15 Jahre Retriever and friends e.V. - Adventskalender

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  • Retriever & friends
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    Mit dem 24. Türchen sind wir nun auch im Vermittlungsjahr 2022 angelangt. Die Riege der goldenen Jungs schließt heute Jacko, der dieses Jahr sein Für-immer-Zuhause gefunden hat.


    Unsere Geschichte begann mit Freunden, die mich auf R&f aufmerksam gemacht haben.
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    Jacko ist ein kleiner Mann mit einem großen Herzen.
    Er ist sehr einfühlsam, braucht aber auch selbst viel Zuwendung.

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    Besonders schön war es im Dezember, als bei uns sehr viel Schnee gefallen ist. Während unserer Mittagsrunden war ein kleines Reh Rudel auf einer der Weiden. Wir waren nur etwa 5 m von dem Rudel entfernt, als ich Jacko darauf aufmerksam machte, er setzte sich und wir beobachteten die Rehe so lange, bis sie weiterzogen.
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    Wie alle Golden Retriever vereint auch Jacko die Kardinaltugenden in sich: Er ist intelligent, freundlich und ein sportliches Naturtalent. Wenn er die Gelegenheit hat, zeigt er gern welche Sportskanone in ihm steckt. Er „fliegt“ dann über den Strand oder die Weiden.
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    Sein Nasenlabor arbeitet ständig und hier in der ländlichen Umgebung in Schleswig-Holstein, gibt es überwältigend viele Spuren, denen man folgen kann. Im Haus gibt es die „wunderbare Welt da oben“ und damit ist nicht das Dachgeschoß gemeint, sondern die Küchenarbeitsplatte. Wie jeder echte Retriever muss auch Jacko alles kontrollieren und entdecken. Geklaut hat er aber bis heute noch nichts. Er ist allerdings der erste Golden, der bei mir wie selbstverständlich Möbel benutzt.
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    Wir hatten da die ein oder andere Diskussion und haben uns darauf geeinigt, dass er ein Sofa benutzen darf, welches unter den Fenstern steht, da er so auch den Vorgarten und den Bürgersteig im Auge hat – dies kommt einer weiteren Eigenschaft von Jacko entgegen: er ist interessiert! An fast allem!
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  • Retriever & friends
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    Einen Tag vor Weihnachten öffnet ein kleines Goldlöckchen unser Türchen - es ist aber nicht das Christkind

    Pinot haben wir 2021 gefunden, nachdem wir über das Pudelforum zu R&F gekommen sind.
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    Pinot ist einfach unglaublich charmant und wickelt nahezu jeden Menschen um seine Pfote. Er ist für ein Lockentier extrem entspannt und er hat ein ausgesprochen sonniges, freundliches Gemüt.
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    DAS eine gemeinsame Erlebnis gibt es nicht. Pinot macht jeden Tag zu etwas Besonderem: seine Lebensfreude bei unseren Strandspaziergängen, seine Innigkeit, mit der er seine Zuneigung verschenkt und dass er einfach seinen Platz in unserer Familie gefunden hat.
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    Eigentlich kam Pinot „nur“ als Pflegehund zu uns. Aber es hat keine 24 Stunden gedauert, bis uns klar war: jetzt gehören wir zum Team der Pflegestellenversager! Viel kannte Pinot noch nicht von der Welt, aber seine Zuneigung zum Menschen hat er sich erhalten und durch sein Vertrauen in uns konnte er innerhalb wirklich kurzer Zeit sehr viel aufholen. Eine echte Hilfe war ihm dabei sein kleiner, großer Rudelbruder - der ist zwar winzig, aber für Pinot ist er der Größte.
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    Pinot hat sich unfassbar schnell in seinem neuen Leben bei uns eingefügt und beim kleinen Hunde-1x1 zeigte er sich als Streber. Und so konnte schon nach 3 Monaten wieder ein Pflegehund bei uns einziehen. Seitdem zeigt sich Pinot als wunderbarer Pflegehelfer, der unsere Schützlinge an seine Pfote nimmt und sie in ihr neues Leben mit begleitet.
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    Hätten wir uns einen Hund backen können, wäre er wohl ziemlich genau so geworden, wie Pinot ist! Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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  • Retriever & friends
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    Auch das heutige Türchen hält ein bewegendes Hundeschicksal aus dem Vermittlungsjahr 2020 versteckt

    Bibo ehemals Barko kam damals in einem extrem mageren Zustand zu R&f.
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    Mit Pflege, Zuneigung und Geduld ist aus dem abgemagerten Rüden ein stattlicher Kerl mit Energie und Lebensfreude geworden.
    Bibo ist einfach unser Bärchen immer lieb und erinnert uns ganz oft an Fuchur aus der Unendlichen Geschichte.
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    Unser schönstes gemeinsames Erlebnis war, als er endlich angefangen hat zu fressen…und jetzt mit Ida angefangen hat zu spielen
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    Bibo ist ein treuer, liebevoller, ruhiger Begleiter, den man einfach liebhaben muss Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht

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  • Retriever & friends
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    Immer häufiger hört man von "Bürohunden", die ihre Besitzer zur Arbeit begleiten und dort beispielsweise das Arbeitsklima verbessern. Unser heutiges Türchen erzählt ebenfalls von Hunden, die ihre Besitzerin auf die Arbeit begleiten. Aber nur im Büro unterm Schreibtisch liegen wäre ja zu langweilig....

