Wie unsere Lene uns gefunden hat…

Dagmar (nick Daggine) über die Adoption von Lene

Im September vergangenen Jahres mussten wir unsere Leia über die Regenbogenbrücke gehen lassen.
Aber: eine Zukunft ohne Hund konnten wir uns nicht vorstellen. Freunde haben uns dann von Ihrem Retriever & friends-Hund erzählt und wir wurden neugierig.

Bei einem Besuch der Website sind wir auf Pauline gestoßen, ein süßes, blondes Mädel, das uns gefiel. Wir bewarben uns und nach ein paar Tagen bekamen wir einen Anruf von einer Vermittlerin. Sie erzählte von Pauline, ich vom Leben mit unserem alten Mädchen. Während des Gesprächs haben wir aber festgestellt, dass wir für Pauline nicht die richtigen Bedingungen schaffen können.

Aber es gab Hoffnung. Sie erzählte mir von einem Labrador-Mädel, gleich alt, schokobraun, das in der Pflegestelle erwartet wurde. Es würde aber noch 2 Wochen dauern, bis entschieden wäre, ob eine Adoption in Frage kommen könnte.

Mein Mann und ich haben noch einmal alle Informationen überdacht, drüber geschlafen und unsere Bewerbung für die Schokomaus bestätigt.
Im Forum haben wir dann zum ersten Mal von Lene gelesen und Bilder gesehen.



Sie hat uns gleich in Ihren Bann gezogen.
Ihr schelmisches Lächeln und der schmelzende Blick... da war es um uns geschehen. Es waren zwei lange Wochen, aber das warten hat sich gelohnt.

Endlich kam der erlösende Anruf. Und wieder wurden viele Informationen ausgetauscht, inclusive der Information, dass wir für Lene in Frage kommen. Die Aufregung in unserer Familie war groß. Eine Verabredung zur Vorkontrolle bei uns Zuhause musste getroffen werden, es sollte ja geschaut werden, ob Lene bei uns heimisch werden könnte und ob sie zu uns passt. Alle waren gespannt auf diesen Tag. Besucht hat uns Paula mit Ihrem Frauchen, es wurde ein wundervolles Gespräch und Paula, eine zauberhafte Schokoschnute zog uns alle auf Ihre Seite.

2 Tage später war es dann soweit, wir bekamen zum ersten Mal Kontakt zur Pflegestelle. Fotos und Informationen wurden ausgetauscht, denn Lene wohnte ja nicht gerade bei uns um die Ecke. Einfach mal so schnell hinfahren und schauen musste gut geplant werden. Eine Woche später haben wir uns dann auf den Weg gemacht, um unsere Lene kennenzulernen.




Ein Junghund, liebevoll, verspielt, ungestüm, freundlich mit anderen Hunden, immer in freudiger Aufregung, macht für Leckerlis alles und ist ein Powerpaket. Das wussten wir von Ihr. Wir waren gespannt, ob die Chemie stimmt und wir uns mit Ihr zusammen auf den gemeinsamen Lebensweg machen können.
Nach einer langen Autofahrt wurden wir von der Pflegefamilie warmherzig empfangen und haben Lene das erste Mal live erlebt.

Sie hat nicht lange gefackelt und uns direkt von sich überzeugt. Nach einer schönen, gemeinsamen Zeit durften wir unser Lenchen mit nach Hause nehmen.

Unser gemeinsames Abenteuer begann.





Mittlerweile ist unser „Feger“ schon fast 3 Monate bei uns. Sie ist eine Mischung aus zu groß geratenem Welpen und doch ein Pubertier mit Flausen im Kopf.
Jeder Tag ist eine Herausforderung, sie findet immer wieder etwas neues Spannendes zum Unfug machen und ist gleichzeitig eine liebevolle Schokomaus, die alle um den Finger wickeln kann. Es macht Spaß zu sehen, wie sie sich entwickelt, Such- und Schnüffelspiele mit Bravour meistert, wunderbar hört und dann im nächsten Moment wieder versucht, Ihren Kopf durchzusetzen und Ihre wundervollen Ohren auf Durchzug stellt.

Wir bekommen jederzeit Unterstützung von der R&f-Gemeinschaft, haben eine tolle Verbindung zu Lenes Pflegefamilie und sind froh, diesen Schritt gegangen zu sein.