also ganz ehrlich, ich glaube, meine Menschen haben mich heute in das größte Schnüffelparadies der Welt gebracht. Sie nennen es „Wald“. Ich nenne es 100.000 Gerüche auf einem Haufen.
Heute war ich nämlich zum ersten Mal dort – zusammen mit meinem Pflegebruder Levi. Levi kennt sich offenbar aus. Er lief herum, als würde ihm der ganze Wald gehören. Ich habe mir gedacht: „Okay, dann komme ich einfach mit und tue so, als wüsste ich auch, was ich mache.“
Und dann ging es los.
Überall Blätter, überall Stöcke, überall Spuren. Ich habe geschnüffelt und geschnüffelt und geschnüffelt. Da war bestimmt gestern ein Reh. Und vorgestern ein anderes Reh. Und irgendwann wahrscheinlich auch noch zehn weitere Rehe. Außerdem ein Hase. Vielleicht zwei. Und mindestens ein Eichhörnchen mit fragwürdigem Charakter. Jedenfalls gab es unglaublich viel zu entdecken. 🌎 Das Schönste war aber, dass Levi dabei war. Zusammen durch den Wald zu laufen, hat richtig Spaß gemacht. Manchmal habe ich einfach nur geschaut, was er macht, und dann habe ich das auch gemacht. Das scheint ein ziemlich gutes System zu sein.
Außerdem habe ich noch etwas, worauf ich ziemlich stolz bin:
Ich springe jetzt ganz alleine ins Auto 🚗 rein und auch wieder raus!
Früher fand ich das Auto ziemlich komisch. Ehrlich gesagt finde ich es manchmal immer noch etwas komisch. Während der Fahrt bin ich oft noch ein bisschen angespannt und frage mich, ob wir vielleicht auf dem Weg zum Mond sind oder warum sich alles bewegt, obwohl ich sitze. Aber es wird besser.
Mit jedem Mal verstehe ich ein bisschen mehr, dass wir am Ende immer irgendwo Spannendes ankommen. Zum Beispiel im Wald. Also lohnt es sich offenbar.
Und dann war da noch dieser Tierarztbesuch.
Puh.
Da riecht es nach Hunden, Katzen, Angstschweiß und seltsamen Dingen, die man besser nicht hinterfragt. 🤔
Ich wurde geimpft. Das fand ich jetzt nicht unbedingt notwendig, aber scheinbar sehen Menschen das anders. Zum Glück war mein Pflegefrauchen dabei. Wenn sie bei mir ist, fühlt sich alles gleich viel weniger gruselig an. Ich habe immer wieder zu ihr geschaut und wusste: „Okay, wenn sie entspannt ist, kann ich das wohl auch schaffen.“
Und wisst ihr was?
Am Ende gab es Leckerchen. Viele wichtige Dinge im Leben verstehe ich noch nicht. Aber ich habe mittlerweile gelernt: Wenn Menschen „Tierarzt“ sagen, gibt es hinterher meistens Snacks. Das macht die ganze Angelegenheit deutlich erträglicher.
Ich glaube, ich werde jeden Tag ein kleines bisschen mutiger.
Die Welt ist immer noch riesig und manchmal ganz schön aufregend. Aber sie wird auch jeden Tag spannender.
Und wenn Levi, mein Pflegefrauchen und ein paar gute Leckerchen dabei sind, dann kann eigentlich gar nicht so viel schiefgehen.
Bis bald,
Buddy 🐾 ❤️
angekommen bei Freunden,
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