    In unserem Haushalt leben schon seit ca.15 Jahren nur Tierschutzhunde. Da unser Mensch in der vollstationären Jugendhilfe arbeitet, heißt das für uns Hunde, dass wir uns unser Futter auch selbst verdienen müssen, denn wir gehen immer mit Arbeiten. Egal ob Tag, oder Nachtdienst, Bereitschaftsdienst oder besondere Projekte.

    Natürlich hatten und haben wir alle keine Ausbildung als Therapie oder sonstwas Hund, aber jetzt mal ganz ehrlich, kuscheln, trösten, spazieren, spielen, das können ja ganz viele Hunde auch ohne Ausbildung. Zugegeben, für einige von uns, besonders den ehemaligen Vermehrerhunden, war das nicht von Anfang an ganz einfach, aber bisher haben wir das alle super hinbekommen, egal welche Vorgeschichte wir hatten und davon gab es viele. Heute sind wir ein fester Bestandteil, sowohl in der täglichen pädagogischen Arbeit und in die Leistungsbeschreibung des Vereins haben wir es mittlerweile auch geschafft. Das heißt so viel wie: Wir sind wirklich gut.

    Wie bereits erwähnt, spazieren etc. können ja sehr viele Hunde, da die Anzahl von Bildern beschränkt ist, konzentrieren wir uns hier auf das Wesentliche.

    Die Menschen in unserer Wohngruppe legen ganz großen Wert auf "Alltagstauglichkeit". Das heißt soviel wie, auch wir Hunde bemühen uns die Jugendlichen auf ein eigenständiges und glückliches Leben außerhalb der Wohngruppe vorzubereiten.

    Und hier kommen wir zum Einsatz

    wir helfen beim Wäsche sortieren

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    wir kümmern uns drum, dass die Bäder ordentlich sauber gemacht werden
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    Mülltrennung ist ein ganz wichtiges Thema, auch wenn der Deckel schonmal hängen bleibt
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    Gesunde Ernährung ist uns wichtig, da opfern wir uns auch schonmal, wenn die Jugendlichen zu viel "Junk-Food" zu sich nehmen
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    Auf keinen Fall sollten unsere Jugendlich zu viel Fernsehn gucken, sondern lieber mit uns spielen oder spazieren gehen, da alle eh zu faul sind zum Umschalten, reicht es, wenn wir uns um die Fernbedienung kümmern.
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    Aber in der Adventszeit ist es ja ganz wichtig das wir uns auch um Brauchtumspflege kümmern, gerade weil wir das Fest natürlich toll gestalten müssen, für diejenigen die kein wirkliches Zuhause haben und auch da geben wir 100%
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    In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern eine besinnliche Adventszeit, Fröhliche Weihnachten und ein sehr glückliches neues Jahr
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  • Retriever & friends
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    Wer unserem Verein schon länger in den sozialen Netzwerken oder in Forum folgt, der kennt mit Sicherheit unseren heutigen Türchen-Hund. Allen, die neu dazugekommen sind, möchten wir gerne Felix vorstellen. Eine besonders berührende Geschichte...


    Felix gekommen 2019 - gestorben 2021


    Wir kamen als Pflegestelle über einen Facebook-Aufruf zum Verein und schenkten Felix einen Pflegeplatz in unserem Rudel.

    Felix hatte das größte Herz auf dem Planeten, trotz 13 Jahre in reiner Außenhaltung konnte Felix die Aufmerksamkeit und Liebe bei uns genießen

    Jede Sekunde mit Felix war ein Geschenk und jedes Erlebnis wunderschön. Besonders schön war der Moment, als er zum ersten Mal in seinem Leben das Meer gesehen hat.

    Als schwerkranker Hund, der 13 Jahre in reiner Außenhäaltung lebte, kam Felix im Dezember 2019 zu Retriever & friends e.V. und bezog ein Körbchen auf Lebenszeit bei uns. Sein Zustand war damals so schlecht, dass der Tierarzt eine Prognose von wenigen Wochen angab, wenn wir seine Blutwerte nicht in den Griff bekämen. Und Felix hat sich ins Leben zurückgekämpft. Woche für Woche nahm er zu und seine kahlen, löchrigen Stellen im Fell wuchsen zu. Er überstand 2 Operationen und erholte sich von einem schweren Vestibularsyndrom.


    Felix liebte das Leben und die Menschen. Trotz seiner jahrelangen, schlechten Haltung hat er sich so viel Lebensfreude, Neugier und Liebe bewahrt. Mit 14 Jahren lief er seine ersten Fährten und hatte sehr viel Spaß dabei. Er liebte es, sich mit uns auf dem Sofa vor unseren Kamin zu kuscheln und gemeinsam geruhsame Abende zu verbringen.


