Cooper - Labrador Retriever, 2 Jahre, Abgabehund

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  • motorbiene
    Team - Pflegestellenbetreuung
    • 30.07.2017
    • 685

    #1

    Cooper - Labrador Retriever, 2 Jahre, Abgabehund

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: Cooper1.jpg Ansichten: 9 Größe: 103,8 KB ID: 1213549

    Cooper angekommen bei Freunden,
    sucht ein eigenes Zuhause.


    Hier geht es zum Vermittlungsformular für Cooper

    Zuletzt geändert von motorbiene; 01.05.2026, 17:35.
    sigpic
  • motorbiene
    Team - Pflegestellenbetreuung
    • 30.07.2017
    • 685

    #2
    Cooper befindet sich in 86... im Landkreis Landsberg am Lech in einer Pflegestelle

    Profil (1.5.2026):


    Kastriert: Nein

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: sehr stürmisch, aber lieb

    Verhalten gegenüber Kindern: sehr stürmisch und übermotiviert, aber lieb

    Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren:
    Hunde sind in allen Größen und Geschlechtern kein Problem. Katzen werden erst einmal gejagt, aber wenn sie sitzen bleiben, bleibt er brav.
    Die Nachbarkatze hat ihm auch schon einmal auf die Nase gehauen. Dann ist er weggegangen.


    Ängste: keine

    Stubenrein: ja

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
    Grundgehorsam ist da, Leinenführigkeit je nach Motivation auch. Draußen ist für ihn ganz vieles noch unglaublich interessant.

    Treppen: draußen ja, im Haus nein

    Autofahren: ohne Probleme

    Alleine bleiben: ohne Probleme

    Gesundheit: Cooper hatte eine heftige Ohrenentzündung, die sich nach der Behandlung nun deutlich gebessert hat. Er bekommt Futter mit Monoprotein (Pferd) um eventuelle Probleme durch Futterunverträglichkeiten auszuschließen.


    Größe / Gewicht: Schulterhöhe 70 cm / 36 Kilo

    Neues Zuhause:
    Eine aktive Familie wäre toll. Kinder sollten nicht zu klein und standfest sein. Cooper ist sehr stürmisch und rennt einen unter Umständen vor Begeisterung um. Vor allem bei Futter kennt er derzeit kaum Grenzen und versucht (Menschen-)Essen auch aus der Hand zu erwischen, daran wird derzeit gearbeitet.
    Grenzen müssen ihm gesetzt werden und die Einhaltung muss er noch lernen.
    Er ist aber sehr intelligent und liebt es, eine Aufgabe zu bekommen. Auch Suchspiele macht er sehr gerne und gut.
    Cooper liebt unseren Garten und ist durch ihn sehr ausgeglichen, daher wäre ein Haus mit Garten super.
    Zuletzt geändert von Retriever & friends; Gestern, 15:05.
    sigpic

    Kommentar

    • Hede68
      Pflegestelle
      • 07.11.2025
      • 4

      #3
      Cooper - eine 10 von 10


      Seit zwei Wochen ist Cooper nun bei uns und wir sind seit einem kurzen Update am Anfang einfach untergetaucht. Das hat einen guten Grund: Wir standen ganz knapp davor als Pflegestelle zu versagen und ihn nicht mehr gehen zu lassen. Denn Cooper ist schlichtweg ein großartiger Hund. Dass wir dies nun doch tun, ist keine Entscheidung gegen Cooper, sondern eine für ihn.

      Cooper wird am 17.Mai zwei Jahre alt und ist entsprechend ein sehr großer Jungspund. Er braucht viel Bewegung, mehrere große Gassirunden sind für ihn ein Muss. Ist das jedoch mal ausnahmsweise nicht möglich, kein Problem. Er ist kein Hund, der dann gleich unausgelastet ist und sich ständig ins Spiel bringt. Cooper hat überhaupt ein sehr ausgeglichenes Gemüt. Er legt sich irgendwo ab und schläft oder schaut einen an. Mit Vorliebe macht er das im Garten. Überhaupt ist Cooper sehr leise. Er bellt so gut wie gar nicht, auch dann nicht, wenn jemand an den Zaun kommt. Er hechelt auch nur nach einer langen Gassirunde im Sonnenschein. Cooper ist ein Wasser-Fanatiker. Egal ob See, Bach, Pfütze oder Brunnen - er ist sofort drin. Und wenn er raus soll, schaut er einen wie ein kleines Kind an, das sagen möchte: Och nö, jetzt schon?

      Cooper schläft in der Nacht in seinem Körbchen alleine Wohnzimmer - oder auf der Couch, wenn irgendwo ein Fleckchen nicht gesichert wurde. Das konnten wir ihm bislang nicht ausreden 😁 Treppen läuft er im Haus keine (dafür fährt er Aufzug), was uns sehr entgegen kommt, denn so halten sich die Hundehaare in den Schlafzimmern in Grenzen. Überhaupt Hundehaare: Als Cooper kam, lagen diese überall in Büscheln. Wir kämmen ihn seither nahezu jeden Tag und jetzt ist es wie bei jedem anderen Hund auch.

