Das kommt aber wirklich nicht so häufig vor. Vielleicht zweimal am Tag. wenn einer von uns nach Hause kommt oder morgens, da man sich ja die ganze Nacht nicht gesehen hat (fürs Protokoll sein Körbchen steht bei uns im Schlafzimmer, das heißt der Trennungsschmerz kann nicht so groß sein).
Mit Deckentraining üben wir den Übergang von Vorfreude zu Ruhe.
Aber wenn der Blick gewinnt...
Aber manchmal... dann steht er da, die Augen groß, der Kopf schief oder sanft auf unserem Oberschenkel abgelegt, die Locken perfekt.
Er schaut uns an, als ob er sagen will: "Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit jetzt. Bitte. Ich war doch schon so lange brav, könnt ihr das nicht mal honorieren?".
Tja, was sollen wir sagen? In diesen Momenten siegt Lords Charme über die Erziehung, und er ergattert mindestens eine streichelnde Hand – ganz ohne Decken-Protokoll.
Aber Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. Auch wir üben weiter. 😉
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Lord
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