Ares - Medium Goldendoodle, 4 Jahre, aus Zucht überlassen

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  • Boots
    Vorstand - Kassenwart, Notfallannahme, Pflegestellenbetreuung
    • 06.07.2017
    • 7934

    #1

    Ares - Medium Goldendoodle, 4 Jahre, aus Zucht überlassen

    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: b3356e98-ff1e-4e2a-a2b5-6e96c2e02b27.jpg Ansichten: 149 Größe: 130,3 KB ID: 1219273
    Ares angekommen bei Freunden,

    sucht ein neues Zuhause.


    Hier geht es zum Bewerbungsformular für Ares!


    Der Goldendoodle ist ein Mischling aus Golden Retriever und Pudel.

    Die Nachkommen aus dieser Verpaarung werden auch als Goldendoodle: zusammengesetzt aus Golden Retriever und Poodle (engl. Pudel) bezeichnet.

    Gefragt ist die Eigenschaft des Pudelhaars, das nicht ausfällt und deshalb besonders für Allergiker geeignet sein soll.
    Allerdings ist die Eigenschaft des fehlenden Fellwechsels jedoch nicht gefestigt, so gibt es Goldendoodle die wenig haaren, aber auch Exemplare die normal haaren.

    Dadurch ist der Doodle im Gegensatz zum Pudel nicht unbedingt gesichert für Allergiker geeignet.

    Wir bitten um Verständnis, dass wir aus diesem Grund nicht an Allergiker vermitteln.
    Dies machen wir einzig im Sinne unserer Schützlinge um ihnen eine Rückgabe bei einer allergischen Reaktion zu ersparen.

    Da er ein Mischling aus 2 Rassen ist, zeigt er Wesenseigenschaften von beiden Elterntieren, dem Golden Retriever und dem Pudel.

    Die Wesensmerkmale des Pudels können Sie hier nachlesen: http://www.deutscher-pudel-klub.de

    und die des Golden Retrievers hier: http://www.drc.de
    Zuletzt geändert von Boots; 16.06.2026, 16:33.
    Kassenwartin
    Notfallannahme
    Pflegestellen-Netzwerk

    suzanne.stricker@retriever-and-friends.org
  • Boots
    Vorstand - Kassenwart, Notfallannahme, Pflegestellenbetreuung
    • 06.07.2017
    • 7934

    #2
    Ares befindet sich in 22... Hamburg in einer Pflegestelle.

    Profil vom 23.06.2026

    Kastriert: Nein

    Verhalten gegenüber Erwachsenen: zugewandt, freundlich, neugierig und liebt Streicheleinheiten, im Spiel etwas distanzlos und sehr körperlich

    Verhalten gegenüber Kindern: Kinder ab 7 Jahren, die verständig mit seiner Schreckhaftigkeit umgehen können, sind für ihn kein Problem. Er ist sehr zugewandt und liebevoll vorsichtig im Umgang mit Kindern.

    Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren: Er liebt alle Hunde, möchte am liebsten jeden begrüßen und spielen. Hunde die darauf nicht eingehen oder Distanz einfordern, geht er aus dem Weg. Er möchte keinen Stress. Katzen, Vögel, Eichhörnchen draußen schaut er an und beobachtet auch, aber bleibt ansprechbar und zeigt keinerlei jagdlichen Impuls.

    Ängste: er hat schon reichlich Ängste abgebaut, aber es liegt auch noch etwas vor ihm. Fahrräder, e-Roller etc. gruseln ihn noch sehr. Schnelle Bewegungen der Arme, insbesondere von Fremden erschrecken ihn. Oft sind es Kleinigkeiten, ein knackender Tannenzapfen, auf den man tritt, ein Zweig, der ihn im vorbeigehen streift, ein Schlüsselbund, was klimpert usw.

    Stubenrein: 100%

    Grundgehorsam/Leinenführigkeit: Grundkommandos sind im Aufbau, aber noch nicht zuverlässig abrufbar. Er ist aber ein sehr motivierter Schüler. An der Leine läuft er schon super.

    Treppen: draußen ja, im Haus nein

    Autofahren: das ist für ihn einfach nur stressig. Er steigt mittlerweile selbstverständlich aus, der Einstieg ist nach wie vor zögerlich und nur mit viel Zuspruch und Bestechung möglich. Es gibt inzwischen Phasen, wo er während der Fahrt nicht hechelt, aber im Großen und Ganzen ist Autofahren ein Graus für ihn.