    Als er im August 2021 einem Milztumor nichts mehr entgegensetzen konnte, schlief er in unseren Armen friedlich ein.
    In unseren Herzen hat er einen Platz für immer.

    Sein besorgniserregender Zustand bei Ankunft

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    Genoss er schnell die Annehmlichkeiten in einer liebevollen Pflegestelle...

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    ... und nach der langen Zeit draußen, die Wärme und Zuneigung, die ihm entgegengebracht wurde

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    Aus dem kranken, untergewichtigen Hund entwickelte sich ein verspielter, lebensfroher Senior...

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    ... dem auch das Leben im Rudel guttat

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    Felix war eine Seele von Hund - wunderschön von innen und außen...

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  • Retriever & friends
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    Über die letzten 15 Vereinsjahre gab es auch die ein oder andere überraschende Welpenfreude. Einige Vereinsmuttis waren mit Berenice und Karla die letzten 18 Tage auch schon dabei. Heute berichtet Tabbys Pflegestelle vom Ziehmuttidasein.


    Tabby und ihre Kinder – ein Welpenabenteuer bei R&f im Jahr 2013

    Tabby kam als ca. 2-jährige ehemalige Zuchthündin Ende März 2013 zu Retriever & friends in eine Pflegestelle. Eine wundervolle Hündin, die viel Freude ausstrahlte. Immer gut drauf, keine Ängste, super Sozialverhalten und sehr, sehr menschenfreundlich. Nach wenigen Wochen Pflegezeit enthüllte sie ihr kleines Geheimnis. Sie war tragend, ohne dass es vorher bemerkt wurde. Keiner wusste, wann das große Ereignis stattfinden würde, aber eins war klar: Tabby sollte ihre Kinder in Ruhe und Geborgenheit aufziehen dürfen und die Pflegeeltern würden sie dabei tatkräftig unterstützen. Eine neue Familie für die Zeit danach hatte Tabby schon. Diese musste jetzt aber noch warten.

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    Am 21.Mai 2013 war es dann endlich so weit, Tabby hat neun putzmuntere Welpen geboren. Obwohl sie im Vorfeld ihre Wurfkiste kennengelernt hat, entschloss sie sich, ihre Welpen auf unserer Couch im Wohnzimmer zur Welt zu bringen. Es waren 3 Mädchen und 6 Jungs und alle gesund und schokobraun. Was für eine Freude.
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    Jetzt begann die spannende Welpenaufzuchtzeit. Mama Tabby machte ihre Sache ganz großartig. Anfangs wollte sie die Kleinen keine Sekunde aus den Augen lassen. Zum kurzen Ausflug in den Garten musste sie überredet werden. In den ersten 14 Tagen trinken und schlafen die Kleinen fast ausschließlich. Zum täglichen Wiegen und für die Zeit der Säuberung der Wurfkiste kamen sie in einen Wäschekorb mit Wärmepad.


    Zum Ende der dritten Lebenswoche konnten alle Welpen bereits gut laufen, die Augen waren mit 10 Tagen geöffnet. Jetzt war es Zeit, dass die Kleinen in das Welpenzimmer umziehen. Hier gab es verschiedene Untergründe, spannende Spielsachen, Kletter- und Versteckmöglichkeiten. Das war ein Spaß für die kleinen Schokodropse. Für reichlich Spielzeug sorgten die Paten. Mehrmals kamen Pakete mit tollen Sachen für die Kleinen an, die diese auch sehr neugierig und mit viel Freude auspackten.
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    Gleichzeitig mit den ersten Ausflügen in den Welpengarten gab es auch die erste Mahlzeit aus der Futterglocke. Schnell haben sie gelernt, wie man auch allein futtern kann. Tabby hat ihre Kleinen aber immer noch gesäugt. Fast bis zum Auszug.
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    Die Zeit verging wie im Flug. Die Welpen haben alles gelernt, was wichtig ist, um entspannt in die große weite Welt zu ziehen. Ab der 5. Lebenswoche lernten sie auch alle anderen Hunde unseres Rudels kennen, Hündinnen und Rüden.
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    Alle neuen Familien waren auch vorher zu Besuch und konnten ihren kleinen Welpen kennenlernen. Gechipt, geimpft und gut auf das Leben vorbereitet, konnten die Kleinen dann ab der neunten Lebenswoche ausziehen.
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    Auch für Tabby kam nun der große Tag. Ihre Familie hatte so lange gewartet und war nun glücklich sie abholen zu können.

    Eine schöne Pflegezeit, an die wir uns heute immer noch gern erinnern ging Anfang August 2013 zu Ende.

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  • Retriever & friends
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    Über Internet / Facebook wurde Xara 2018 von ihrer Familie gefunden.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: 1 Xara ist angekommen .jpg Ansichten: 0 Größe: 53,3 KB ID: 1061255

    Es war Liebe auf den ersten Blick, Xara hat uns sofort um den Finger gewickelt.

    Wir sind stolz darauf den tollsten Hund der Welt an unserer Seite zu haben und erstaunt, immer wieder neue Seiten an ihr zu entdecken.

