Joshi - Labrador Retriever, 3 Jahre, aus Zucht überlassen
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Joshi befindet sich in 29... Faßberg in einer Pflegestelle
Profil: 09.08.2026
Kastriert: nein
Verhalten gegenüber Erwachsenen:
Joshi ist noch sehr zurückhaltend und unsicher mit Menschen. Er sucht keinen Kontakt zu Menschen und bevorzugt ganz klar Artgenossen.
Verhalten gegenüber Kindern:
Konnte noch nicht getestet werden.
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren:
Er kommuniziert sehr gut mit Artgenossen.
Andere Tiere konnten noch nicht getestet werden.
Ängste:
Joshi ist noch von vielen Dingen sehr beeindruckt. Direkte Angst hat er nicht, aber dadurch, dass er sich noch gar nicht an Menschen
orientiert, ist es schwierig, ihn mit fremden Dingen vertraut zu machen.
Stubenrein: Meistens ja, aber man muss regelmäßig mit ihm rausgehen und natürlich konsequent das Markieren im Haus unterbinden.
Grundgehorsam/Leinenführigkeit:
Joshi kann weder Sitz noch Platz. Auch einen Rückruf kennt er nicht.
An der Leine hängt er sich gern als Gegengewicht rein und geht am Anfang ungern mit den Menschen mit.
Treppen:
Er läuft Treppen eigenständig.
Autofahren:
Man muss ihn in das Fahrzeug heben, aber dann legt er sich ab und verhält sich ruhig.
Alleine bleiben:
Joshi kann (noch) nicht allein bleiben.
Mit Artgenossen funktioniert es, aber man muss sicherstellen, dass alles Kleinteilige von Tischen, Bänken und Arbeitsplatten weggeräumt wurde.
Gesundheit:
Joshi hat eine akute Ohrentzündung.
Größe / Gewicht: ca. 52 cm / ca. 30 kg
Neues Zuhause:
Joshis neues Zuhause sollte im ländlichen Bereich liegen.
Vorzugsweise Haus mit eigenem, hundesicher eingezäuntem Grundstück.
Er kann zu einer Einzelperson, einem Paar oder einer Familie mit Kindern ab 14 Jahren.
Er braucht zwingend (mindestens) einen souveränen Ersthund an seiner Seite.
Seine Menschen müssen sehr geduldig sein und ausreichend Zeit haben, um ihm die Welt zu erklären.
Joshi ist ein lieber Kerl, der es jetzt verdient hat, mit der besten Unterstützung in sein neues Leben zu starten.Zuletzt geändert von Retriever & friends; 10.08.2026, 06:28.Pflegestelle/
Pflegestellenbetreuung


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Hier komme ich – ganz leise und schüchtern.
Kaum zu bemerken, schleiche ich mich langsam in mein neues Zuhause auf Zeit und schaue mir erst einmal alles ganz genau an. Ich bin noch vorsichtig und ein bisschen schüchtern – aber jeden Tag traue ich mich ein kleines Stück mehr.
Im Garten habe ich bereits gezeigt, dass in mir auch eine kleine Portion Lebensfreude steckt. Ich habe angefangen mit Nino zu spielen, nehme Spielzeug an und erkunde neugierig meine neue Umgebung. Überhaupt bin ich ziemlich neugierig. Gestern habe ich zum ersten Mal die Treppe nach oben ausprobiert. Ein Stück hoch, wieder umdrehen, kurz überlegen … und dann den nächsten Versuch starten. So habe ich mich Schritt für Schritt nach oben gearbeitet. Aufgeben? Kommt für mich nicht infrage. 😉
Auch sonst bin ich ein ziemlich entspannter kleiner Kerl. Ich kann ganz selbstständig zur Ruhe kommen und schlafe nachts mittlerweile größtenteils durch. Und auch mit der Stubenreinheit klappt es schon richtig gut – zu etwa 90 % habe ich das verstanden. Da kann man schon ziemlich stolz auf mich sein.
Und wisst ihr, was ich auch schon ganz gut kann? Alleinebleiben.
Na gut – ganz allein bin ich natürlich nicht, denn meine Hundekumpels sind bei mir. Aber ganze vier Stunden haben wir schon ausprobiert, und was soll ich sagen? Ich konnte meine Ruhe ganz entspannt genießen. Während meine Pflegeeltern unterwegs waren, habe ich es mir einfach gemütlich gemacht und größtenteils geschlafen. Kein Drama, kein Aufstand – einfach ein bisschen Ruhezeit mit meinen Kumpels. 🐾😴
Mittlerweile freue ich mich sogar, wenn sie nach Hause kommen. Ich zeige das vielleicht nicht mit einem wilden Freudentanz, aber ich habe meine ganz eigene Art, sie zu begrüßen: Ich wedle mit meinem Schwanz und lasse meine Pflegeeltern auf meine Weise wissen, dass ich mich wirklich freue, sie wiederzusehen. ❤️
Generell bin ich eher ein ruhiger Kamerad. Türklingeln, Geräusche im Haus oder andere aufregende Dinge bringen mich nicht so schnell aus der Ruhe.
Und dann wäre da noch meine große Leidenschaft: Futter.
Nun ja … ich bin schließlich ein Labrador. 😄 Wenn es ums Essen geht, bin ich selbstverständlich hochmotiviert und sehr aufmerksam.
Wasser wiederum ist mein Element. Die Wassermuschel im Garten? Ganz nett. Aber wenn da doch dieser wunderschöne Teich ist … da muss man doch einfach mal reinschauen! Und so bin ich schon das ein oder andere Mal ganz heimlich im Teich verschwunden. Ich glaube, die Wassermuschel reicht mir einfach nicht. 😉
Beim Autofahren bin ich dagegen noch nicht ganz so entspannt. Ich beobachte sehr viel und finde es noch schwierig, wirklich zur Ruhe zu kommen. Aber auch hier bleibe ich ruhig und mache keinen großen Aufstand. Ich muss eben noch lernen, dass Autofahren nichts ist, worüber ich mir Gedanken machen muss.
Eine Sache fällt mir allerdings noch besonders schwer: die Leine.
Die stresst mich wirklich sehr. Sobald Zug auf die Leine kommt, bekomme ich Angst und gerate schnell in eine Art Fluchtmodus. Dann möchte ich nicht mehr weitergehen und verweigere mich. Daran müssen wir noch ganz viel arbeiten – ganz in Ruhe und mit viel Geduld. Ich brauche einfach das Gefühl, dass ich sicher bin und die Leine nichts Bedrohliches ist.
Auch beim Kuscheln bin ich noch etwas eigen. Ein typischer Kuschelhund bin ich nicht. Berührungen dulde ich eher, als dass ich sie aktiv suche. Manchmal komme ich sogar von mir aus zu meinem Frauchen und fordere ein bisschen Nähe ein – aber meistens reichen mir dafür ungefähr 30 Sekunden. Dann ist mein Nähe-Akku wieder voll und ich gehe meiner Wege. 😉
Ich bin eben noch dabei, diese neue Welt kennenzulernen. Manches fällt mir schon erstaunlich leicht, anderes braucht noch Zeit. Aber ich glaube, ich mache jeden Tag ein kleines bisschen mehr auf.
Ganz leise. Ganz vorsichtig. Aber Schritt für Schritt.
Und wer weiß – vielleicht merkt man irgendwann gar nicht mehr, wie schüchtern ich einmal war. 🐾Zuletzt geändert von Retriever & friends; 15.08.2026, 14:15.
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Joshi
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