    Alleine bleiben: er kommt bei uns im Flur sehr gut zur Ruhe und kann 50 Minuten ohne Probleme alleine bleiben. Er braucht eine reizarme, begrenzte Räumlichkeit.

    Gesundheit: die Zähne müssen gereinigt werden, sonst ist er augenscheinlich gesund. Selbst beim Tierarzt schlug das Herz ganz entspannt. Die Ohren ebenfalls tip top laut Tierarzt. Muskulatur darf er auch noch etwas aufbauen. Ein fitter, fröhlicher, freundlicher, entspannter Kerl.

    Größe / Gewicht: 52-53cm 24,5kg nach dem Frühstück mit Geschirr, Halsband und Leine

    Neues Zuhause: Er braucht eine Familie, die ihm Zeit gibt. Er will alles lernen und die Welt um ihn verstehen. Dafür braucht er Geduld, Struktur, Verständnis und Zeit, auch um Vertrauen aufzubauen. Er möchte gefallen, aber manchmal steht ihm seine Schreckhaftigkeit und Angst im Weg. Er kommt sehr gut zur Ruhe und braucht auch nicht ständig Trubel um sich. Er genießt es sehr, einfach gemütlich im Garten oder Haus zu liegen und zu dösen. Er geht trotz seiner Ängste, sehr gerne spazieren und freut sich, wenn man Geschirr und Leine in die Hand nimmt. Weil er andere Hunde wirklich toll findet und vieles noch lernen muss, wäre ein souveräner Ersthund, der ihn anleitet bestimmt super für ihn. Aber er bindet sich auch sehr an seine Menschen, das reicht ihm für sein Glück ebenfalls.

    Zuletzt geändert von Boots; Heute, 08:38.
    Kassenwartin
    Notfallannahme
    Pflegestellen-Netzwerk

    suzanne.stricker@retriever-and-friends.org

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    • gemischte WG
      Pflegestelle
      • 29.07.2013
      • 1101

      #3
      Ares sucht nach wie vor ein Zuhause, wo er ankommen darf.
      Zuletzt geändert von gemischte WG; 16.06.2026, 19:51.

      Kommentar

      • gemischte WG
        Pflegestelle
        • 29.07.2013
        • 1101

        #4
        Wir möchten Euch gerne von Ares berichten. Lasst Euch von dem Namen nicht irritieren, denn er ist der liebste und sanfteste Hund, den man sich vorstellen kann.

        Vor kurzem hat er sein Pflegeköbchen bei uns bezogen, die Autofahrt hat ihn etwas gestresst, aber am Ziel angekommen, durfte er erstmal den Garten in Augenschein nehmen und war direkt wie ausgewechselt. Voller Neugier wurde mit erhobener, freundlich schwingender Rute jede Ecke inspiziert. Die entscheidenden Punkte markiert und nachdem das Revier abgesteckt war, musste er nur noch die Herzen der Menschen erobern. Für so einen sanften Charmeur ist das natürlich keine Herausforderung. Er ließ sich ordentlich streicheln und kraulen, aber bitte nicht aufhören, dann tippt er behutsam mit der Pfote ans Knie.

        Jedes Familienmitglied wurde sofort um die Pfote gewickelt. Unsere 7 jährige Tochter fand er besonders toll und verfolgte sie auf Schritt und Tritt. Gemeinsam wurden Erdbeeren geerntet, Leckerchen verfüttert, gestreichelt usw. Nach der Autofahrt und dem Ortswechsel hatten wir erwartet, dass er sich erstmal akklimatisieren muss, aber er war sofort neugierig und aufgeschlossen.

        Die erste Nacht verbrachte er im Flur, weil er sich die Treppe nach oben nicht getraut hat. Er hat sofort durchgeschlafen und war ganz ruhig.

        So waren bisher alle Nächte. Morgens freut er sich, wenn man die Treppe herunter kommt, ist aber nicht komplett aus dem Häuschen.