    Sie will gefallen, ist manchmal stur und auch verfressen 😉.

    Zur Schule geht sie auch gerne.

    Vor allem Nasenarbeit ist, sehr zur Freude von Herrchen, voll ihr Ding.

    Wir möchten sie nicht mehr missen und lieben sie, mit all ihren kleinen Macken. Genauso wie sie uns nimmt, wie wir eben sind.

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    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20221130_160308.jpg Ansichten: 0 Größe: 73,1 KB ID: 1061256


    Es gibt so viele tolle Erlebnisse mit ihr, dass wir gar nicht wissen wo wir anfangen sollen.

    Eine Situation hat sich aber bei uns eingebrannt.

    In unserem ersten Urlaub mit ihr, sind wir abends noch eine Runde spazieren gegangen, als Xara plötzlich, unglaublich schnell, nach etwas geschnappt hat.

    Sie guckte uns dann mit dicken Backen an: "isch hab nix in der Schnauze, gar nix." als Herrchen in die Schnauze gepackt hat, ist die Maus geflohen. Alle haben überlebt.

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    Xara liebt die Nasebarbeit, zusammen mit Herrchen ist sie in einer Rettungshundestaffel (Mantrailing und Flächensuche) aktiv. Der Trainer nennt sie gerne Spursau 😉. Den Hundeführerschein und die Begleithundeprüfung haben die beiden auch erfolgreich absolviert. Labbitypisch liebt sie Wasser, findet schwimmen aber blöd (nur wenn es sein muss 😉). Das Ganze gehört mit Spaß zum Alltag. Genauso wie das mal keinen Bock zu haben und einfach nur auf dem Sofa oder dem Kissen zu liegen. Die Kleene ist eine Bereicherung für unser Leben.
    Klicke auf die Grafik für eine vergrößerte Ansicht  Name: IMG_20221130_145737.jpg Ansichten: 0 Größe: 168,4 KB ID: 1061253

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  • Retriever & friends
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    Das vierte Adventswochenende läutet Elli, ehemals Rabea ein, die 2017 ihre Familie fand.
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    Unser erster Hund (Sammy) kam bereits über R&F zu uns, und wir
    haben es nie bereut.

    Die richtige Antwort auf die Frage, was Elli besonders macht, müsste natürlich alles sein. Hier bei uns wird Elli - IM Elli genannt, also
    informelle Mitarbeiterin, da sie gerne, wenn es ganz ruhig im Haus ist, patrouillieren geht.
    Sie inspiziert den Keller, besucht Herrchen im Arbeitszimmer, oder schaut auch mal im
    Oberstock nach dem Recht. Wenn man sie jedoch in den Keller/Oberstock etc. ruft kommt
    sie nicht.

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    Sie hat Spaß an unseren Spaziergängen und konnte ihre viele ihrer Ängste (Autofahren,
    unter dem Carport durchlaufe) überwinden.

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    Jeder Tag mit ihr ist schön, Elli liebt normale Tage, da
    unbekanntes sie immer noch verunsichert.

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    Mit Elli haben wir gelernt, dass man mit viel Liebe das Vertrauen eines Hundes gewinnen
    kann, aber negative Erfahrungen als Welpe den Hund auf ewig prägen. Elli hat uns sehr viel
    Geduld gelehrt, und sie hat von uns erfahren, dass sie sich auf uns verlassen kann, wir ihr
    die Sicherheit geben, die sie oft braucht.

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  • Retriever & friends
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    Karla wurde 2016 an ihre Familie vermittelt, die heute etwas über sie berichtet.
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    Wir kamen 2013 über das Internet auf der Suche nach einen Zweithund zu unserer Aika zum Verein.
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    Einfach Karlas Art macht sie zu etwas ganz Besonderem.
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    Unser schönstes gemeinsames Erlebnis war die mutige Überquerung der Hängebrücke an der Buchberger Leite im Bayrischen Wald, da sie sonst eher ängstlich bei wackligen Übergängen und Stegen ist.
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    Gemeinsame Lieblingsbeschäftigungen sind Mantrailing, Wandern, Hundefitness und Gymnastrix.
    Karla ist sehr Menschenbezogen, freut sich auf Hundebegegnungen und jegliche Aktivitäten mit Ihren Zweibeinern, Rassebedingt jederzeit für Futter und Leckerchen zu haben
    😊.

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  • Retriever & friends
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    Für das heutige Türchen blickt Rüdigers Pflegestelle auf die gemeinsamen letzten Monate zurück.

    Mitte April telefonierte ich mit dem Pflegestellennetzwerk des Vereins, weil ich gerne mal wieder ein Pflegekörbchen zur Verfügung stellen möchte. Keine 24 Stunden später bekam ich die Anfrage, ob ich einem kleinen “friend” namens Rüdiger ein Körbchen stellen würde.

    Es handelte sich um einen gerade 8 Wochen alten, französischen Bulldoggen Welpen, der aussortiert wurde, weil er ein auffälliges Herzgeräusch hat. Letzteres sollte zeitnah abgeklärt werden.


