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Nele hat sich gut daran gewöhnt, dass ich ein Glöckchen trage. Das gibt ihr Sicherheit und Orientierung, wo ich bin. Im Garten funktioniert es sehr gut und sie fühlt sich sichtbar wohler, wenn ich es trage. So haben wir uns aufgemacht, die große weite Welt weiter zu entdecken, natürlich mit Glöckchen.
Im Nachbardorf gibt es einen Weiher in einem ruhigen Wohngebiet. Dort haben wir lange Zeit auf einer Bank verbracht, Nele auf meinem Schoß, weil sie sich da sicherer fühlte. So konnte sie in aller Ruhe die Gerüche und Dorfgeräusche im Hintergrund wahrnehmen. Sie zeigte selbst an, wann es genug war und sie weiterlaufen wollte. Mutig und freudig erkundete sie dann die neue Gegend.
Nele scannt.
Sie traut sich zum Ufer, scannt aber weiter.
Nach einiger Zeit konnte sie entspannt schnüffeln.
Auf der anderen Uferseite geht es zur Straße hoch. Das Schnüffeln war viel interessanter als die Straße mit den fahrenden Autos. So wie wir wohnen, kennt Nele solche Straßen mit Bürgersteigen nicht.
Eine Straße entlangzugehen war völlig neu für sie. Sie blieb immer wieder stehen und scannte.
Da, ihre Sinne sagten ihr, dass da etwas Interessantes ist.
Da ist doch eine Birne vom Baum gefallen. Nele kennt das Geräusch und hat sie sich geholt. Sie musste ordentlich herumprobieren, wie sie sich am besten tragen lässt.
Liebe Tagebuchleser,
Nele ist ein kleiner frecher Welpe wie jeder andere auch, mit viel Unsinn im Kopf. Sie lebt sich immer mehr ein, wird in Haus und Garten und im Umgang mit dem Rudel immer sicherer. Viele Geräusche und Gerüche sind ihr jetzt schon bekannt, neue kommen hinzu und können kennengelernt und abgespeichert werden, nun viel angenehmer für sie, da sie nicht mehr in Massen auf einmal auf sie einstürmen. Verlassen wir das Grundstück, merkt man, dass sie unsicherer wird, auch Angst hat. Trotzdem ist sie auf der anderen Seite auch eine taffe kleine Maus, die sich letztendlich nicht unterkriegen lässt und alles erkunden und erobern möchte. So bekommt Nele erst einmal Zeit, alles Neue in Haus und Garten richtig kennenzulernen und alles zu verarbeiten. Nach und nach wird sie nun an neue Bereiche wie den Feldweg vorm Haus, eine Straße, Wald usw. herangeführt, ohne sie zu überfordern.
Nele ist inzwischen mehr im großen Garten als in ihrem geschützten Bereich; sie kommt auch sehr gut mit dem Rudel klar.
Nele ist immer mittendrin.
Es braucht nicht immer Spielzeug, um Spaß zu haben.
Nach Pflaumen suchen und angeln, die hinter dem Zaun liegen.
Baya ist eine Einzelgängerin. Sie möchte keinen Kontakt. Aber Nele möchte, denn Baya hat so schönes langes Fell zum Reinbeißen, Ziehen und Zergeln.
Baya versteht überhaupt nicht, warum Nele auf ihre Hundesprache nicht richtig reagiert. Aber sie ist eine sehr ruhige, geduldige Hündin, die dann einfach weggeht.
Eine Nele gibt aber nicht auf, egal ob es um Kontakt zu Lara und Baya, das ständige Ziehen und Reinhängen in Ollys Fell trotz Verbots vom Pflegefrauchen, die Hosenbeine und Hände vom Pflegefrauchen oder das Klauen von Dingen, die sie haben möchte, geht. Nele möchte ihren Kopf durchsetzen.
Nala, ihre Nanny, hat sie liebevoll an die Pfote genommen ...
... auf sie aufgepasst und erste Spielregeln beigebracht.
Lara hat ihr sehr schnell klargemacht, dass sie keine Nähe mag. Zum Glück hat Lara auch sehr schnell mitbekommen, dass Nele Mimik und Gestik nicht lesen kann, und reagiert jetzt immer sofort mit mehr oder weniger Geknurre und Bellen, wenn Nele ihr zu nahe kommt.