        Tagsüber kommt er ebenfalls gut zur Ruhe, legt sich gechillt hin und wenn man etwas von ihm will, ist er direkt voll dabei. Gassi ist für ihn das Highlight, sobald Leine und Geschirr kommt, freut er sich. Ins Geschirr steigt er selbständig ein, wenn man es so hält, dass er mit dem Kopf eintauchen kann, die Schnallen schafft er noch nicht alleine, daran arbeiten wir noch 🙃

        Er zieht überhaupt nicht an der Leine und hat bereits am 2. Tag angefangen sich am Menschen zu orientieren.

        Hunde findet er einfach super, egal ob große, kleine, dicke, dünne, ob alt, jung, schwarz, weiß oder kariert. Am liebsten möchte er alle freundlich begrüßen und spielen.

        Auf Umweltreize reagiert er teilweise schreckhaft und unsicher, aber es wird von Tag zu Tag besser. Flugzeuge, Hubschrauber, Laubbläser, Rasenmäher sind überhaupt kein Problem, es sind eher Kleinigkeiten, die ihn kurz verunsichern, aber er beruhigt sich auch sofort wieder und er kann sofort nach dem Schreckmoment normal weitergehen.

        Er ist ein absoluter Menschenfreund und freut sich über jeden, auch am Rollator, Krücken usw. Das macht ihm alles nichts aus. Er beginnt allerdings jetzt zu differenzieren, zu Frauen fasst er meist schneller Vertrauen, als es bei Männern der Fall ist. Menschen, die zum Beispiel nur an der Straße herumstehen und auf ihr Handy schauen, sind für ihn auch komisch. Ares ist sehr fein in seiner Wahrnehmung und je klarer ihm sein Gegenüber begegnet, um so leichter fällt es ihm in der Situation. Eine klare Kommunikation ist für ihn wichtig, fehlende Satzzeichen stören ihn dabei nicht ;)
        Kinder findet er super, ab 7 Jahren aufwärts, kleinere konnten noch nicht getestet werden.

        Autofahren findet er ziemlich doof, er kann sich nicht entspannen und hechelt. Einstieg funktioniert mittlerweile mit Bestechung, Ausstieg freiwillig und selbstverständlich.

        Mit den Grundkommandos haben wir gerade angefangen und er zeigt deutlich, dass er richtig Lust hat etwas zu machen und zu lernen. Sitz bietet er ohnehin ständig an, wenn er Streicheleinheiten einfordert, da muss er nur noch die Verknüpfung mit dem Wort lernen um es dann auf Kommando auszuführen. Er ist sehr lernwillig und fokussiert.

        Ares ist 100 Prozent stubenrein.

        Er ist einfach ein ganz ganz lieber, sanfter Kerl mit Null Aggression, er liebt es draußen zu sein, mit seinen Menschen die Welt zu entdecken und gaaaanz wichtig gekuschelt zu werden. Wie Doodle eben so sind, hat er natürlich auch lustige Seiten, im Augenblick blitzen die ab und zu mal durch. Aber müsste man ihn mit einem Wort beschreiben, dann wäre es sanft.

        Er hat sich in der kurzen Zeit hier so eingefügt, als hätte er nie woanders gelebt. Ein Traum von einem Hund, der gerne ankommen möchte um sein sanftes Herz seiner Familie für immer zu schenken. Er braucht in manchen Dingen noch etwas Hilfe, zu verstehen, zum Beispiel, warum Autofahren manchmal gar nicht so übel ist, weil man in den Wald fährt oder ans Meer... oder schnelle Bewegungen nicht zwangsläufig bedrohlich sind. Aber das schafft er locker mit ein bisschen Zeit und Geduld, denn eigentlich will er nur gefallen

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        • gemischte WG
          Pflegestelle
          • 29.07.2013
          • 1101

          #5
          Ares allein Zuhaus:

          Er ist mittlerweile so gut angekommen, dass wir ihn für 15 Minuten alleine gelassen haben.

          Dank Kameraüberwachung konnten wir ihn die ganze Zeit beobachten und hören.

          Und so sah das aus:

          - hinter der Tür sitzen ca. 2-3 Minuten

          - hinter der Tür liegen ca. 8-10 Minuten

          ​​​​​- ins Hundebett legen

          Er hat keine Lautäußerungen von sich gegeben. Winseln, fiepen, bellen Fehlanzeige.

          Kein Hecheln oder speicheln.

          Begrüßung freudig, aber nicht übertrieben.