    Ich musste nicht lange überlegen, dieser kleine Welpe brauchte Hilfe und so kam Rüdiger am 24.04.2022 nach einer langen Fahrkette müde, aber gut gelaunt hier an.

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    Die ersten Tage mit Rüdiger waren anstrengend und traurig, er hatte leider einen unschönen Darmparasitenbefall und bedingt dadurch starken Durchfall. Vier Tage nachdem Rüdiger bei uns eingezogen war, verloren wir in der Narkose bei einer Zahnreinigung meine kleine R&f Pudelhündin. Zu guter Letzt bekamen wir drei Tage später beim Kardiologen für Rüdiger die Diagnose, dass sein Herzfehler sehr gravierend ist und er wohl nur eine sehr begrenzte Lebenszeit haben wird.



    Neben der Trauer um die kleine Lina bereitete Rüdiger uns einfach nur Freude, er versprüht einen unglaublichen Lebensmut, springt und tobt durch Wald und Felder und besitzt eine gehörige Portion Selbstbewusstsein. Man kann wirklich nicht glauben, dass Rüdiger ein schwer kranker Hund ist, wenn man ihn immer gut gelaunt rumspringen sieht.

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    Zusammen mit dem Verein war man sich nach der Diagnose einig, dass Rüdiger nicht vermittelt wird, sondern ein Körbchen auf Lebenszeit bekommt.
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    Damit das Körbchen meiner verstorbenen Hündin nicht leer blieb, Rüdiger mir in der kurzen Pflegezeit schon sehr ans Herz gewachsen und mein Rüde ihn schon quasi als großer Bruder an die Pfote genommen hatte, war es mir eine Herzensangelegenheit, Rüdiger dieses Körbchen zu stellen und ihn zu begleiten, solange es eben geht.
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    Rüdiger ist heute auf den Tag genau 10 Monate alt


    Gegen alle Prognosen hat sich Rüdiger prächtig entwickelt. Er hat ordentlich Muskeln, geht mit uns täglich 1-2 Stunden spazieren, ist in unserem Alltag voll integriert, kommt überall mit, ob Besuche bei Freunden oder Urlaub. Er passt einfach perfekt zu uns. Auch wenn es nicht immer einfach ist, im Hinterkopf immer den plötzlichen Herztod zu haben, möchten wir keinen Moment mit der kleinen Knutschkugel missen und die Momente, die kommen, werden wir genießen.


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    Rüdiger und Pflegefamilie wünschen Allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.
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  • Retriever & friends
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    Mit Türchen 14 stellen wir Kalle vor, der 2015 vermittelt wurde. Seine Familie hat uns liebevolle Zeilen über ihn geschickt, die wir gerne teilen möchten.

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    Kalle (ehemals Pluto), wir gaben ihm den Namen Kalle, auch manchmal
    Kalle Plutowski genannt, weil wir dachten er bekommt ein neues Leben in einer neuen
    Familie und da sollte er auch einen neuen Namen bekommen, obwohl er auch einiges
    von einem tollpatschigen Pluto hat.

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    Zufällig über Facebook haben wir Pluto gesehen und uns verliebt. Seine absolut liebenswerte empathische,
    teilweise immer noch stürmische Art; seine Farbe, seine Zufriedenheit, seine
    Herzlichkeit machen ihn zu etwas ganz Besonderem.

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    Es gibt nicht “Das” schönste gemeinsame
    Erlebnis. Es gibt so viele schöne und lustige Momente, aber eines ist bestimmt das
    Allerschönste, und zwar der Tag an dem die ganze Familie gemerkt hat, dass er endlich
    richtig bei uns angekommen ist.


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ID: 1060765
    Kalle kam zu uns als sehr stürmischer großer Junghund mit 11 Monaten und die
    Leinenführundig war eine Katastrophe. Am Anfang sind wir viel in der Hundeschule
    gewesen und er hat sehr schnell gelernt. Oscar unserer älterer Labrador (12 Jahre)
    hat ihn am Anfang oft in seine Schranken gewiesen. Beide verstehen sich sehr gut.
    Kalle liebt es zu kuscheln, ist im Haus ein super entspannter Hund und möchte
    überall dabei sein. Er schwimmt gerne, geht gerne lange spazieren und ist immer gut
    gelaunt. Mit anderen Hunden versteht er sich ohne Leine prima, an der Leine rüpelt er,
    nachdem er mal gebissen wurde, ab und zu mal rum. Er versteht die Hundesprache
    perfekt und wird von einigen Hundemädchen sehr geliebt. Er ist ein wirklich toller
    Hund und wir sind sehr dankbar, dass er unser Leben bereichert.

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  • Retriever & friends
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    Hinter dem heutigen Türchen haben sich Michel und sein Besitzer versteckt, die seine bemerkenswerte Entwicklung beschreiben und uns Einblicke in die Rettungshundearbeit geben.