Auch hat Lara gelernt, dass Nele sie manchmal - nicht böse gemeint - anrempelt oder einfach unter ihr hindurchläuft.
Sie reagiert nun meist ganz gelassen darauf und steigt über Nele hinweg.
Nele geht ihr nach Möglichkeit, wenn sie sie am Geruch erkennt, aus dem Weg.
Mit Percy kann man spannende Sachen erleben.
Holz klauen und beknabbern.
Ihm läuft sie hinterher, erkundet mit ihm den Garten. Krankheitsbedingt hechelt Olly immer beim Laufen. Das ist eine prima Orientierung für Nele, um zu wissen, wo er ist und mit ihm zu gehen.
wir haben lange nichts von uns hören lassen. Dafür gibt es jetzt viele Fotos aus den letzten Wochen.
Nele hat inzwischen sehr viel erlebt: einige Arztbesuche (siehe Profil Gesundheit), die sie mit Bravour gemeistert hat, das Leben mit dem Rudel, der normale Aufenthalt im gesamten Garten und im Haus, nicht nur in ihren gesicherten Bereichen, Besuch bei uns, Hundesitting, als Pflegefrauchen mal länger weg musste, und sogar schon shoppen gehen. Alles kein Problem für Nele. Sie ist eine taffe kleine Maus, die alles Neue vorsichtig neugierig erkunden will.
Da sie dringend ein gut sitzendes Geschirr brauchte, waren wir shoppen. Sie hat keine Angst gezeigt, war sehr interessiert und ist zwischendurch einfach im Einkaufswagen eingeschlafen, als sie müde war.
Neugierig ist die Nase in der Luft.
Nasenkontrolle, was da alles so eingepackt wird.
Eine müde Nele hat keine Probleme, im Einkaufswagen eine kurze Schlafpause einzulegen.
Nele hat ein tolles Paket von ihrer Patentante bekommen und es selbstverständlich selbst ausgepackt.
Zwischendurch Pause bei und mit Pflegefrauchen im Gras.
Und wieder ein Geräusch und die Nase im Wind.
Zwischendurch die anderen Hunde kennenlernen.
Bei Pflegefrauchen geschützt auf dem Arm, das mochte Nele die ersten Tage sehr gerne. Heute möchte sie lieber selber laufen nach dem Motto: Hallo Welt, hier bin ich, was ist bei dir da so los?
vor einiger Zeit bezog die kleine Nele unser Welpenpflegekörbchen. Nele ist blind und die ersten Tage erkundete sie vorsichtig und ganz in Ruhe mit mir Haus und Garten ohne das Rudel. Hier leben noch weitere fünf Hunde. Im Haus hat sie einen gesicherten Rückzugsort, wo sie ungestört vom Rudel entspannen, schlafen und die ganzen Eindrücke verarbeiten kann. Im Garten hat sie einen gesicherten Bereich für sich alleine. Dort haben Nele und ich die schönen ersten Tage verbracht und sie hat erste Eindrücke sammeln können. Immer wieder richtet sie den Kopf auf, steckt die Nase in die Luft. Sie scannt ihre Umgebung mithilfe der Ohren und hauptsächlich der Nase. Bei jedem ihr unbekannten Geräusch - und das sind fast alle - verharrt sie, und erhobenen Hauptes arbeitet die Nase. Es ist viel, was da alles Neues auf die kleine Maus einstürmt.
Die ersten Tage - Pflegefrauchen, Geräusche, Gerüche, Hindernisse, das Rudel
Einen Tag lang ist Nele nur mit dem Gras beschäftigt. Es wird gelaufen, gezupft, gefressen, gerupft und gebuddelt.
Dann werden die Spielis getestet.
Wenn das Pflegefrauchen ruft, kommt sie ganz schnell angelaufen.
Nele befindet sich in 24... im Raum Flensburg in einer Pflegestelle
Profil vom 15.09.2026
Kastriert: Nein
Verhalten gegenüber Erwachsenen: Vorsichtig, abwartend, dann freundlich
und neugierig.
Verhalten gegenüber Kindern: Konnte noch nicht getestet werden.
Verhalten gegenüber anderen Hunden und Tieren: Mit meinen sehr unterschiedlichen Hunden hat sie keine Probleme. Vor der Kontaktaufnahme sollte man sicher gehen, dass der andere Hund freundlich ist, da Nele aufgrund ihrer Blindheit hundesprachlich nicht kommunizieren kann, wodurch es leicht zu Missverständnissen zwischen den Hunden kommen kann.