      Cooper ist kein Kuschelmonster. Er liebt es, wenn man sich zu ihm gesellt (und da wäre ihm die Couch bestimmt das liebste) und ihn streichelt, aber er ist kein Hund, der von sich aus ständig zu einem kommt um gestreichelt zu werden. Cooper ist ein sehr autarker Hund, der so sein Ding macht. Deshalb ist Cooper auch ein idealer Bürohund. Er begrüßt dann mal eben alle und legt sich dann ab.

      Cooper liebt es zu spielen und Suchspiele mit dem Futterbeutel sind hoch im Kurs. Allerdings muss man hier Grenzen setzen, denn je länger es geht, um so motivierter wird er. Dann kann es schon mal sein, dass er die Dinge nicht mehr hergibt und zerkaut oder versucht, sie einem einfach aus der Hand zu reißen. Manchmal klaut er auch einfach einen Socken oder ein Geschirrtuch und liebt es, wenn man ihn dann jagd um es sich wieder zu holen. Dann kommt der junge Cooper voll zum Vorschein 💕

      Cooper hört sehr gut auf seinen Namen, er macht Sitz, Platz und Bleib, wenn auch manchmal nicht sehr ausdauernd. Bei Spaziergängen bleibt er auch immer stehen und dreht sich um, um zu sehen ob der Rest auch noch kommt. Jagdtrieb ist da, aber nicht schlimm, er lässt sich abrufen. Je länger Cooper allerdings bei uns ist, um so mehr habe ich das Gefühl, dass er mit zunehmenden Vertrauen seine Grenzen testet. Manchmal stellt er zunächst einfach mal auf Durchzug. Da Cooper ein wahnsinnig lieber Hund ist, der Artgenossen jeder Art und Größe liebt, ist das nicht schlimm, muss aber dennoch mit Konsequenz abgestellt werden. Außerdem sollte Cooper kastriert werden, denn Mädels sind für ihn schon seeeehr interessant und wenn er mal in Fahrt ist, ist Cooper ein sehr großes Geschoss. Mit seinen 37 Kilo hat er mir die Schleppleine schon das eine oder andere Mal aus der Hand gerissen, wenn sie ihre 10 Meter erreicht hatte und ich nicht schnell genug war. Den Umgang mit Pferden haben wir auch schon geübt. Eigentlich kein Problem, außer, dass Cooper tatsächlich mit ihnen spielen will und diese das so gar nicht lustig finden 🙈

      Wir führen Cooper mit zwei Leinen spazieren: Der Doppelleine, die im Geschirr oben und vorne eingehakt wird und der langen Schleppleine. Wenn Cooper nur oben fesgehalten wird, dann zieht er an der Leine ziemlich stark. Erst nach unzähligen Ermahnungen und der Konsequenz in der Mitte der Straße zu laufen, damit er nicht schnüffeln kann, geht es besser. Mit der Doppelleine hat man die Chance ihn tatsächlich zu halten und dazu zu bekommen langsam zu laufen. Leckerlies helfen hier natürlich ungemein, aber da er ein spitzes Gebiss hat und auch hier sehr übermotiviert sein kann, muss man immer aufpassen.

      Ich habe mit Cooper geübt, dass er neben dem Fahrrad herläuft, was bislang noch nicht ganz erfolgreich war, da er nicht versteht, dass er vor dem Reifen nicht laufen sollte. Auch habe ich mit ihm getestet, ob er in einen Fahrradanhänger geht aber davon war er gar nicht begeistert. Er weinte die ganze Zeit 🙈 Jetzt habe ich ein paar Tage vertreichen lassen und werde sehen, ob er überhaupt noch einmal einsteigt.

      Cooper liebt Menschen. Er begüßt jeden und ist dabei allerdings sehr stürmisch. Kleine Kinder sollten daher bei einer ersten Begegnung in Sicherheit gebracht werden 😁 Wenn allerdings Ruhe eingekehrt ist, legt er sich ab und ist ganz ruhig.

      Cooper liebt Labrador typisch das Essen. Kurz nach seinem Einzug wurde uns vom Postboten ein Anti-Schlingnapf geliefert - ohne ihn inhaliert Cooper sein Fressen im Vorbeigehen. Wenn etwas ohne Sicherheitsabstand auf dem Tisch steht, dann klaut er es auch.

      Als Cooper zu uns kam, hatte er eine starke Ohrenentzündung, die auf Hefepilze zurückgeführt wurde. Er bekommt daher ausschließlich Pferd, um eine Futterunverträglichkeit auszuschließen. Auch seine Leckerlies sind mit Pferd und wir weichen keinen Millimeter davon ab um zu sehen, ob die Entzündung vom Futter kam. Natürlich wurden die Ohren bei der Tierärztin behandelt und sind seither viel besser geworden. In der Praxis zeigte sich Cooper von seiner besten Seite. Auch wenn er sich aufgrund der Schmerzen wild gegen die Behandlung sträubte, war er zu keinem Zeitpunkt böse oder unkontrollierbar.

      Cooper kann man überall mit hinnehmen. Er legt sich im Restaurant und Biergarten ab und bleibt brav liegen. Allerdings erregt Cooper überall Aufsehen - er ist nämlich bildschön und alle wollen ihn streicheln 💕

      Wie ihr seht - Cooper ist eine 10 von 10. Er kann eigentlich alles und was er nicht kann, wird er lernen, denn Cooper ist sehr intelligent.

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