    Michel – vom geretteten Hund zur Rettungshundeausbildung

    Michel ist ein prachtvoller Labrador, der leider die ersten 1½ Jahre seines Lebens bei einem Welpen-Vermehrer zubringen musste. Da er viele alltägliche Dinge, die ein Welpe und Junghund in der Präge- und Sozialisierungsphase lernt und verknüpft, nicht vermittelt bekam, war er anfangs ein sehr unsicherer und ängstlicher Hund, aber mit viel Potential. Er hatte einen großen Helfer an seiner Seite, seine Neugier, die ihn immer wieder veranlasste, die Welt zu erkunden und nicht aufzugeben. Michel hatte kein Vertrauen und Angst vor Männern, also auch vor mir.

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ID: 1060618


    Heute ist Michel ein ganz normaler Labrador, der das Wasser über alles liebt, am liebsten mit „Arschbombe“ in den See springt oder seine Zweibeiner mit Schlammbädern in Ausrufe des Entzückens zu versetzen.
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ID: 1060619

    Aber bis dahin war es ein arbeitsreicher Weg. Michel sollte gemeinsam mit mir ein Mantrailer-Team werden, deshalb war das Wichtigste, das er brauchte, Selbstvertrauen und es war auch wichtig, dass er seine Ängstlichkeit ablegte.

    Anfangs versteckte sich Michel vor mir, sobald ich die Wohnung betrat und beäugte mich misstrauisch. Nachdem Michel Stück für Stück Vertrauen zu mir gefasst hatte, machten wir uns gemeinsam an die Arbeit, um ihn in kleinen Schritten mit der Welt vertraut zu machen. Wir saßen gemeinsam in Fußgängerzonen, um Michel Eindrücke sammeln zu lassen. Wir besuchten Hauptbahnhöfe, spazierten durch Einkaufszentren, schauten uns den St. Martin’s Umzug an und starteten auch das Antrailen in der Rettungshundestaffel. Beim Trailen wird dem Hund durch viel Jubel und Freude der erfolgreiche Abschluss einer Aufgabe vermittelt, also das Finden der Versteckperson. Bei Michel hatten wir uns entschlossen, uns nur verhalten zu freuen, um ihn nicht zu erschrecken.

    Durch die Mantrailing Ausbildung wurde Michel immer selbstbewusster, er arbeitete mit viel Freude. Er gewöhnte sich an ganz alltägliche Dinge, die ihn vorher erschreckt hatten, wie z.B. klappernde Kanaldeckel und an den Kontakt mit fremden Personen. Er sah die Ausbildung als ein großes Spiel an und alle Leute die Sicherheitskleidung trugen, waren für ihn gute Menschen, Spielkameraden in diesem großen Spiel. Das ging so weit, dass er freudig auf Mitarbeiter der Müllabfuhr zulief, da sie Sicherheitskleidung trugen.

    Michel und ich besuchten Mantrail-Seminare, fuhren kreuz und quer durch Deutschland, Thüringen, Bayern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Baden-Württemberg, jedes Jahr besuchten wir mindestens 4 Seminare. Auch dadurch gewann Michel immer mehr Selbstvertrauen und er liebte es mit mir unterwegs zu sein. Immer wenn ich anfing unsere Taschen zu packen, um zu einem Seminar zu fahren, ließ er mich und die Wohnungstür nicht mehr aus den Augen, er legte sich an der Wohnungstür quer in den Weg, um ja nicht „vergessen“ zu werden.

    Michel lernte in dieser Zeit, dass es ganz normal ist in Hotelzimmern zu schlafen, Aufzug zu fahren und dass er auch mal kurz im Zimmer alleine bleiben kann, ohne Angst haben zu müssen, dass ich in zurücklasse.

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ID: 1060623 Wo ist Herrchen hin?

    Dreimal die Woche trainierten wir in der Staffel. Neben den normalen Trails wurde Michel auch für den Positiv- Negativ Abgleich trainiert, das heißt, Michel bekam einen Geruchsartikel zum Anriechen und musste anhand des Geruches anzeigen, ob die Person an dieser Stelle gewesen ist. Wir liefen Trails die 24 Stunden und älter waren und manchmal kamen wir zum Trainingstreffpunkt, an dem stand ein Auto mit Geruchsartikeln in einem Beutel hinter den Scheibenwischer geklemmt. „Vermisste Person“, keiner kannte die Abgangsrichtung und den Weg, den die Person gelaufen ist. Für fortgeschrittene Teams, die bald zur Prüfungszulassung gingen oder zur Hauptprüfung, wurden solche Trails gelegt. All diese Dinge waren unheimlich spannend und lehrreich. Es war Teamarbeit pur, ich musste mich auf Michel verlassen, da nur er riechen konnte wie der Trailverlauf war und ich habe sehr viel über das „Lesen“ von Michels Körpersprache gelernt. Wir schafften erfolgreich die Vorprüfung und holten uns die Prüfungszulassung für die Hauptprüfung.