          Er macht sehr gute Fortschritte und wird vermutlich mit etwas Training problemlos auch länger alleine bleiben.

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          • gemischte WG
            Pflegestelle
            • 29.07.2013
            • 1101

            #6

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            • gemischte WG
              Pflegestelle
              • 29.07.2013
              • 1101

              #7
              Die Entwicklung von dem Goldbärchen ist gerade enorm und fast schon übernatürlich.

              Ares hat bei uns den Arbeitstitel Floris erhalten.

              Ares/Floris ist ein absoluter Menschenfreund, aber alle, die sich Haus und Hof nähern, werden mittlerweile bellend angekündigt. Und er sucht sich auch inzwischen aus, zum wem er hingeht und von wem er angefasst werden möchte. Er ist keinesfalls böse dabei, er weicht einfach aus oder hält Abstand.

              Wir waren daher gespannt, wie er auf Besuch reagieren würde.

              Wir hatten heute zum ersten Mal Besuch, seit er eingezogen ist, dieser wurde neugierig und unaufgeregt begrüßt und dann war das Ding für ihn erledigt.

              Die ganze Zeit lag er eigentlich gechillt auf seinen Lieblingsplätzen. Hin und wieder schaute er mal vorbei, aber das war alles.

              Als der Besuch gegangen war, wollten wir auf eine kleine Gassirunde gehen. Ares/Floris lag entspannt im hinteren Teil des Gartens, vor der Himbeerhecke, wo er oft liegt. Ich stand in der Terrassentür und aus alter Gewohnheit habe ich einfach gerufen. Ich habe in dem Moment einfach nicht nachgedacht, dass der Rückruf eigentlich noch im Aufbau ist, muss ich gestehen.

              Ich rufe also „Floooris!“ und was macht der Prachtbursche? Er springt auf und kommt angerannt. Erst als er bei mir angekommen war, habe ich realisiert, was gerade passiert ist und dafür gab es überschwängliches Lob und er wurde kräftig durchgeknuddelt.

              Auf unserer Gassirunde begegneten wir dann Charly, ein Malteser würde ich sagen, 4 Jahre alt und eine absolute Nervensäge. Er meint, ihm gehört der Stadtteil, läuft immer unkontrolliert frei herum und rennt überall bellend hin.

              Ares/Floris war natürlich doppelt gesichert an der Leine und Charly kam angeschossen, wie Mr. Wichtig.

              Ohne großes Gehabe, ohne Knurren, drohen, Raff-Raff o.ä. hat Ares/Floris ganz cool und souverän ein bisschen mit Charly „getanzt“ (so nenne ich das immer, wenn sie sich im Kreis umeinander drehen). Ich habe Charly so noch nie erlebt, mit eingezogener Rute, geducktem Kopf zog er von dannen. Als Ares/Floris die Dauerbegleitung von Charly kennenlernen wollte (eine Cocker Hündin), ging das ohne Probleme. Charly hat Ares/ Floris das Feld überlassen.

              Ares/Floris, was bist du nur für eine unfassbar coole Socke!!! Hündisch kann er 😀

              Wir sind so stolz!

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              • gemischte WG
                Pflegestelle
                • 29.07.2013
                • 1101

                #8
                Alleine bleiben, die Steigerung:

                In seinem Safe Space auf dem Flur, wo er auch nachts liegt, gehen 50 Minuten problemlos. Sogar so weit, dass er entspannt den Kopf abglegt.

                Im Wohnzimmer hingegen hat er Stress. Er tigert umher und steigert sich hoch mit hecheln, bellen und jaulen. Er macht nichts kaputt, aber leidet sichtbar und auch gut hörbar.

                Er kann sehr gut unterscheiden, ob jemand im Haus ist, dann kann er auch im Wohnzimmer gut zur Ruhe kommen.

                Er braucht einen reizarmen, begrenzten Raum, dann kann er entspannt alleine bleiben.

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                • gemischte WG
                  Pflegestelle
                  • 29.07.2013
                  • 1101

                  #9
                  200m Luftlinie von uns ist eine Kaserne, wo regelmäßig Helikopter starten und landen.
                  Heute war es wieder so weit. Er flog zwar dieses Mal nicht unmittelbar über uns, aber laut ist es dennoch.

                  Das stört Ares/Floris überhaupt nicht.

                  ​​​​​​
                   

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