Ängste: direkte Ängste keine. Sie erkundet alles neugierig.
Stubenrein: Nein, noch nicht. Sie geht tagsüber regelmäßig in den Garten und erledigt dann auch ihre Geschäfte. Bei längerem Aufenthalt im Haus meldet sie sich aber noch nicht. In der Nacht hält sie bis zu 6 Stunden durch.
Grundgehorsam / Leinenführigkeit: Noch nicht vorhanden. Nele lernt jetzt erst einmal die große weite Welt mittels Nase und Ohren kennen.
Das ist eine große Herausforderung und Aufgabe für sie. Einige Kommandos und Signalworte hat sie dabei schon kennengelernt. Sie hört auf ihren Namen, kommt auf Rufen, außer sie hat etwas Spannendes entdeckt. Sie orientiert sich an einem Glöckchen, was ich beim Laufen trage. Dann weiß sie, wo ich bin und ist in meiner Nähe. Signalworte wie Vorsicht bei Hindernissen, Stufe, Treppe usw. werden eingeführt, Arm (auf den Arm nehmen), Geschirr anziehen / ausziehen, Bürsten usw. als Ankündigung was jetzt gleich mit ihr geschieht. Nach und nach müssen alle für sie als blinde Hündin wichtigen Kommandos und Signalwörter noch eingeführt, geübt und gefestigt werden. Mitleid ist fehl am Platz, Konsequenz ist gefragt, da sie gerne ihren eigenen Kopf durchsetzt.
Treppen: Altersbedingt noch nicht. Zwei ganz flache Stufen kann sie rauf und runter laufen.
Auto fahren: Sie fährt gut gesichert auf dem Beifahrersitz etwas aufgeregt aber problemlos mit.
Alleine bleiben: bis zu 3 Stunden mit meinen Hunden. Länger sollte es auch noch nicht sein. Am Anfang protestiert und bellt sie noch, beruhigt sich dann aber.
Gesundheit:
Nele hat ein geschlossenes Auge und ein leicht geöffnetes, Untersuchungen haben ergeben, dass auf beiden Seiten kein vollständiges Auge mit Linse angelegt wurde, das bedeutet, dass Nele blind ist. Ihre Rute ist verkürzt und ihr Wachstum deutet auf einen Kleinwuchs hin. Das Ganzkörper-CT zeigte keinerlei Organ- oder Gefäßanomalien. Auch das Blutbild von Nele war ohne Befund, somit ist zwar klar, dass wir von einer sehr kleinen und blinden, aber auch von einer sehr fröhlichen und pfiffigen Cockapoo Hündin ausgehen können.
Größe / Gewicht: Nele wiegt zur Zeit 3 kg.
Neues Zuhause: Nele braucht ein Zuhause in ländlicher Umgebung mit großem sicher eingezäunten Garten zum Toben und Schnüffeln und einen souveränen Hundekumpel (- kumpeline) zur Orientierung an ihrer Seite.
Ich wünsche mir ein Zuhause für sie, das sie mit ihrer Blindheit nimmt, wie sie ist, sie liebevoll fördert und auch fordert. Sie ist eine fröhliche, aktive und neugierige Hündin die sehr gerne herumschnüffelt und sicher Spaß an Nasenarbeit, Schnüffelsuchspielen usw. hätte.
Der Cockapoo braucht eine gute Fellpflege. Das Haaren variiert je nach Hund, je lockiger das Fell, desto wahrscheinlicher ist, dass der Cockapoo – wie der Pudel,
keine oder kaum Haare verliert.
Die meisten dieser Hybridhunde benötigen viel Fellpflege, müssen drei bis viermal im Jahr geschoren werden Es gibt keine Hinweise auf die Einstufung als
"hypoallergen".
Wir bitten um Verständnis, dass wir aus diesem Grund nicht an Allergiker vermitteln.
Dies machen wir einzig im Sinne unserer Schützlinge um ihnen eine Rückgabe bei einer allergischen Reaktion zu ersparen.
Da er ein Mischling aus 2 Rassen ist, zeigt er Wesenseigenschaften von beiden Elterntieren, dem Cocker Spaniel und dem Pudel.
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