    Auf dem Trail

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ID: 1060620


    Dann kam Corona und wir waren irgendwie „raus“. Im ersten Corona Jahr gab es so viele unterschiedliche Verordnungen von Bundesland zu Bundesland, dass Trainings verboten waren, bzw. der Personenkreis so stark verkleinert war, dass selbst für einzelne Teams keine Möglichkeit gab, eine Trainingseinheit abzuhalten.
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ID: 1060621


    Auch wenn ich mittlerweile mit der Rettungshundearbeit aufgehört habe, da die zeitliche Intensität des Trainings mit meinem Berufsleben nicht mehr zu vereinbaren war, möchte ich diese Zeit nicht missen. Für Michel und mich waren es anstrengende und lehrreiche Jahre. Michel lernte sich über verschiedene Untergründe fortzubewegen, z.B. Gitterrost-Treppen. Diese Treppen stellen oft ein unüberwindbares Hindernis für Hunde dar und er lernte die Führung zu übernehmen, bei dieser Art Arbeit der „Chef“ zu sein. Nach Abschluss des Trails lief Michel jedes Mal stolz wie Bolle neben mir her und badete regelrecht in meinem Lob für seine tolle Arbeit. Mein Wissen über die Körpersprache des Hundes, das Thema Suchtaktik, die Funktion der Hundenase und was sie zu leisten vermag und wie sich die Geruchsspur des Menschen durch Witterung, Wind, Sonne, Schatten und andere Einflüsse verteilt, hat sich durch diese Arbeit unglaublich erweitert. Hinzu kommt die wahnsinnig starke Bindung, die man mit seinem Hund in der Teamarbeit aufbaut. Es geht hier nicht darum den Hund unterzuordnen und dass er auf die Anweisung des Hundeführers zu agieren hat. Man muss sich bei dieser Art der Hundearbeit „fallen lassen“, ein wirkliches Team werden, denn man ist auf die Informationen angewiesen. die der Hund einem körpersprachlich und durch sein Verhalten liefert und das geht nicht auf Kommando und Korrektur durch den Hundehalter.

    Hier ein Bild, das den Fortschritt zeigt von Michel dem Hund, der sich vor mir unter dem Tisch versteckte, zu Heute, es ist nicht gestellt. Man könnte seine Entwicklung als eine Art Weihnachtswunder sehen, aber es ist kein einmaliges Wunder, es passiert jeden Tag neu, seit dem Tag an dem Michel bei uns einzog.

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    Zuletzt geändert von Retriever & friends; 13.12.2022, 14:08.

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  • Retriever & friends
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    Zusammen mit Diego starten wir in die neue Woche und öffnen Türchen Nr. 12, welches sein Frauchen liebevoll gestaltet hat:

    Wir sind im Vermittlungsjahr 2014 angekommen

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    „Ich habe ihn auf der Facebookseite des Vereins entdeckt.

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    Diego ist ein absoluter Herzenshund, sanft, geduldig, liebevoll und aufmerksam. Er kann jedoch auch anders - nicht zu Unrecht wird er auch liebevoll „unsere kleine Kanonenkugel“ genannt: er ist schnell und einmal in Fahrt nicht mehr zu bremsen. ☺ Diego liebt das Leben, „langsam“ kennt er selbst im Alter von nunmehr 11 Jahren nur selten. Er wirft sich aus vollsten Herzen allen Widrigkeiten des Lebens entgegen, trotzt allen Unwägbarkeiten, lebt leidenschaftlich, verteilt seine Liebe großzügig und bedingungslos und verzeiht einem auch die gröbsten Fehler. Er ist Wegbegleiter, Seelentröster, Kummerkasten, Fitnesstrainer, Babysitter, Staubsauger, Partynudel, Kuschelbär, Wärmflasche, Gesundkuschler, fester Familienbestandteil, bester Freund und noch so Vieles mehr.

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    Mit Diego verbinden uns unendlich viele wundervolle und einzigartige Erlebnisse. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann ist es wohl das erste Kennenlernen mit unserem damals neugeborenen Sohn. Aber auch die gemeinsame Reise zum Nordkap wird uns immer in Erinnerung bleiben.

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    Diego ist bei allen Aktivitäten stets mit Feuereifer dabei, auch wenn er eigentlich eher ein kleiner Chaot und Körperklaus ist. Halbe Sachen kennt er nicht. Von „Spiel&Spaß“-Hobbys wie Longieren, Agilitiy etc. bis hin zum Dummytraining haben wir schon einiges ausprobiert. Seitdem wir das Dummytrainig aufgrund seiner HD einschränken mussten, schlägt sein Herz jedoch für die Fährtenarbeit. Aufgrund seiner Lautstärke beim Schnüffeln wird er auch liebevoll „kleines Trüffelschwein“ und „Lanz Bulldog“.

    Diego ist definitiv unser „one in a lifetime“-Eisbär und die Liebe zu unserer Knutschkugel lässt sich nicht in Worte fassen. Unser kleines Mupfelchen macht unsere Welt bunter, liebevoller, fröhlicher und einfach wert- und wundervoller.


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    Er hat schon die Herzen so vieler Menschen berührt und auch wenn er vermeintlich eher ein Hund fürs „Grobe“ zu sein scheint, trifft er auch die leisen Töne. Er hat ein einzigartiges Gespür für seine Umgebung und weiß, bei wem er ganz vorsichtig und zart sein muss und bei wem er raufen und toben kann.

    Auch wenn ich bei solchen Aussagen früher immer geschmunzelt habe, so ist Diego doch tatsächlich so etwas wie unser erstes „Kind“ und hat uns überhaupt erst zu einer richtigen Familie werden lassen. Sein Fell hat schon einige Tränen getrocknet und bei allen wichtigen Ereignissen und Meilensteinen war und ist er immer an unserer Seite. An ihn gekuschelt erscheint Alles gleich viel weniger schlimm - besonders die weiche Stelle hinter seinem Ohr ist einer meiner liebsten Orte auf dieser Welt.

    Diegos Motto lautet: „Hauptsache dabei sein!“ Egal ob Restaurantbesuch, Städtetrip, Wohnmobiltouren, Busfahrten, abenteuerliche Wanderungen oder Familienfeiern – Diego ist am liebsten mittendrin statt nur dabei. Unser kleiner Eisbär möchte einem immer ganz nah sein und Körperkontakt ist obligatorisch – wenn er könnte, würde er in einen hineinkriechen. Alleine sein mag er daher nicht wirklich.

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    Auch mit seinen 11 Jahren ist und bleibt er unser kleiner Chaot, der nicht weiß wie groß, stark und schwer er überhaupt ist, ein XXL-Welpe mit viel zu großem Fell und einem Herzen aus Gold."

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    Zuletzt geändert von Momo+Jill; 12.12.2022, 14:57.

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  • Retriever & friends
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    R&f- Adventskalender: Türchen 11

    Heute erinnern wir uns gemeinsam mit Lino's Familie an den Braunbären.

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    Im Mai 2013 übernahmen wir Lino von Retriever & friends e.V.

    Wir haben einen Hund aus schlechter Haltung, den wir ausfindig gemacht haben, an den Verein R&f gegeben und kamen so zu dem Verein.

    Lino hatte eine traurige und nicht schöne Vergangenheit, aber er gab uns jeden Tag seine Liebe und sein Vertrauen. Seine Lebensfreude konnte ihm nie genommen werden.


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    Lino war eine Seele von Hund und hat unser Herz für Vermehrerhunde ganz weit geöfffnet.

    Ein Highlight in Linos Leben waren die beiden Welpen Anton und Willy die er mit großzog, denn Linowar ganz verrückt auf Welpen und hat die Erziehung von den beiden mit Freuden übernommen.

    Lino war ein ehemaliger Vermehrerrüde den wir mit 9,5 Jahren von Retriever and Friends adoptierten. Er kannte nichts, noch nicht einmal das Gras unter seinen Füßen. Als er zu R&f kam, fing sein richtiges Leben an und er bekam sogar eine eigene Patentante, die Lino die ganzen Jahre begleitet hat. Linowickelte mit seinem lieben Wesen alle Menschen um seine Pfötchen. Schwimmen und mit seinem Bruder Max toben, war seine große Leidenschaft.


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    Auch mit dem Dummy apportieren machte er für sein Leben gerne.

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    Wir adoptierten Lino ganz bewußt auch wenn er durch die Haltung einige Baustellen mitbrachte. Als er alt wurde und es mit dem Laufen nicht mehr so klappte bekam er ein Wägelchen sein Linomobil und konnte überall mithin genommen werden. Lino hat noch ein stolzes Alter erreicht.

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    2016 musste sich die Familie leider von Lino verabschieden 🌈

    Zuletzt geändert von Momo+Jill; 11.12.2022, 22:58.

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  • Retriever & friends
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    Das dritte Adventswochenende läutet Anka ein, die 2012 vermittelt wurde. Ihre Familie erinnert sich an die ehemalige Zuchthündin:


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    Über die Pfotenfreunde kamen wir zu Retriever & friends e.V. und somit auch zu Anka. Anka, liebevoll unser Karamellbonscher genannt, war eine Hündin mit einer ganz besonderen Ausstrahlung.

    Besonders schön war es, als Anka Schwimmen lernte und das unbekannte Wasser zu ihrem Element machte.


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    Der passende Name für Anka wäre vermutlich Elsa („die letzte Löwin“) gewesen. Sicher hat sie auf Grund ihrer kaputten Gelenke nie den majestätischen Gang gehabt, aber ihr Jagdtrieb war ausgeprägt und furchtlos. Doch sie war auch verschmust, sozial und liebevoll.

    Es heißt: alle Hunde können schwimmen, sie müssen es nicht erst lernen. Das widerlegte Anka jedoch und anfangs hatten wir die eine oder andere Rettungsaktion.


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    Es hielt sie aber nie davon ab, sich umgehend wieder in die Fluten zu stürzen. Das Meer wurde zu Anka’s Element und Schwimmen zu ihrer Lieblingsbeschäftigung, sie wieder aus dem Wasser zu bekommen war nie einfach. Wenn sie eigentlich schon kaputt war, ließ sie sich einfach nur im Wasser treiben und genoss das (vermutlich schmerzfreie) Dümpeln in den Wellen.

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    Im August 2017 ging die Löwin Anka über die Regenbogenbrücke 🌈

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    Zuletzt geändert von Momo+Jill; 10.12.2022, 22:25.

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